Bockmist | Hugh Laurie
Bücher:
Bockmist
Hugh Laurie
Heyne
, 2008 - 380 Seiten
Kundenbewertung:
(64 Bewertungen)
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Keine schlechte Story
habe am Anfang sehr viel gelacht, hat sich aber im Laufe des Buches etwas gelegt. Ein Reisser war es jedoch nicht.
Bockmist
genau das, ACHTUNG!!!!!!!! das ist "Der Waffenhändler" vo RoRoRo.
Aus irgendwelchen albernen Gründen hat Heyne das jetzt einfach neu mit einem anderen Titel rausgebracht.
Ändert nichts daran, dass dies nach den Stefen Frys das beste Buch das in den letzten 10 Jahren von der Insel kam, ist.
Nur hab ich jetzt dummerweise 2x (eigentlich 3x den ich habe auch das original "the gunseller") das gleiche Buch nur unter 2 verschiedenen Namen zu Hause. OK kenne einen Kandidaten dem das jetzt zum Geburtstag geschenkt wird, aber
Bockmist
ist das dennoch.
Nehme an Heyne dachte so kauft das jeder nochmal, weil ja alle gespannt wie die Flitzebogen auf neues von Thomas Lang warten. Prompt bin ich drauf reingefallen.
Also Top buch aber wenn ihr den Waffenhändler schon habt, habt ihr es schon.
Ich werde mir jetzt in England "Paper Soldiers" bestellen und hoffen, dass das wenigstens was Neues ist.
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nicht nur für house-fans
was nehme man um einen neuen bestseller zu landen?
einen bekannten schauspieler, in diesem falle hough "dr.house" laurie und eine amüsante story über einen ehemaligen typen vom geheimdienst. sein name thomas lang.
thomas lang gerät von einer riskanten situation in die andere und wer jetzt denkt: langweilig oder nur für leute, die interessiert sind an krimis, der muss an dieser stelle enttäuscht werden. das buch überrascht mit guten sprüchen und witzigen einfällen.
und was darf natürlich in keinem buch fehlen? die liebe. auch dafür ist hier gesorgt, die tochter des mannes, den lang angeblich umgebracht haben soll.
doch ehe ich ihnen jetzt zu viel zum inhalt verrate, lesen sie es lieber selber. lachen sie über thomas lang und zittern sie mit ihm in brenzligen situationen.
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Bockmist-passender Titel!
Ich habe mir dieses Buch aufgrund vieler positiver Kundenrezessionen gekauft und es als Strandlektüre mit in den Urlaub genommen.
Die ersten paar Seiten lesen sich sehr amüsant weil die Hauptfigur herrlich sarkastisch und selbstironisch ist. Spätestens ab Seite 15-20 versucht man aber verzweifelt die eigentliche Story herauszubekommen und fragt sich pausenlos um was es geht. Spannend fand ich es zu keiner Zeit und auf Seite 86 habe ich verzweifelt abgebrochen. Es ist mir selten passiert daß ich ein Buch nicht zu Ende lese und mich verzweifelt von Seite zu Seite quäle aber "
Bockmist
" hat es geschafft!
Ich kann mir den Rang in der Bestsellerliste nur damit erklären, daß dieses Buch von vielen"DR.House"-Fans gekauft wurde.
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Annehmbar
Das Buch war bei seiner Erstveröffentlichung - 1997 - unter dem Titel "Der Waffenhändler" ein Flop. Damals kannten nur Eingeweihte Hugh Laurie, den britischen Schauspieler und Stephen-Fry-Spezi. Heute ist das anders. Laurie ist populärer als Stephen Fry, was an der wohlbekannten amerikanischen TV-Krankenhausserie liegt, in der er einen misanthropen, sarkastischen, aber brillanten Arzt spielt. Deshalb hat sich Heyne entschlossen, den Flop neu aufzulegen, mit einem grausigen Cover (es passiert mir selten, dass ich in der S-Bahn das Titelbild eines Buches beim Lesen verschämt mit den Händen verdecke) und mit einem noch grausigeren neuen Titel:
Bockmist
. Der schreit natürlich nach Nomen-est-Omen-Schlauheiten. Aber so schlecht ist das Buch, das dem Kalkül entsprechend in dieser Wiederauflage zum Bestseller geworden ist, dann doch nicht.
Thomas Lang wird ein Killerauftrag zugetragen, den er ablehnt, aber weil Thomas Lang auf seine Art nett (und extrem cool) ist, informiert er das vermeintliche Mordopfer über die Pläne. Oder er versucht es wenigstens. Daraus entwickelt sich eine Kette von Ereignissen, in die das britische Verteidigungsministerium, die CIA, ein Waffenhändlerring, ein seltsames Vater-Tochter-Pärchen, ein obskurer, aber ebenfalls cooler Typ namens David Solomon, die Terroristengruppe "Schwert der Gerechtigkeit" und viele andere verwickelt sind. Die Handlung dieses zuweilen etwas chaotischen Romans ist allerdings Nebensache, nicht zuletzt, weil sie häufig keinen Sinn macht.
Der etwas konfuse "Thriller", der keiner ist, lebt, wenn man so will, von der ironischen Selbst- und Weltbetrachtung seines Protagonisten. Ich-Erzähler Thomas Lang ist ein grandioser Schwätzer, der pausenlos mehr oder weniger originelle, manchmal amüsante, meistens ziemlich lässige und zuweilen etwas nervige Kommentare absondert, vor allem als innere Monologe. Das liest sich flott und ganz spaßig, über weite Strecken jedenfalls, aber es rettet das Ungetüm von Story leider nicht. Die nämlich leider ziemlich holprig angelegt ist oft schwer nachvollziehbar daherkommt. Das Buch wirkt unstrukturiert, die Zeichnung der Hauptfigur, über die sämtliche Hintergrundinformationen fehlen, ist ein redliches Durcheinander. Und diese Aspekte schleifen den Witz zur Plattitüde. Im Ergebnis hat man ein unspannendes, manchmal lustiges, gelegentlich sogar mit brillanten Einfällen durchsetztes Machwerk, das nicht so recht funktionieren will. Immerhin - sprachlich bemerkenswert. Dramaturgisch leider nicht. Also insgesamt annehmbar. Kein Buch, das große Nachhaltigkeit erzeugen würde, und durchaus verstehbar, dass es bei seiner Erstveröffentlichung so gut wie keine Beachtung fand.
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