Eigentlich wollte Hercule Poirot nur zurück nach London, doch auf der Fahrt im Orientexpress geschieht ein Mord. Der Kunstsammler Ratchett liegt erstochen in seinem Bett. Hercule Poirot ermittelt und stößt dabei auf ein fünf Jahre zurückliegendes Verbrechen ungeahnter Grausamkeit, und, was noch erstaunlicher ist, jeder der Fahrgäste scheint mit dem Verbrechen von damals irgendwie in Bezug zu stehen.
Im Gegensatz zu den "Miss-Marple" Filmklassikern sind die Ergebnisse der Ermittlungen des Hercule Poirot oft komplizierterer Natur. In diesem Film offenbart sich beispielsweise eine Moral: Mord für Mord. Die Hintergrundgeschichte ist an den berühmetn Lindbergh-Fall angelehnt (Die Entführung und Ermordung des Lindberghkindes).
Doch ein Agatha Christie Krimi wäre nichts ohne das perfekte Zusammenspiel guter, oftmals unfreiwillig witziger, Charaktere, wie auch in diesem Werke. Lauren Bacall beispielsweise spielt grandios wie keine andere die exzentrische Schauspielerin Habbat .
Freuen Sie sich auf eine wunderbare Aufklärungsarbeit des französischen - pardon belgischen - Detektives Poirot und Schauspiellegenden wie Anthony Perkins (Psycho) oder Sean Connery.
Hercule Poirot möchte einen gepflegten und ruhigen Urlaub im Orientexpress verbringen. Leider gelingt dies nicht, da ein anderer Gast im Zug ermordet wird. Der Meisterdetektiv benutzt auch dieses Mal wieder seine grauen Zellen und stellt fest, dass das Opfer selbst ein gemeiner Verbrecher war. Nach nur einem Tag hat er den Mörder durchschaut und klärt die Passagiere in einem spannenden Finale über seine Ermittlungen auf.
Vor einigen Jahren habe ich einen Artikel in einer Zeitung über berühmte Schriftsteller gelesen. In diesem stand, dass Agatha Christie dieses Buch während eines Orientexpressaufenthaltes in nur 3 Tagen geschrieben hatte. Es begeisterte und wunderte mich zugleich, denn wer dieses tolle Buch mit all den Verwirrspielen, die darin enthalten sind, so schnell schreiben kann, der muss schon unter die "besten Schriftsteller" gehören.