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  Das Rätsel. Die Pellinor-Saga 02 | Alison Croggon
 
 
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Das Rätsel. Die Pellinor-Saga 02
Alison Croggon

Bastei-Lübbe, 2008 - 494 Seiten

Kundenbewertung:(8 Bewertungen)
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Der Titel passt zum Inhalt wie die Faust aufs Auge! *zwinker*

*
Denn man rätselt so über manches was im zweiten Band geschieht. Über die Identität des "Baumlieds" wie auch über die wahren Absichten der Charaktere und allgemein darüber, wohin die Story letztendlich führen soll.
Im ersten Band war die Handlung noch teilweise vorhersehbar. Im zweiten Band ist das überhaupt nicht mehr der Fall. Doch genau diese Originalität macht ihn so lesenswert, finde ich.
Ebenso wie in "Die Gabe" ist der Inhalt auch hier extrem komplex. Nix fürs schnelle "Zwischendurch-Lesen" während der Bus-und Bahnfahrten!

In "Das Rätsel" wird nachvollziehbar aufgezeigt, daß Maerad keine strahlende Heldin ist und daß sie sehr schwerwiegende Fehler machen kann.
Zudem wird verdeutlicht, daß die "Finsternis" sich nicht so einfach vom "Licht" abgrenzen lässt.

Und sonst was Neues?
Maerad lernt eine ( sehr nützliche ) spezielle magische Fähigkeit kennen ( z.T. mit witzigen Ergebnissen ). Es gibt wieder neuartige zauberische Gegenstände und weitere ( schaurige ) Kreaturen.
Ausserdem kommen zwei berühmte Elementare ( bzw. Elidhu ) in der Story vor. Die bereits bekannte Königin Ardina gibt sich nunmehr etwas häufiger die Ehre und der Winterkönig / Eishexer Arkan erscheint endlich auf der Matte. Und wie! *hehe*

Ach ja. Zum vielschichtigen Inhalt kommen noch so einige heftige Überraschungen dazu, z.B. Maerads komplizierte Liebes-Gefühle ( haben mich praktisch wie ein Hammerschlag erwischt ).

Den geneigten Leser erwarten wieder mal schön detaillierte Beschreibungen - besonders von der Landschaft. Und abwechslungsreicher als im ersten Band ist die Reise allemal! Diesmal geht es nämlich auf die mediterrane Insel Thorold ( die mich ganz stark an meinen Korsika-Urlaub erinnerte ^^ ) und dann wieder zurück aufs Festland hoch in den eisigkalten Norden.
Dabei wird gesegelt, geritten, mit dem Schlitten gefahren und zu Fuß gelatscht ... auch auf allen Vieren ( ??? Selberlesen! ^_~ )

Leider nimmt die Handlung ab ca. der Hälfte eine seltsame Wendung, die mir nicht so recht schmecken mag. Zwar gefällt mir die nun folgende Unvorhersehbarkeit der Story, doch mit ihr kommen auch ziemlich viele einschneidende, dramatische Ereignisse ... etwas zuviel Tragik für meinen Geschmack! Im ersten Band hielt sich das noch in Grenzen. Diesmal wird die Heldin regelrecht psychisch gefoltert von der Autorin! >_<
Deshalb bekommt der zweite Band von mir bloss vier Sterne.

FAZIT:
"Das Rätsel" ist eine ebenso komplexe, aber originellere Fortsetzung von "Die Gabe" mit etwas melodramatischer Handlung.
Macht richtig Lust auf Teil drei "Die Krähe", sowie den vierten und letzten Band "Das Baumlied"!

PS:
Interessantes Hintergrundwissen bekommt man auch hier in den Anhängen zu lesen. Neben einer Fortsetzung zu "Annar und die sieben Königreiche" gibt es einen Abriss über die menschlichen Völker ( Pilanel, Jussack, ... ) und die Elidhu ( v.a. Ardina und Arkan ) von Edil-Amarandh. Ferner wird hier dem Leser das kompizierte "Baumlied" mit seinen Runen nähergebracht.
Schade nur, daß auf der dazugehörigen Karte die bereisten Nordländer nicht mehr draufgezeichnet sind.


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tolles Fantasybuch

Das zweite Band der Pellinor-Saga ist eine ausgezeichnete Fortsetzung des ersten Bandes, zum einen noch viel spannender (konnte das Buch kaum aus der Hand legen) und zum anderen vielschichtiger. Meadreds Gefühlswelten werden komplex erzählt. Die Handlung der Geschichte ist ab der Mitte des Buches nicht mehr vorherzusehen und bereitet volles Lesevergnügen!


Enttäuschend!

Mit hat der erste Teil der Pellinor-Saga wirklich sehr gut gefallen, und demnach war dieser zweite Teil der Saga für mich Pflicht, leider wurde ich herb enttäuscht!
Die Geschichte kommt nicht zum laufen, die Spannung fehlt und auch sonst kratzt das Buch (wie auch der erste Teil nur viel viel schlechter) nur an der Oberfläche. Der Aufenthalt auf der Insel Thorold und die anschließende Reise nach Norden nimmt viel zu viel Raum ein, obwohl fast gar nichts passiert.
Im ersten Teil fehlte mir zwar teilweise völlig das Verständnis für die Geschichte, was warum passiert und wieso sie das und das finden müssen, doch war die Geschichte trotzdem spannend und vor allem flüssig zu lesen! Im zweiten Teil jedoch ist alles sehr verwirrend, und Aufklärung ist weit und breit keine in Sicht - Ich habe mich wirklich etwas verloren gefühlt, die Beweggründe werden kaum oder nur unzureichend erklärt. Auch muss ich zugegeben, dass mir Maerad immer unsympathischer wird - keine gute Voraussetzung für ein gutes Buch.

