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Der Knochenjäger: (Die Assistentin)
Jeffery Deaver

Goldmann, 2007 - 511 Seiten

Kundenbewertung:(150 Bewertungen)
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Lincoln Rhyme ist Ex-Detective und seit seinem letzten Einsatz für die New Yorker Polizei querschnittsgelähmt. Für das einstige Superhirn der Abteilung ein schwerer Schlag. Sein hilfloser Zustand wird immer unerträglicher, so daß er Kontakt mit einer Sterbehilfe-Organisation aufgenommen hat. Er hat seinen Todestag schon festgelegt, wenn da nur nicht der grausame Mord an einem Mann wäre, bei dem er von seinen früheren Kollegen flehentlich um Hilfe gebeten wird.

Die junge dynamische Streifenpolizistin Amelia Sachs sieht zunächst nur eine Männerhand aus dem Boden ragen und entdeckt wenig später einen senkrecht begrabenen Leichnam. Um auf keinen Fall wichtige Spuren zu verwischen, riegelt Amelia den Tatort großzügig ab -- sie sperrt wichtige Straßen, stoppt den Eisenbahnverkehr und herrscht jeden Unbefugten an, der auch nur in die Nähe des Fundorts der Leiche kommt. Sie löst mit ihrer selbständigen Aktion ein ziemliches Chaos aus, doch Rhyme gefällt ihre gründliche, unkonventionelle Art und er beschließt, seine kleinen grauen Zellen ein letztes Mal in Schwung zu bringen, unter der Bedingung, daß Amelia ihm assistiert.

Zug um Zug erstellen die beiden ein logisch aufgebautes Täterprofil und engen so den Kreis der Verdächtigen immer mehr ein. Und genau hier liegt die Stärke des spannenden Thrillers. Gebannt vollzieht der Leser mit, wie sich die Schlinge immer enger um den Hals des Täters legt, der psychologisch gut getroffen ist. Und doch hat der Autor Jeffery Deaver auch für ausgefuchste Krimispezialisten am Ende noch einige gelungene Überraschungen parat. --Manuela Haselberger


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super

Spannender Auftaktthriller um Lincoln Rhyme und Amalia Sachs.
Der vollständig gelähmte Ex Spuren Ermittler Rhyme wird durch Zufall mit Amalia Sachs in Ermittlungen um den Knochenjäger zusammengebracht.
Rhyme weist Amalia per Funk in die Spurensuche ein.
Der Knochenjäger hinterlässt an jedem Tatort Spuren, die zum nächsten Tatort führen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und auch die beiden schwierigen Ermittler müssen sich mit dem jeweils anderen Partner auseinandersetzen.
Das Buch ist durchweg spannend und temporeich.


Muss für jeden Fan des psychologischen Thrillers

Der erste Fall um das Ermittler-Duo Lincoln Rhyme und Amelia Sachs ist gleich ein richtiger Volltreffer, der von der ersten bis zur letzten Seite für Gänsehaut beim Leser sorgt. Dabei rührt diese Spannung nicht nur vom intelligenten Inhalt des Plots, sondern auch von den wirklich tollen Figuren der Handlung:

Rhyme, der wahrscheinlich nicht ganz ungewollt durch seine arrogant wirkende Unnahbarkeit an Sherlock Holmes erinnert, und Amelia Sachs, die bildhübsche, forsche Streifenpolizistin, geben ein interessantes Team ab, das sich von der oftmals einfallslosen Konkurrenz in der heutigen Kriminalliteratur erfrischend abhebt. Besonders am Beispiel des querschnittsgelähmten Detectives im Ruhestand wird deutlich, dass Jeffery Deaver ausführliche Nachforschungen für sein Buch angestellt hat. Sowohl was dessen Krankheit als auch was die kriminalistischen Fähigkeiten und neuesten Ermittlungsmethoden angeht.

Die Tatsache, dass die Story beinahe in Echtzeit spielt und man damit quasi immer auf demselben Stand der Ermittlungen ist, führt dazu, dass man noch mehr gefesselt wird. Der Zeitdruck unter dem die Figuren stehen, greift mit jeder Seite mehr auf den Leser über, bis er sich selbst dabei erwischt wie er, ähnlich wie Amelia Sachs im Buch, die Fingernägel kaut. Da der Autor bisweilen jedes noch so kleine und oftmals auch abscheuliche Detail schildert, sollten Nervenschwache das Buch jedoch mit Vorsicht genießen. Alle anderen werden bis zum Ende mitfiebern und sich ein ums andere Mal vom gerissenen Autor auf die falsche Fährte locken lassen.

Insgesamt ist Der Knochenjäger" ein Muss für jeden Fan des psychologischen Thrillers, der mit seinem hohen Tempo und der absolut überraschenden Auflösung gegen Ende neue Standards für das Genre gesetzt hat. Einziges Manko ist das Fehlen eines New-Yorker-Stadtplans, der es Nichtbewohnern des Big Apple" ermöglicht hätte, der Jagd durch die Stadt besser zu folgen.


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Hervorragender Start

Ein Ermittler der durch eine Querschnittslähmung das Bett nicht mehr verlassen kann ist sicher eine Idee, auf die man als Thrillerautor erst mal kommen muss. Denn erst durch diesen Umstand ist Deavers Lincoln Rhyme darauf angewiesen, mit einer Partnerin - oder Assistentin, wie das Buch ursprünglich in Deutschland hieß - zusammen zu arbeiten.
Dazu kommt, dass der Fall clever konstruiert ist, einige interessante Wendungen bietet und seinen Spannungsbogen gut halten kann. Auch die Figuren sind dem Autor gelungen: Sie sind keine Übermenschen und selbstlose Helden - aber auch nicht zu gebrochen. Selbst Rhyme versinkt nicht nur in Depressionen und Selbstmitleid, sondern kann den Leser wirklich mitreißen, wenn wieder Hinweise auf das nächste Opfer deuten.
Der Knochenjäger" ist, wie der Titel vermuten lässt, ein Roman mit einem Serienmörder, der von Knochen fasziniert ist. Trotzdem ist die Handlung nicht so brutal oder unappetitlich, dass sich einem der Magen umdreht - trotz der Morde und der Tatortarbeit.

Die vorliegende Ausgabe erschien anlässlich der Verfilmung, weswegen sich Kenner des Films sicher fragen, ob sich der Kauf des Buches noch lohnen würde, oder ob man bereits die gesamte Geschichte kennt.
Aber in diesem Fall kann das Buch noch überraschen: Auch wenn Buch und Film fast identisch beginnen, schleichen sich schnell Unterschiede ein, die es ermöglichen, beide Versionen völlig unabhängig zu betrachten. Die Mörder sind in beiden Fällen nicht identisch und auch die Handlungen unterscheiden sich schnell voneinander - ohne dass man dem Film vorwerfen könnte, eine völlig andere Geschichte erzählt zu haben.

Mit Der Knochenjäger" ist Jeffery Deaver ein hervorragender Start einer Thriller-Reihe gelungen, nach dessen Ende man es kaum erwarten kann, den nächsten Band in Händen zu halten.



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reviews: page 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



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