Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde | Alan Weisman
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Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde
Alan Weisman
Piper
, 2007 - 432 Seiten
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Was passiert ohne uns???
Wie sieht es aus, wenn wir auf einmmal nicht mehr existieren würden? Mit dieser Frage setzt sich der Autor umfassend auseinander. Er sprach mit verschiedenen Leuten rund um den Globus und zeichnet ein Bild dessen, was nach
uns
erem Verschwinden noch von uns übrig bleibt. Am Beispiel von New York wird aufgezeigt wie erstaunlich schnell sich die Natur ihre alten Lebensräume zurück holt. Dagegen w
erde
n riesige Ansammlungen von Kunststoffen im Meer und Reststrahlung von unseren Atomkraftwerken noch hunderttausende von Jahren
über
dauern. Ein wirklich interessanter Stoff für ein Buch und für jeden, der sich für Natur und unsere Eingriffe in dieselbe interessiert. Lediglich einen Stern Abzug gibt es von mir, weil es sicherlich möglich gewesen wäre qualitativ noch mehr aus diesem Thema rausholen.
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Die Welt mit uns...
...wäre der passendere Titel für dieses Buch gewesen. In der Tat, das "Gedankenexperiment" einer von jetzt auf gleich verschwundenen Menschheit ist ungemein faszinierend. Das Buch beginnt denn auch vielversprechend mit der Beschreibung des wahrscheinlich rasanten Verfalls einer modernen Großstadt wie New York. Allerdings verwandeln sich die folgenden Kapitel zunehmend zu einer reinen Beschreibung des Ist-Zustandes, d.h. der vielfältigen Schädigungen, die der Mensch der Um
welt
zufügt. All das hat man aber schon häufig an anderer Stelle gelesen, und oftmals ausführlicher. Leider spielt Weisman sein "was wäre wenn"-Szenario auch nicht konsequent durch, sondern betrachtet die verschiedenen menschlichen Eingriffe in die Natur als isolierte Phänomene. Angesichts dessen, was einer plötzlich entvölkerten
Erde
durch den von Weisman beschriebenen fast gleichzeitigen Ausfall aller 441 Kernkraftwerke bevorstünde, erübrigen sich letztlich alle weiteren Gedankenspiele.
Fazit: auf die Taschenbuchausgabe warten.
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What Hath People Wrought?
The World Without Us raises a novel question (What if there were no people left?) that leads to some surprising answers: The best of what we've done wouldn't survive while most of the worst of our work will. The book also serves as an environmental and social critique of human attitudes and behavior.
Mr. Weisman looked across the globe for places where humans have left to see practical examples of what remains. Newer houses and modern buildings soon collapse, leaving behind only the metal and plastic as mementos. Buildings made of stone will, however, last a long time. Manhattan's surface will sink as water floods subway tunnels while filled-in swamps are refilled. Large predators will grow in numbers while pests that depend on us and our garbage like head lice and rats will do poorly. Domestic animals and plants will soon be wiped out. Nuclear plants will soon be spewing radioactive vapor into the atmosphere while leaving behind in-ground radioactivity for tens of thousands of years. The Panama Canal will soon cease to be a barrier to animal migrations between North and South America. Huge forests will reappear.
I don't want to share too many of the answers (or you won't want to read the book), but there are some pretty powerful ironies about what the most lasting aspects of human existence will be. It's worth reading the book just to find that out.
In the process, you'll learn a lot about the mass extinction that is occurring among species that are vulnerable to human influences.
If we look at what the Earth would be like without us, I suspect we'll all change how we behave every day. It's a cautionary lesson that all should heed.
I liked the way the book was organized. Most of the observations are built from specific locales and interviews with those who best know the science involved. I came away with several ideas of places I would like to visit that would never have occurred to me otherwise.
Those who don't want to read a book about how the environment is being damaged will find this book annoying because that secondary message is deeply embedded in the primary message.
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Alan Weisman provokant wie nie!
Alan Weisman provokant wie nie! Wenn Alan Weismans Vision einträffe würde niemand mehr sein Buch lesen... Die Vision einer
Welt
ohne
Menschen ist provokativ, aber bewusst hypothetisch. Dennoch beim anstehenden Klimawechsel müssen die Menschen endlich handeln, sonst kann sein Buch schneller relevant als es Weisman oder Al Gore und anderen lieb sein kann.
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