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  Die letzte Generation | Arthur C. Clarke
 
 
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Die letzte Generation
Arthur C. Clarke

Heyne, 2003 - 282 Seiten

Kundenbewertung:(17 Bewertungen)
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Endlich wieder lieferbar ist einer der ganz großen Romane der Science Fiction, der das Genre seit seinem Erscheinen 1953 wie kaum ein anderer inspiriert hat. In einer nicht allzu fernen Zukunft wird die Menschheit von der Ankunft riesiger Sternenschiffe überrascht, die sich weltweit direkt über den größten Metropolen positionieren. Bald wird klar, dass die Fremdlinge der irdischen Zivilisation grenzenlos überlegen und entschlossen sind, deren Schicksal in die Hand zu nehmen. Die "Overlords", wie sie bald genannt werden, bleiben aber zunächst unsichtbar und kommunizieren mit den Menschen nur mittels des Generalsekretärs der Vereinten Nationen.

Das Unbehagen, das viele Menschen angesichts der Fremdbestimmung und der unverständlichen Geheimniskrämerei empfinden, wird bei weitem durch die spürbaren Vorteile der neuen Herrschaft aufgewogen. Für die nun vereinte Menschheit beginnt ein Zeitalter des Friedens und des Wohlstands. Bis sich eines Tages, 50 Jahre später, die Tür eines der Sternenschiffe öffnet und einer der Fremden heraustritt.

Der vorliegende Band ist eine von Clarke aktualisierte Fassung des Klassikers. Der Unterschied besteht allerdings einzig im ersten Kapitel. Während die Handlung ursprünglich mit dem Wettlauf der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten um den ersten Flug zum Mond begann, ist sie jetzt in das 21. Jahrhundert verlegt worden, in dem die Ankunft der Fremden dem ersten Flug zum Mars zuvorkommt. Ob dies nötig war oder nicht, darüber lässt sich streiten. Gerade wenn man den Roman in dem Bewusstsein liest, dass er Anfang der 1950er-Jahre geschrieben wurde, verblüfft die Vielzahl der geistreichen Prognosen -- wie zum Beispiel die Vorhersage eines exakten Vaterschaftstests. Vor allem aber ist Die letzte Generation das Meisterstück eines begnadeten Geschichtenerzählers, mit einem Schwindel erregenden Ende. Zum Neuentdecken oder Wiederlesen -- heute so gut wie vor damals. --Birgit Will


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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

"Die letzte Generation" ist große humanistische Science Fiction Literatur. Was den Menschen, selbst in einem Universum, in dem es vor Leben nur so wimmelt, einzigartig macht wird fast schon beiläufig als Nebenprodukt einer vieldeutigen und flott zu lesenden Science Fiction Geschichte erörtert. Dabei gibt es keinen überflüssigen Satz, es gibt keine mühsamen Längen, Clarke kommt immer schnell auf den Punkt und manchmal würde man sich sogar wünschen, dass seine faszinierenden Schilderungen diverser Welten, Wesen und Zustände länger andauern würden.
Das Ende ist dann so unglaublich und schön wie ein Schmetterling, der einem Kokon entweicht. Dabei ist es gleichzeitig jedoch so endgültig und schwer zu akzeptieren, dass es einem den Magen zusammenzieht und man sich nicht sicher ist ob man sich freuen soll oder nicht. Man muss kein großer Cineast sein um zu realisieren, wie viele Geschichten von Arthur C. Clarke und speziell diesem Roman inspiriert worden sind.
Noch eine Anmerkung zur vorliegenden Ausgabe: obwohl es sich um die 3. Auflage handelt, habe ich bisher noch nie einen Roman gelesen, der mehr Rechtschreib- und Grammatikfehler enthält als dieses Taschenbuch. Oft finden sich sogar zwei schwere Fehler auf einer Seite. Speziell für die so exakte Sprache von Clarke sind diese vielen kleinen und großen Fehler das reinste Gift, daher sollte man da vielleicht noch einmal nachbessern.



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Wir sind nicht allein...und sie sehen aus wie Teufel!

Clark war mit diesem Roman zweifellos ein Vorreiter für unzählige Romane und Filme um das Thema "Erstkontakt".
Die Story ist so banal wie genial: Aliens kommen in riesigen Raumschiffen zur Erde und übernehmen die Herrschafft. Die sog. OVERLORDS führen die Menschheit in eine geeinte, friedliche Zukunft ohne Kriege, Hunger oder Krankheit...doch sie haben Hintergedanken.
Trotz der relativen Knappheit des Buches (unter 300 Seiten) ist die Story enorm ausgefeilt und vielschichtig.
Ein Meisterwerk ist das WErk zweifellos, liest sich zügig und fesselt den Leser!


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Sci-Fi Literatur

Kurz gesagt: Ganz große Klasse. Warum? Dieses Werk besticht zugleich durch Handlung, Dramatik und Idee. Was die kreative Eigenständigkeit und die Tiefe deren philosophischer Ausarbeitung betrifft, ist das Werk für mich eindeutig der ernsthaften Literatur zuzurechnen. Wohltuend aber dennoch die flüssige und spannende Lesbarkeit, die keinen Moment den schalen Geschmack der "Kunst"literatur aufkommen läßt.
Auf jeden Fall ein Meisterwerk der SF und eine klare Leseempfehlung!


SPOILER!!! Kleine Berichtigung ...

... weiter unten ist behauptet worden, die Handlung sei unstimmig, da die zu behütende Menschheit nicht über sich hinauswachsen könne. Dazu kann ich nur sagen, dass eben NICHT die Menschheit überhöht wird sondern der noch KINDLICHE (menschliche) Geist. Kein über 10-jähriger wird "gerettet". Der Geist ist hier ein (menschliches) Vermögen, dass nur dann zur Größe gelangen kann, wenn dieser Geist noch nicht durch spezifische gesellschaftliche Formung "verdorben" ist. Ich gelange durchaus zu anderen Ansichten, möchte aber doch behaupten, dass die Handlung sehr wohl stimmig ist. Was die Teufel betrifft: Satan ist in der Bibel der Versucher, auch oft der Vermittler unschuldverderbenden Wissens (Schlange im Paradies, Baum der Erkenntnis). Die Teufel im Roman symbolisieren eine Schicksalsvariante für die Menschheit, die durch reine Bewusstseinsanstrengung und Entwicklung (über die Kindheit hinaus) zu viel Wissen aber nicht zu entpersonalisierter Erlösung, d.h. Auslöschung des nur-individuellen kommen kann. Esoterik hin oder her: das ist SF im Lager der ernsten Literatur.


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Schnell gelesen

Habe das Buch sehr schnell gelesen und empfand manche Textzeilen einfach als unwichtig, soll heissen, man muss nicht die ganze Zeit voll konzentriert sein. Die Geschichte ist in 3 grosse Abschnitte eingeteilt. Jeder Abschnitt behandelt einige Hauptpersonen, die im nächsten Abschnitt nicht mehr vorkommen. Naja, hätte ich nicht immer gehoft der Roman gewinne etwas mehr an Action ^^ wäre ich sicherlich absolut zufrieden mit der Geschichte gewesen. Hatte mir evtl ein bissel zuviel Hoffnung gemacht, dass die Geschichte ähnlich wie "V" ist. Ist sie aber ganz und gar nicht bis auf die Untertassen über den Städten. Naja, netter Roman aber nicht viel spannende Action. Das coolste Geheimnis war aus meiner Sicht die Erklärung der Overlords für ihr auftreten bei den Menschen. Das Buch "Der ewige Krieg" wand ich besser als das hier :-)


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reviews: page 1, 2, 3, 4



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