Systemtechnik des Schienenverkehrs. Bahnbetrieb planen, steuern und sichern

Das Anliegen dieses Buches besteht in einer prozessorientierten Beschreibung der maßgebenden Systemeigenschaften des Schienenverkehrs. Nach einer Einführung in die Begriffswelt und die grundlegenden Definitionen des Schienenverkehrs folgt zunächst eine kurze Abhandlung der für die Systemtechnik relevanten fahrdynamischen Grundlagen. Den inhaltlichen Schwerpunkt des Buches bildet die Behandlung der systemtechnischen Grundsätze für die Regelung und Sicherung der Zugfolge und die Steuerung und Sicherung der Fahrwegelemente.

Eine ereignisreiche Bahnreise

Die erste Reise meines Enkels, damals 4 Jahre alt, und mir sollte rund 800 km lang sein. Zwar fuhr ich auch gerne mit dem PKW, aber eine so lange Strecke alleine mit einem kleinen Kind wollte ich ganz bequem per Eisenbahn zurücklegen. Ich hatte Sitzplätze reserviert, so dass wir beim Einsteigen nicht lange suchen mussten. Die ersten Stunden der Fahrt vergingen schnell und unterhaltsam.

Dann schlafen wir halt hier

Zugfahrten sind eine tolle Sache. Man muss sich, dem Lokführer sei Dank, nicht auf die Straße konzentrieren und kann gemütlich aus dem Fenster schauen. Ja sogar umhergehen kann man, spazieren gehen, etwa zum Speisewagen. Trotzdem geht es weiter. Es lässt sich - bei zugezogenen Vorhängen gegen das Schwindelgefühl - wunderbar schlafen. Wenn man möchte, lernt man viele interessante Menschen kennen.

Nachtzug nach Mailand

Reisen bildet, sagt der Volksmund. Zumindest bei dieser Anreise bildeten sich die Augenringe besonders gut aus. Unser Ziel war Mailand, daher nahmen wir den Nachtzug ab Dortmund. Sicher hätten wir auch fliegen können, aber die Anreise zu den jeweiligen Flughäfen war einfach zu weit, außerdem mussten wir ja ab Mailand noch nach Verona. Das Ziel unserer Reise, wir wollten bei dem Profess meiner Cousine beiwohnen.

Das Schienennetz in Deutschland nach der Bahnreform

Möglichkeiten und Grenzen einer Reform der Eisenbahninfrastruktur-Bereitstellung

Der Autor zeigt, dass das heutige Netzmanagement eine wesentliche Ursache für viele Probleme des deutschen Bahnsektors darstellt, diskutiert alternative Möglichkeiten und kommt schließlich zu klaren Empfehlungen. Mit der Bahnreform wurde in den 1990er Jahren ein deutlicher Schritt zur Privatisierung des Bahnverkehrs in Deutschland gemacht. Innerhalb der DB AG ist das Netz heute Teil der Produktionsanlagen eines auf betriebswirtschaftlichen Gewinn ausgerichteten Unternehmens. Somit sollte eigentlich ein grundlegender Paradigmenwechsel in Bezug auf Eisenbahnstrecken vorliegen - von der staatlich bereitgestellten Infrastruktur mit Versorgungsfunktion hin zu einer privaten Produktionsressource mit Gewinnerzielungsfunktion.
Rüdiger Munzert kommt bei einer Überprüfung der Ist-Situation zu dem Ergebnis, dass heute eine hybride Lösung institutionalisiert ist: Der Bereitstellungsmechanismus zeigt eine starke Durchmischung von öffentlichen und privatwirtschaftlichen Elementen. Der Autor zeigt, dass gerade dieser Hybridcharakter des heutigen Netzmanagements eine wesentliche Ursache für viele Probleme des deutschen Bahnsektors darstellt, und diskutiert alternative Möglichkeiten. Er kommt schließ lich, basierend auf Effizienzüberlegungen der Klassik/Neoklassik und der Neuen Institutionenökonomie, zu klaren Empfehlungen und schließt die Arbeit mit der Formulierung eines konkreten wirtschaftspolitischen Handlungsbedarfes ab.

