Die Schwester der Königin | Philippa Gregory
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die schwester der kö...
Die Schwester der Königin
Philippa Gregory
Aufbau Tb
, 2006 - 692 Seiten
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Kauftipp
Geht so....
ich habe den Roman im Urlaub gelesen. Ich kann die fast einstimmige Meinung aller anderen Leser leider nicht teilen. Für meinen Geschmack passiert zu wenig, es dreht sich immer um das gleiche (Familienrat, Maskenspiele, Jagd, Becircen des Königs), zu wenig Ortswechsel. Die Umgebung, die Kleidung, das Essen etc. wird für meinen Geschmack zu wenig beschrieben, wie es in anderen historischen Romanen sehr gut gemacht wird. Ich war von Philippa Gregorys Roman "Die weise Frau" absolut begeistert. Dieser hier war war okay, hat aber für mich hat es nicht für das Lieblingsbuch gereicht.
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Die andere Boleyn
Ein sehr gelungener, dichter historischer Roman, der die Geschichte Mary Boleyns beleuchtet. Nicht die bekannte Anne Boleyn, König Heinrichs zweite Frau, steht hier im Vordergrund, sondern ihre weniger bekannte
Schwester
Mary. Das Leben bei Hof im 16. Jahrhundert mit all seinem Klatsch, seinen Vergnügungen, Eskapaden, Affären und Heucheleien wird farbenprächtig und ausführlich geschildert. Anhand der aufstrebenden, vom Ehrgeiz zerfressenen Familie Boleyn, die Mary und ihre Geschwister wie Schachfiguren in einem Spiel um die Gunst des Königs einsetzt, wird klar, wie wenig ein Frauenleben zu dieser Zeit wert war.
Mir erschien der Roman, der teilweise auf Tatsachen beruht, sehr glaubwürdig. Mary hat sich als Frau den Befehlen ihrer Familie untergeordnet, was damals anscheinend so sein musste. Vier anstatt fünf Sterne, weil der Roman an manchen Stelle etwas langatmig wurde und sich manche Momente wiederholten. Obwohl ich das Buch hin und wieder an solchen Stellen weggelegt habe, konnte ich mich dennoch beim Weiterlesen schnell wieder bei Hof einfinden und mit Mary mitfiebern. Die Schwester der
Königin
macht Lust mehr über König Heinrichs spätere Frauen, nach Anne Boleyn, zu erfahren.
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wow!!!!
also dieses buch ist einfach zu empfehlen. normalerweise bin ich kein fan von historischen erzählungen in der ich-form. hier mache ich gern eine ausnahme, dieser roman aus der sicht von mary ist unbeschreiblich gut. ich habe mit dieser frau gelitten, konnte ihre gefühle absolut nachvollziehen und habe das bedürfnis gehabt dieser frau zu helfen die dem willen der familie so dermaßen unterlag. was bin ich froh nicht in der zeit gelebt zu haben! das buch wäre halb so spannend gewesen wäre es auch der sicht der anderen
schwester
geschrieben worden. ein roman um liebe, verrat, macht und kkönig henry! nach dem roman steht für mich fest: jetzt will ich den film sehen!
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Fantastischer historischer Roman......
Zur Geschichte wurde inzwischen schon genug geschrieben, ich fand das dies einer der besten historischen Romane ist, den ich je gelesen habe!! Was die geschichtlichen Fakten betrifft, kenne ich mich auf dem Gebiet leider nicht so aus wie manch andererer, ich kann nicht sagen ob Anne Boleyn wirklich unschuldig war, wieviele Fehlgeburten wer hatte usw.??
Ich hatte einfach nur großen Spaß an einem fantastisch geschriebenen historischen Roman, der für mich authentisch, romantisch, spannend & super interessant war. Ich habe es genossen über den englischen Hof, das pompöse Leben, die Intrigen, die Machtspielchen, die Mätressen, die königliche Familie, die Familie Boleyn, die Liebe, wer mit wem & alles andere zu lesen. Für mich absolut empfehlenswert!!!
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Mitreißende, aufregende und sehr lesenswerte Geschichte
Philippa Gregorys Roman sagt man nach, das vor einigen Jahren entflammte Interesse an der Tudor-Zeit geweckt zu haben. Tatsächlich haben sich seit Erscheinen von "Die
Schwester
der
Königin
" auch zahlreiche andere Schriftsteller an diese Zeitspanne herangewagt, der US-Sender Showtime hat sehr erfolgreich seine TV-Serie The Tudors" im Abendprogramm platziert und der Roman selbst wurde bereits zweimal verfilmt (einmal von der englischen BBC, einmal von Hollywood mit Scarlett Johannson und Natalie Portman in den Hauptrollen). Wer die Verfilmung gesehen hat, dem sei gesagt, dass die Romanvorlage wesentlich besser ist als die Adaption. Philippa Gregory erzählt nicht nur in einem ungemein packenden Stil, ihr akademischer Hintergrund trägt außerdem dafür Sorge, dass sie eine gewisse Ahnung hat, wovon sie schreibt.
"Die Schwester der Königin" mag nicht an jeder Stelle historisch akkurat sein - tatsächlich musste sich das Buch diesbezüglich einige harsche Kritik gefallen lassen, zum Beispiel was die sexuelle Orientierung von Annes und Marys Bruder George angeht und vor allem die Darstellung der auf den britischen Inseln recht beliebten Anne Boleyn als berechnende, verbissene und vom Ehrgeiz zerfressene junge Frau. Gregory beruft sich wiederum auf historisch verbürgte Quellen. Wo ihre Fabulierkunst beginnt und die historische Genauigkeit endet, ist etwas, womit sich gestandene Historiker gern auseinandersetzen dürfen.
Fest steht, dass es der Autorin gelingt, ein sehr plastisches Bild vom königlichen Hof der Tudor-Zeit zu malen, wobei sie sich hier auf das Leben und die Sichtweise der adeligen Frauen konzentriert. Gekonnt entführt sie ihre Leser in eine Welt der höfischen Intrigen, in der Schein wichtiger ist als Sein, wo Worte scharf wie Messer sind und keine noch so kleine Tat unbeobachtet bleibt.
Gerade dadurch, dass Gregory den Roman in der Ich-Form verfasst hat, Mary sozusagen ihre eigene Geschichte erzählen lässt, hat man immer das Gefühl, ganz nah am Geschehen zu sein. Man kann sich gut in die junge Frau hineinversetzen, lacht mit ihr, liebt mit ihr und leidet mit ihr. Dass die Geschehnisse aus Marys subjektivem Blickwinkel erzählt werden, übt einen zusätzlichen Reiz aus. Da ist es auch gar nicht schlimm, dass der geschichtlich versierte Leser längst weiß, wie die Rivalität zwischen ihr und Anne ausgehen wird. Fasziniert folgt man den Wendungen der geschwisterlichen Beziehung der beiden, die mal enger, mal distanzierter ist, jedoch durchgängig geprägt von einem verbissenen Wettstreit. Zwischendurch mag sich der Leser fragen, weshalb sich Mary nicht von ihrer Familie abwendet, Philippa Gregorys Figuren bewegen sich jedoch im Rahmen ihrer Möglichkeiten in der damaligen Zeit und berufen sich glaubhaft auf das Sprichwort, das Blut eben oftmals doch dicker ist als Wasser.
"Die Schwester der Königin" mag vielleicht nicht zu hundert Prozent historisch korrekt sein, mit Sicherheit jedoch erzählt Gregory eine mitreißende, aufregende und sehr lesenswerte Geschichte um zwei unterschiedliche junge Frauen im England der Tudor-Zeit.
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