- Das und ein paar andere Klischees machen in Brian Jacksons Augen das Leben eines Studenten aus.
Mit solchen Erwartungen nimmt der intelligente Achtzehnjährige sein Anglistik-Studium in Angriff, und scheitert dabei nicht selten an seinen eigenen Maßstäben. So stolpert er von einem Fettnäpfchen ins nächste und unverhohlen und ehrlich erfährt der Leser von jeder Peinlichkeit. Mit viel Selbstironie und Witz nehmen wir aus Sicht Jacksons an seinem chaotischen Leben teil und bekommen Einblick in seine Gedankenwelt. Er verliebt sich in die hübsche Alice, lernt viele skurrile und eigenwillige Personen kennen und nimmt am Fernsehquiz "University Challenge" teil.
Bei 22,80 Euro muss man schon gut überlegen, ob man sich ein Buch wirklich kauft oder es lieber liegen lässt. Noch dazu, wenn es sich um ein Erstlingswerk eines bisher unbekannten Autoren handelt. Doch es lohnt sich wirklich! Mit seinem Humor und der Selbstironie der Hauptfigur reicht "Keine weiteren Fragen" an Bücher von Nick Hornby heran. Die Quizfragen, mit denen jedes Kapitel eingeleitet wird, und Zitate aus bekannten literarischen Werken spicken das Buch mit einer Menge Wissen.
Ein wunderbarer Einblick in das Studentenleben, ganz nah an der Wirklichkeit!
(Einziger Kritikpunkt sind die schlechte Übersetzung und die vielen Rechtschreib- und Tippfehler. Zwar ist der Roman gut und flüssig zu lesen, doch wer ein bisschen penibler ist, wird sich ein wenig daran stören.)