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Eisenbahnfotograf der Stunde Null

Helmut Säuberlich ist heute der letzte der "alten Garde" der grossen DB-Fotografen der Nachkriegsjahre. In seinen überwiegend in der Direktion Wuppertal erstellten s/w-Aufnahmen spiegeln sich diese schwere Zeit, aber auch Aufbau und Hoffnung auf eine bessere Zukunft wider. Als 1950 die Firma Agfa ihr neues Color-Papierverfahren vorstellte, gehörte Helmut Säuberlich zu den ersten, die - nach der entsprechenden Ausbildung bei Agfa - ab 1951 mit diesem Verfahren arbeiten durften. So entstand die erste Farbfotografie der DB überhaupt, die von dieser veröffentlicht und in diesem schönen Bildband - zusammen mit anderen Versuchsbildern - vorgestellt wird. Einzigartige Fotografien erinnern an Lokomotiven, Züge, Bahnhöfe und Strecken, die längst stillgelegt worden sind.

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Die Deutsche Reichsbahn 1939-1945

Zwischen Ostfront und Atlantikwall

Die Eisenbahn bildete im Zweiten Weltkrieg das logistische Rückgrat der Deutschen Wehrmacht. Mit dem Vormarsch der deutschen Truppen weitete sich das Streckennetz der Deutschen Reichsbahn ständig aus. Überall in den besetzten Gebieten zwischen der Ostfront und dem Atlantikwall waren Reichsbahner und Feldeisenbahner im Einsatz. Deshalb beauftragte das damalige Reichsverkehrsministerium (RVM) mehrere Berufsfotografen damit, den Kriegsalltag des Eisenbahnbetriebs festzuhalten. Auf diese Weise entstanden zahllose Fotografien, von denen das RVM einige für Propagandazweck nutzte, während zum Beispiel andere vom Reichsbahnzentralamt für die Gestaltung des populären Reichsbahnkalenders verwendet wurden. Doch blieben viele Aufnahmen unveröffentlicht und verschwanden nach dem Krieg in Archiven oder privaten Sammlungen.

Diese einmalige Dokumentation präsentiert über 600 Fotos aus diesem wertvollen Bildbestand. Die eindrucksvollen Aufnahmen dokumentieren die Folgen der alliierten Luftangriffe auf die Bahnanlagen in Frankreich und Deutschland ebenso wie den Alltag in den Bahnhöfen und Bahnbetriebswerken im Deutschen Reich oder in Italien. Ausführlich wird der Eisenbahnverkehr in den besetzten Teilen der Sowjetunion beschrieben, wo unter anderem die Probleme des Bahnbetriebs im russischen Winter, der Partisanenkrieg und die Massentransporte von Zwangsarbeitern ins Reich umfassend dargestellt werden. Ein Bildband, der fasziniert und gleichzeitig nachdenklich stimmt.
Diese Spezial-Ausgabe vereinigt die erfolgreichen Bücher "Reichsbahn hinter der Ostfront 1941-1944" und "Eisenbahnen zwischen Ostfront und Atlantikwall 1939-1945" von Andreas Knipping und Reinhard Schulz in einem Band.

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Die Lokomotiven der Taurus - Familie

Die moderne Lok von Siemens

Tolles Design und gelungene Technik vereint die Taurus-Lokomotiven, die von den ÖBB als Reihen 1016, 1116 und 1216, von der Deutschen Bahn als Baureihe 182 und von den Bahnverwaltungen der GySEV (Raab-Ödenburger-Bahn), MAV (Ungarische Staatsbahn) gekauft wurden. Inzwischen werden bereits über 60 Mitloks von Siemens Dispolok-Pool an diverse Bahnverwaltungen vermietet. Hier wird diese Baureihe hauptsächlich im Güterzugsverkehr eingesetzt. Mit einer vielzahl an ausgezeichneten Fotos aus dem Betriebsalltag ist dieses Buch eine ausgezeichnete Ergänzung einer Eisenbahnbibliothek.

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Reisezugwagen österreichischer Eisenbahnen

Vierachsige Reisezugwagen in Ganzstahlbauart der ÖBB

Beginnend mit den ersten Serienganzstahlwagen der Bauart N28 bis zum Waggon 2000, beschreiben Reinthaler und Heless in acht Kapiteln Entwicklung und Einsatz dieser vierachsigen Reisezugwagen. Das letzte Kapitel wird den Drehgestellbauarten gewidmet. Die bei den ausführlichen Waggonbeschreibungen mit abgedruckten Fotos und Typenblätter liefern zusätzlich detaillierte Informationen. Mit Bestandstabellen.

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