Das Gold der Maori: Roman | Sarah Lark
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das gold der maori: ...
Das Gold der Maori: Roman
Sarah Lark
Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Lübbe Paperback)
, 2010 - 752 Seiten
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(20 Bewertungen)
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Kauftipp
Die Würde der Maori
Irland, 1846: die ganze Bevölkerung leidet unter der Kartoffelfäule, die eine verheerende Hungersnot und damit eine Auswanderungswelle auslöst. Gleichzeitig beuten die (meist englischen) Gutsherren ihre Untertanen aus und lassen sie ihre Felder bestellen, ohne das Korn für deren Überleben zu verwenden. In diesen Zeiten spielt die Geschichte von Kathleen und Michael, die heimlich verlobt sind. Als Kathleen schwanger wird, schmieden die beiden Pläne für ein bessere Leben in der neuen Welt, in Amerika. Doch dann wird Michael vor Gericht gestellt. Er hat nichts schlimmeres getan, als aus unvorstellbarer Armut heraus etwas Korn zu stehlen, um daraus Whisky zu brennen, er wird wegen Diebstahls und Rebellion nach Australien - oder genauer der vorgelagerten Insel Tasmanien - deportiert.
Damit Kathleens Kind nicht als Bastard aufwachsen muss, wird sie gegen ihren Willen mit einem Viehhändler verheiratet, mit dem sie nach Neuseeland auswandert. In der Zwischenzeit hat sich Michael in die sympathische Prostituierte Lizzie verliebt, mit der ihm die Flucht aus der Strafkolonie gelingt und beide zufällig auch in Neuseeland landen. Kathleen und Michael sind nun im selben Land, wissen es aber nicht. Seine große Liebe hat Michael nie vergessen, doch auch Lizzie hat einen Platz in seinem Herzen, ist doch die ehemalige Londoner Straßenhure eine großherzige und schöne Frau. Allzu abgedroschen und offensichtlich wirkt hier das Motiv von der Heiligen (Kathleen) und der Hure (Lizzie).
Überhaupt werden sämtliche Klischees bemüht, die man in einer derartigen, von unglaubwürdigen Zufällen geprägten Geschichte unterbringen kann. Besonders Michael und Lizzy machen zusätzlich alle Stationen durch, in denen man im damaligen Neuseeland und Australien zu Glück und Reichtum kommen konnte. Seltsamerweise brechen sie immer dann ihre Zelte ab, wenn sie gerade erfolgreich sind. Dies klingt alles reichlich willkürlich und echte dramatische Höhepunkte findet man so selten wie eine Auster in der Sahara.
Die Stärke der Historikerin Sarah Lark zeigt sich in den realistischen Schilderungen der Lebensumstände der Protagonisten. Besonders der Kontrast zwischen den Landbesitzern und ihren Pächtern ist gut herausgearbeitet. Insgesamt wird das Buch gerettet, weil vor dem Hintergrund der Landschaftsbeschreibungen, der Schilderung des Lebens auf Gefangenenschiffen, der Kultur, der Bräuche, des starken Einflusses der Kirche auf die Aussiedler und Verbannten, die angestrengte Lovestory fast eine nachgeordnete Rolle einnimmt. Faszinierend ist vor allem die Darstellung des historischen Kampfes der
Maori
, der neuseeländischen Urbevölkerung, um ihre Würde. Sie könnte man als die eigentlichen Hauptfiguren des opulenten Epos sehen.
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Klasse Buch
Endlich mal wieder ein
Roman
wo es Spaß macht ihn zu lesen und den man kaum aus den Händen legen kann. Sehr nette Liebesgeschichten in Verbindung mit Abenteuer. Klasse!
4,5 Sterne
Mir hat der
Roman
um Kathleen, Lizzie und Michael sehr gut gefallen. Inhaltlich ist die Geschichte schnell erzählt: Kathleen und Michael wollen gemeinsam nach Amerika auswandern, doch vorher wird Michael als Rebell verurteilt und muss ins Strafgefangenenlager nach Australien. Die schwangere Kathleen muss Ian heiraten, einen -natürlich- gemeinen Pferdehändler, den es -welch Überraschung- auch nach Australien zieht. Gleichzeitig begegnen sich Lizzie und Michael auf der Überfahrt und versuchen, sich nach vielen Schicksalsschlägen ein neues Leben aufzubauen. Doch Michael und Kathleen können sich nicht vergessen und -wieder so ein Zufall- landen beide auf Neuseeland... Das sind auch eigentlich die beiden Erzählstränge. Vor allem Lizzie erlebt viel, leider wird dies oft nur oberflächlich beschrieben. Kathleen entkommt ihrer Ehe und man lernt die lebensfrohe Claire kennen, mit der Kathleen einen Modesalon eröffnet und die meiner Meinung nach einen eigenen Roman wert wäre.
Mir gefällt der Stil sehr gut, das Buch liest sich flüssig, gelangweilt haben mich nur die seitenweise Beschreibungen der
Maori
-Kultur. Irgendwie wirkt es verkrampft gewollt, wenn die Autorin einfach Wort durch ein Maori-Wort ersetzt. Mir hätte stattdessen gefallen, wenn sie etwas mehr über das Leben der
Gold
sucher hätte einfließen lassen.
