Die Story handelt vom Jungen Lehrer John Grant, der seinen Sommerurlaub antreten will und sich aus seinem australischen Outback auf den Weg nach Sydney macht. Leider ist er an seiner ersten Zwischenstation schon so gut wie am Ende der Reise. Dem Alkohol zugetan läßt er sich leichtsinng auf ein Glücksspiel ein. und verliert. Er läßt sich treiben und wehrt sich nicht dagegen. Im Verlauf der Geschichte lät er sich weiterhin leicht beeinflussen - als Fremder will und muß er sich fügen. Als Leser kennt man Geschichten, bei denen man am liebsten dem Protagonisten zurufen möchte, er soll endlich aufhören und vernünftig werden. Hier allerdings wartet man gespannt, wie er weitermacht, ob er beim nächsten Mal wieder "Ja" sagt, oder sich endlich auflehnt? Es gibt keinen Moment, an dem es bedrohlich für ihn wird, oder man den Eindruck hat, ihm wird etwas schreckliches zustoßen.Viele wollen ihm auch helfen - meist bleibt es aber beim Versuch. Als er endlich Stärke zeigt und seinen eigenen WIllen durchsetzt, ist es schon viel zu spät.
Ein gutes, unterhaltsames Buch, lediglich der Schluß wirkt ein wenig uninspiriert, auch wenn er keineswegs unglaubwürdig erscheint.