So finster die Nacht. | John A. Lindqvist; Paul Berf
Bücher:
so finster die nacht.
So finster die Nacht.
John A. Lindqvist; Paul Berf
Luebbe Verlagsgruppe
, 2007 - 550 Seiten
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Der beste moderne Vampit Roman den ich kenne
Hier begeistert einfach alles! Geile Story, 1A Charaktere, null Scheu vor Tabuthemen, Kinder und Horror. Letzter Punkt ist es auch, was mich persönlich total an dem Roman fasziniert: Ich habe mit etwa 13 Jahren begonnen Stephen King zu lesen und der Roman spielt exakt zu einer Zeit, in der ich 13 war. Oskar (Hauptcharakter im Roman) ist 13 Jahre alt und alle seine Interessen sind eine Art Fenster in meine Kindheit. Entweder hatte der Autor selbst eine ähnliche Kindheit, oder er hat einfach gut recherchiert. Es beginnt mit KISS und endet mit der Muppet Show im Fernsehen. Wahnsinn. Und nicht zu vergessen: Echte Vampire! Super Buch! Must read für Horror Fans! Besser als alle Bücher der letzten Jahre von Koontz und King zusammen! Wer gerade zwischen 35 und 40 ist, der sollte das Buch sowieso schon aus nostalgischen Gründen lesen :)
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das beste was ich seit langem gelesen habe
Ich schliesse mich den meisten anderen Rezensionen an. Diese Buch ist nichts für Schwarz-/Weiss-Seher. Es ist fielschichtig und wirklich aussergewöhnlich. Hier werden Themen angesprochen, die gern unter den Teppich gekehrt werden.
Unbedingt lesen!
Pädophile, Vampire.......
........ich weiß nicht recht.
Dieses Buch hat sicherlich seine Daseinsberechtigung und hat mich anfangs auch in seinen Bann gezogen, im Endeffekt muß ich aber sagen, daß ich es entweder nicht begriffen habe oder es tatsächlich ein wenig zu verwirrend war.
Seltsame Ritualmorde werden hier begangen, die auf das Konto eines Vampirwesens und dessen treuen Anhänger gehen. Ein in der Schule oft gehänselter Junge freundet sich mit dem Vampirwesen, das direkt neben ihm wohnt, an und findet in ihm einen gewissen Halt.
Der Versuch, eine kurze Inhaltsangabe des Thrillers wiederzugeben, macht mir deutlich, daß eine wirkliche Handlung für mich nur schwer zu erkennen ist.
Für Liebhaber dieses Genres, das ein wenig an Stephen King erinnert, ist dieses Buch sicherlich sehr empfehlenswert, ich allerdings bin beim Lesen etwas an meine Grenzen gestoßen.
Vorsicht beim Lesen des Klappentextes: Wer einen halbwegs realistischen Thriller erwartet, kann hier unter Umständen eine Enttäuschung erleben.
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Hervorragend! Lesen!
Lindqvist ist der erste Autor der es bei mir geschafft hat, Stephen King zu toppen!
Spannend, ehrlich, blutig. Wer Horror mag, wird Lindqvist lieben!
Und als kleiner Tipp: Das Buch wurde schon verfilmt und ausgezeichnet! Startet bald im Kino!
Außergewöhnlich gutes Buch - nichts für "Tunnelblicker"
Zum Ersten: Wieso sollte ein Roman kein Thriller sein, nur weil er mytische Elemente wie eine (eigenwillige) Auslegung des Vampirismus behandelt? "Thrill" bedeutet "Spannung", und wer unter einem Thriller nur Gerichts- und Justizthemen versteht, sollte dringend seinen geistigen Horizont erweitern und mal nach dem verstaubten Englischwörterbuch im Regal greifen - denn da werden Sie geholfen.
Zum Zweiten: Großes Gemotze wegen Pädophilie - verzeihung, aber das ist keine "Fantasy", das ist bittere Realität. Oder hören Sie keine nachrichten an? Dass Gewalt an Kindern thematisiert wird - sei es nun in sexueller oder gewalttätiger/verbrecherischer Absicht, ist kein Verstoß gegen den guten geschmack. Hört doch endlich auf, die Augen zu verschließen... so ist die Welt. Wenn man sie nur aus einer rosaroten Brille betrachten möchte, sollte man sich einen Bodyguard suchen - oder wird über kurz oder lang auf die Nase fallen.
Zum Dritten: Stilistisch wie Stephen King... - ich weiß ja nicht, ich persönlich fand Stephen Kings Schreibstil zu "kalt" und absolut nicht fesselnd, nicht mal guter Durchschnitt. Gewiss gibt es auch in diesem Buch Sätze von schlichter Einfachheit, aber wieso deshalb sofort der Stephen King-Vergleich? Lindqvist vermochte mich mit seiner Umsetzung wesentlich mehr zu fesseln als es der gute Mr. King jemals geschafft hätte (frei nach dem Motto: "Nicht alles, was jeder kennt, ist auch wirklich gut").
Mir hat das Buch sehr gut gefallen - ich lese gar nicht erst zu Ende, was weder stilistisch/sprachlich, noch von der Story "fesselnd" ist. - Hier habe ich gelesen, bis zum bitteren Ende. Die glaubhafte Charakterisierung der verschiedenen Personen sagte mir sehr zu. Keine glücklichen Superhelden, keine mit magischen Fähigkeiten ausgestattete 90-60-90-Traumfrauen - vielleicht gefielen ja deshalb die sexuellen Anspielungen so vielen nicht. Man ist so etwas nur mit "perfekten Figuren" gewohnt, nicht mit Durchschnittsmenschen wie du und ich. Bauchspeck. Dürrer Brustkorb. Gebeugte Haltung. Igitt, igitt, so was doch nicht...
Für all jene, die dieses Werk als Fantasy beschimpften: Dieser Roman ist auf der Ebene von sozialem Umgang, Personencharakter und emotionalen Konflikten einer der realitätsnahesten, den Sie gelesen haben. Offenbar gefällt Ihnen die Realität nicht.
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