mehr hab ich dazu gar nicht mehr zu sagen...einfach anschaun .... mehr gibts da nicht..Vorsicht! Ansteckungsgefahr! Ferris ist genial. Voller köstlicher Dialoge zwischen den Darstellern zeigt dieser Film, dass es auch ohne Computeranimationen und aufwändiger Tricktechnik und einer ganz simplen Geschichte möglich ist beste Unterhaltung abzuliefern. Wie sich Ferris immer wieder direkt an den Zuschauer wendet und hinreissend charmant seine schrägen Gedanken mitteilt ist schon eine gelungene Idee. Man möchte förmlich mitmachen beim Blaumachen. Also Vorsicht: Ferris ist Kult und hochgradig ansteckend! Wer Breakfast Club und St. Elmos Fire mochte, wird auch Ferris in sein Herz schliessen.
Dass Handlung und Dreharbeiten improvisiert wirken, tut dem Spaß überhaupt keinen Abbruch und gehört zu den skurilen Besonderheiten des Films. Mansche Szenen sind geradezu surreal. Ferris erklärt uns seine Lebensweisheiten direkt in die Kamera, singt nebenbei "TWIST'N'SHOUT" auf einem Straßenfest und täuscht seine Eltern mit Tricks, die gar nicht funktionieren können.Ferris hat jederzeit alles im Griff, und auf jede Frage eine Antwort.Dabei will er gar nicht im Mittelpunkt stehen, sondern seiner Freundin Sloane (Mia Sara) und seinem neurotischen Kumpel Cameron (Alan Ruck) nur einen schönen Tag bereiten.Der heimliche Star des Films ist Schulleiter Ed Rooney (Jeffrey Jones).Was dieser Mann alles ertragen muß, bei dem Versuch Ferris beim Blaumachen zu erwischen, ist fast noch aufregender als "Ferris Bueller's Day Off" (Orig. Titel).
Der Film hat Kultstatus bei denen, die ihre Jugend hauptsächlich in den '80ern verbracht haben. Zurecht: Mono- und Dialoge sind zeitlos fresch. Die Situationskomik ist gut getimet und Slapstick wird sparsam ohne Holzhammer serviert.Mathew Broderick spielt hier den bekanntesten und wohl beliebtesten Charakter seiner Karriere, und wird wahrscheinlich noch in Jahrzehnten von Cineasten "Ferris!!!" gerufen.