Da ich also im letzten Drittel einige Seiten überflogen habe, gibt es von mir "nur" 4,5 Sterne. Und ich freue mich sehr auf den Fortsetzungsroman!
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Suuuuuuuuper!!!!!
Ich könnte sogar noch mehr als 5 Sterne geben. Bin in jeder freien Minute am lesen und zwar erst auf Seite 150. Aber dieses Buch fesselt mich schon jetzt genauso wie damals die Trilogie:
Im Land der weißen Wolke
Das Lied der
Maori
Der Ruf des Kiwis
Also: Wer diese gelesen hat, sollte unbedingt auch Das
Gold
der Maori lesen.
Hoffentlich wird es auch weiter Teile geben.
Eine neue Neuseelandsaga, super !!!!
Alles was die Autorin bisher geschrieben hat unter dem Name Sarah Lark oder Ricarda Jordan ist m.E. spannend, flüssig, super recherchiert und prall gefüllt. Die einzelnen Protagonisten sind in ihren Charakteren nachvollziehbar gezeichnet bzw. beschrieben. Auch diese Neuseelandsaga steht ihren Vorgängern der Weiße-Wolken-Trilogie in nichts nach. Die Geschichte schließt auch nicht an, sonder sie ist eine in sich abgeschlossene. Kiward Station,Lionel Station u.ä. werden zwar am Rande erwähnt, sind aber nicht von Bedeutung. Bei allen den Siedlergeschichten im Neuseeland des 18/19.Jh. vergisst die Autorin nicht die
Maori
, mit einzubeziehen. Das finde ich gut. Denn in der damaligen Zeit war die Bedeutung der Ureinwohner noch sehr groß und vor allem waren sie noch selbstständig und sie lebten noch mit ihren Sitten und Bräuchen. Der Fluch der sogenannten "Zivilisation" ist es nun einmal alle diese Überlieferungen die von Generation zu Generation weitergereicht wurden vergessen zu machen. Je mehr sich die Maori den Annehmlichkeiten der "pakeha"anschlossen, je mehr ging ihr Kulturgut verloren und sie stürzten sich in große Konflikte und dies macht die Autorin in jedem ihrer Bücher deutlich.
Auch in diesem Buch gibt es mehrere Protagonisten und ein jeder hat seine Geschichte. Da ist auf der einen Seite Mary Kathleen O'Donell und Michael Drury beide aus Irland und beide noch sehr jung, voller Energie und Träume und vor allem lieben sie sich. Mary Kathleen würde Michael überall hin folgen und Michael will nach Amerika. Er spart und spart. Sein Vater lebt in den Bergen und brannt illegal Whiskey damit die Familie überleben kann und Michael verkauft den Whiskey in den Pubs der Gegend, denn in Irland herrscht eine große Hungersnot und die Familien, die alle die Leibeigenschaft hatten waren auf ihren Landbaron angewiesen. Wenn diesem das Schicksal und die Hungersnot seiner Bauern egal war , so musste ein jeder sehen wo er bleibt. Außerdem spielt Michael die Fiedel und singt mit seiner dunklen Stimme abends in den Pubs um noch schneller das Geld für die Überfahrt nach Amerika für sich und Mary Kathleen beisammen zu haben,auch deshalb schon, weil Mary Kathleen mittlerweile schwanger ist und sie noch schneller das Land verlassen wollen, denn schwanger ohne verheiratet zu sein im katholischen Irland seinerzeit, das ging gar nicht. Da geht den Whiskeybrennern das Korn aus und was macht Michael, er stiehlt dem englischen Baron,der der Lehnsherr aller Dörfler ist 3 Sack Korn um nun endlich das Geld für beider Überfahrt zusammen zu haben. Aber er wird geschnappt und zu 7 Jahre Gefängnis und damit Abschiebung nach Van-Diemens-Land, verurteilt. Mary Kathleen ist untröstlich. Sie sieht nur einen Weg für sich und das Ungeborene, sie heiratet Ian Coltrane, den Pferdehändler und Rosstäuscher aus ihrem Dorf. Der nimmt ihr dann das von Michael gesparte Geld ab und sieht dadurch seine Chance in Neuseeland.
Die dritte Protagonistin ist Elizabeth Owens,genannt Lizzie, sie ist ein 15.jähriges Mädel aus London, die bereits der Prostitution nachgeht um zu überleben. Sie stiehlt eines Tages Brot für sich und die Kinder ihrer Freundin. Auch sie wird geschnappt, verurteilt und nach Van-Diemens-Land deportiert.
Wie sich die einzelnen Erzählstränge dann erst einmal weit entfernen und kreuzen und zusammen finden, dass lesen Sie selbst...
Noch eines möchte ich anmerken, von einigen Vorrezendenten ist die Langatmigkeit der Bücher kritrisiert worden, dies kann ich nicht bestätigen. Denn auch hier waren die 729 Seiten nötig und um auch dem Titel des Buches gerecht zu werden. Ich finde, zu Neuseeland gehört nun einmal die Kultur der Maori und deshalb muss sie auch immer wieder erwähnt und beschrieben werden und sei es über mehrere Seiten.
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reviews
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