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  Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien | Andreas Altmann
 
 
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Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien
Andreas Altmann

Rowohlt Tb., 2003 - 192 Seiten

Kundenbewertung:(19 Bewertungen)
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absolut lesenswertes "Reisetagebuch"

Andere Reisebuecher erzaehlen einem, dass der Autor im Ort A um x Uhr aufgestanden, per Zug zum Preis von y$ nach B gefahren und dort im Hotel C fuer z$ zu Mittag gegessen hat. Gott sei Dank reist aber auch Andreas Altmann, der wie immer viel erlebt, das Erlebte nicht mit "deutscher Brille" kritisiert sondern einfach nur aufnimmt, bestaunt - und mit viel Sprachwitz niederschreibt. Nicht nur fuer Indienreisende/-gereiste empfehlenswert!


Wahnsinnig lustig

Das Buch ist superwitzig und wahnsinnig informativ für jemanden (wie ich ) der noch nie in Indien war.
Beim lesen mußte ich oft laut lachen z.B. wenn der Autor einen Indischen Minister zitiert,
"Aids wird nicht nach Indien kommen den Inder haben keinen Sex".

Der Autor hat zweifelsone ein natürliches Talent in aberwitzige Situationen zu kommen aber in Indien ist es anscheinend geradezu
unumgänglich.
Wer den Indern so nah auf die Pelle rückt wie Er erlebt den absoluten Wahnsinn,z.B.beim Holi-Fest in Barsana.
Da wird man beim lesen regelrecht mitreingesaugt und steht kurz vorm coronalen Orgasmus.
Schon lange kein so kurzweiliges und irgendwie sogar horizonterweiterndes Buch mehr gelesen.


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Zeilen, die verführen, die verzaubern

Es ist immer wieder eine Freude, wie Andreas Altmann mit einem unglaublichen Gefühl für Sprache den Leser mitnimmt auf seine Reise. Nach "Im Herz das Feuer" und "Einmal rundherum" hat mich auch dieses Buch unheilbar süchtig gemacht. Indien - ein Kontinent voller Geheimnisse und Gegensätze, die man nur erfährt, wenn man auf Komfort verzichtet, seine eigenen Ansprüche reduziert und mit nichts, als einem Rucksack auf den Schultern, die Herausforderung annimmt.


Zeilen, die verführen, die süchtig machen

"...als der Zug in der Victoria Station hält, schwappen wir wie Springfluten auf den Bahnsteig. Die meisten mit heiteren Gesichtern. Kein Ärger über das Zugemutete, eher Freude, dass sie es wieder heil überstanden haben."
Andreas Altmann hat sich in Bombay in den Zug gesetzt und ist losgefahren. Mit dem festen Vorsatz, Indien mit allen Sinnen aufzunehmen. Er sucht den Menschen und findet ihn, in heruntergekommenen Stadtvierteln, in einem Ashram, in den Straßen Kolkatas, in der drangvollen Enge der Indian Railways. Mit einem tiefen Gefühl für Sprache, gewürzt mit Witz und Humor, entführt er den Leser auf eine bewegende, sehr nahe Reise durch Indien.


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Altmann ist der Beste.

Altmann ist und bleibt der Beste.
Auch wenn er mit dem Zug durch Indien streunt darf man sich auf tiefe Einblicke in die Seele und die Kloaken dieses Kontinents freuen. Von Neu- und Lebensgier getrieben verschafft er dem Leser Eindrücke, die der Reiseführer verschweigt. Subjektiv und erfrischend wenig lektoratsgefiltert wie immer bringt er seine Gedanken zu Papier. Es braucht sein Talent und seinen Mut die Abgründe und schwindeligen Höhen dieses Landes zu erleben und in schöne Worte und Geschichten zu fassen. Denkanstöße sind inklusive. Erfreulicher Weise ohne Besserwisserei und erhobene Zeigefinger. Weitgereiste haben eben größere Herzen. Kurz, ein Buch für Alle die in Indien waren oder hin wollen. Und für die Verhinderten oder Reisefaulen erst recht.


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reviews: 1, 2, page 3, 4



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