Alles in allem denke ich, dass niemand etwas versäumt, der dieses Buch nicht liest. Da es aber noch einen dritten und vierten Teil geben wird (und im dritten spielt dann Maerads Bruder die Hauptrolle) lohnt sich das durchbeißen vielleicht nocht!


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Zwiespältig

Zum Herr der Ringe-Vergleich: Ist in diesem Fall durchaus berechtigt. ich würde nur nicht ganz so hart urteilen Man kann generell unterscheiden zwischen Plagiat oder billiger Kopie und Schreiben in der Tradition von jemandem. Croggon gehört klar in die letzte Kategorie, sie sie übernimmt Elemente und Beschreibungsmuster von Tolkien, schafft aber ihre eigene Welt. Wie Tolkien schildert sie gerne Landschaften und Essen und ermöglicht es dem Leser so, sich in ihre Welt hineinzuversetzen, seine eigenen Bilder zum Geschehen zu entwickeln. Sorgsam achtet sie darauf, andere Landschaften zu beschreiben als Tolkien, statt Mittelengland gibt es die Mittelmeerwelt, die Farben des Südens und die des hohen Nordens. Ihre Story stammt nicht aus dem HdR - abgesehen von dem typischen Grundmuster der High Fantasy (Gut gegen Böse, Held/in rettet Welt). Ihre Figuren stammen" teils ganz klar aus dem HdR, sind aber mit Sinn und Verstand weiterentwickelt (wie z.B. die Hundssoldaten gegenüber den Orks; wird im 3. Bd. klar). Und sie hat durchaus die Kraft, Szenen, Situationen, Figuren zu erfinden und zwar so, dass sie immer wieder wirklich ergreifen.
Soviel zum Positiven. Das Negative ist, wie der Herr der Ringe" trotzdem ständig in der Handlung präsent ist: störend weniger in der Erfindung, als in zahlreichen einzelnen Handlungselementen: anscheinend immer dann, wenn die Autorin sich mal nicht auf die Finger schaut, unterlaufen ihr Zitate einzelner Sätze und Wendungen aus dem HdR; etwa bei Abschiedsworten, oder wenn jemand stirbt oder sich in Gefahr begibt, wenn Krieg, Strategie und die Aussichtslosigkeit des Kampfes gegen den Namenlosen" (ja, klar) erläutert werden und überhaupt wenn es pathetisch wird. Immer dann lassen Gandalf und Aragorn grüßen, mal fasst einer seine Reisen ins Land des Bösen mit den gleichen Worten zusammen wie Aragorn die seinen nach Mordor, mal sagt einer zu seinem Schüler an dir ist mehr dran als das Auge sieht" (wie Gandalf zu Frodo). Und immer wenn das geschieht, schrumpfen die durchaus vorhandenen Qualitäten der Autorin zusammen, und man bekommt ein Gefühl, als wenn - ich sag es mal so - ein Kind mit echten antiken Waffen spielt. Oder auch: als wenn man jemand gestorben wäre, den man liebt, und plötzlich begegnet man jemand, der ihm ähnlich sieht. Sowas tut weh - und doch kann man die Augen nicht abwenden.
Ich steh der Serie also zwiespältig gegenüber. Es gibt viel zu kritisieren. Ich gehöre zu den Leuten die lieber zum 20. Mal die Werke Tolkiens lesen als zum 1. Mal irgendeinen Quatsch, und möchte diese Leute mit dieser Rezension ansprechen. Also die Botschaft: Trotz allem mag ich das Buch irgendwie. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.



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Keine leichte Kost

Mit Das Rätsel" kehrt Alison Croggon wieder zurück an die Seite ihrer Heldin Maerad. Mittlerweile hat sie ihre Fähigkeiten erhalten und mit ihrem wahren Namen ist sie der Prophezeiung wieder einen Schritt näher gekommen. Also macht sich Maerad mit Cadaven auf, das Baumlied zu finden. Um Maerad auf ihrer Reise quer durchs Land besser begleiten zu können, findet der Leser am Anfang wieder eine Karte von Edil Amarandh.
Damit erzählt Croggon nun die Bücher drei bis sechs des Naraudh Lar-Chanë, um mit ihrem eigenen Worten dieses annarische Literaturwerk der breiten Masse zugänglich zu machen. Aus diesem Grund gibt es auch wieder einen ausführlichen Anhang, wo alles von der rechten Aussprache über die Erläuterung zu den einzelnen Völkern bis hin zu den Baumlied-Runen zu finden ist. Anzumerken ist auch, dass diese Baumliedrunen als Gestaltungselement immer wieder aufgegriffen werden, sowohl im Cover als auch als Untermalung der Kapitelüberschriften. Natürlich fehlt auch in diesem Buch nicht eine umfassende Anmerkungssammlung mit einer Vielzahl von Quellen, aus denen Croggon ihr Wissen geschöpft hat. Basierend auf dieser Grundlage kreiert sie ein unterhaltsames Lesevergnügen mit der rechten Portion Fantasy, Spannung und Gefühl. Ihre Art, aus der Sicht ihrer Hauptfigur Maerad zu berichten, macht es leicht, sich mit ihr zusammen in das Geschehen hineinzuversetzen, und zieht den Leser ganz in seinen Bann. Dabei ist Croggons Das Rätsel" nicht als zu leichte Kost zu betrachten, man muss es schon aufmerksam lesen, um jede Nuance mit zu bekommen. Und so ergibt sich eine klare Empfehlung für diesen zweiten Band in Croggons Pellinor-Saga".


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reviews: page 1, 2



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