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  Mein Amerika: Erinnerungen an eine ganz normale Kindheit | Bill Bryson
 
 
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Mein Amerika: Erinnerungen an eine ganz normale Kindheit
Bill Bryson

Goldmann HC, 2007 - 380 Seiten

Kundenbewertung:(10 Bewertungen)
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Frühstück mit Kängurus, Eine kurze Geschichte von fast allem oder Picknick mit Bären -- mit diesen amüsanten Werken hat Bill Bryson schon viele Leser begeistert. Und die Bryson-Fangemeinde wächst und wächst. Vor allem in England, wo man ihn als erfolgreichsten Sachbuchautor der Jetztzeit feiert. Die britische Zeitung "Times" würdigt ihn gar "als witzigsten Reiseschriftsteller auf Erden". Und dass dem gebürtigen US-Amerikaner genau dort so viel Ehre widerfährt, hängt sicher auch mit dem sprichwörtlichen britischen Humor zusammen, dem sich Bryson verschrieben hat und der auch bei "Mein Amerika" nicht zu kurz kommt.

Der Buchtitel ist dabei Programm, es geht wie schon in anderen Werken um seine Heimat USA, genauer gesagt um Des Moines. Nie gehört? Na, dann wird es Zeit, das Provinznest in Iowa kennenzulernen. Besser und humorvoller als von Bryson beschrieben wird das wohl kaum gelingen. Gut, es handelt sich nicht um das heutige Des Moines, sondern um das seiner Jugend in den 50er-Jahren, aber das ist nicht weniger spannend. Vor allem weil es irgendwie auch die Jugend des ganzen Landes war. Genau genommen hat Bryson daher gleich zwei Biographien geschrieben, die von sich selbst und die seiner Heimat.

Zwischen die Lausbubenstreiche und Anekdoten über den Wirtschaftsboom, grüne Caprihosen, Hiroshima und Ärzte, die Zigarettenwerbung machen, mischen sich immer wieder Schwarzweißfotos des jungen Bill, dazu Zeitungsmeldungen, wie etwa von der Halbwüchsigen, die die zu viel gefahrenen Kilometer des ausgeliehenen Autos damit wieder rückgängig machen wollte, dass sie wie verrückt rückwärts durchs Viertel raste. Kurz: Es geht um all die verqueren, witzigen und geistreichen Merkwürdigkeiten des amerikanischen Way of Life, und die sind pointiert serviert. Selbst die in feuilletonistischen Fragen nicht gerade zimperliche FAZ meint: "Bitte lesen: Bill Bryson schreibt wie ein Engel." -- Christian Haas


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genialer Kindheitsrückblick

Wenn man nach 350 Seiten wütend ist auf ein Buch, dann hat man das Buch entweder 350 Seiten zu spät weggelegt, oder sie haben den neuesten Bill Bryson gelesen und sind wütend, enttäuscht und traurig, dass das Buch schon beendet ist. Es ist ein überaus amüsanter Rückblick auf seine Kindheit. Niemals langweilig, niemals zäh. Einfach ein Buch, das wirklich Spaß macht.
Man könnte allenfalls überlegen einen Stern abzuziehen, weil das Buch zu kurz ist. Aber es gibt ja noch andere Bill Bryson Bücher........


Aus zwei mach eins..

... und man bekommt "Mein Amerika". Aus der Feder vom Bestseller Autor Bill Bryson. Nicht ganz ernst erzählt dieser nicht nur Geschichten aus seiner Kindheit sondern gibt auch einen Einblick in die US amerikanische Gesellschaft der 50er Jahre. Wobei seine eigene Familie nicht wirklich dazu geeignet ist. Denn er selbst genauso wie seine Eltern erfüllen so überhaupt keins der gängigen Klischees. Und genau das macht das Buch so lustig.

Denn sein Vater ist ein erfolgreich/erfolgloser Sportjournalist, dessen Artikel zwar zu den besten der damaligen Zeit zählen, doch in einer viel zu kleinen Zeitung erscheinen.
Seine Mutter arbeitet ebenfalls und allein schon das war zur damaligen Zeit eine Besonderheit. Bekochen tut sie ihre Familie mehr schlecht als recht, was ihren Mann aber nicht wirklich stört, weil sein Geschmackssinn sowieso nur noch extreme erkennen kann. Auch ihre Vergesslichkeit wird ihr verziehen, wenn auch bei einigen Angelegenheiten sehr viel später.
Bill Bryson selbst war sicherlich kein unübliches Kind, ganz im Gegenteil zu so manch einem seiner Freunde.

Es macht einfach Spaß Bill Bryson zurück in seine Kindheit zu begleiten. Mit vielen Details geschmückt beschreibt er viele aufregende oder amüsante Ereignisse die er so erlebt hat. Auch viele amerikanische Angewohnheiten der damaligen Zeit bringen einen dazu, dass Buch mehr als einmal zur Seite zu legen um einfach mal zu lachen.
Sicherlich hat er kein absolut anspruchsvolles Buch geschrieben, bei dem Man nach dem Lesen sagt, jetzt habe ich aber was gelernt. Doch das war auch nicht der bewegt Grund das Buch zu schreiben. Natürlich wollte Bill Bryson den Leuten etwas erzählen, doch auch wollte er diese einfach unterhalten und genau das ist im auch gelungen.

5 verdiente Sterne!!!


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Gut gelaunt

Amerika in den 50ern, 60ern von Bill Bryson beschrieben, ist nicht nur etwas für Amerika-Liebhaber, die sich mit so etwas Fremdartigem wie Baseball auskennen, er betrachtet das Amerika seiner Zeit aus Kinderaugen und erinnert in seinen Streichen an Ludwig Thoma. Mag es da draußen auch die McCarthy Ära geben, Bryson behält seinen Blick auf Familie, Freunde, Heimat, auf Rituale, auf all das, was sich mit der Zeit verklärt und im Abstand von fast fünfzig Jahren zumeist milde betrachtet wird. Es ist die Schilderung eines Lebens, das sich im Zentrum befindet. Draußen glaubt man noch es reiche aus, unter den Tisch zu kriechen, um sich gegen eine Atombombe zu schützen. Eine naive Zeit, mit vereinfachten Weltbildern von Gut und Böse. Vom Krieg ausgelaugt, doch schon in den 60er spürt man den Aufbruch wieder. Es ist ein Zeitbild, das die Menschen in den Mittelpunkt rückt. Mag die Mutter das Essen anbrennen lassen, der Vater Sportjournalist sein, mögen wir heute die 50er als bleiern konservative Zeit empfunden haben, aus der Sicht des Jungen war es ein Abenteuer, und das vermittelt Bryson auf eindringliche, amüsante Weise. Er hat die Welt schon in Eine kurze Geschichte von fast allem als Kuriosum beschrieben und mit diesem Ton widmet er sich auch seiner Kindheit. Das heißt nicht, dass er kritiklos umherwandert, er weiß sehr wohl, wie Nuancen zu setzen sind, und dass das Lachen, die beste Art überhaupt ist, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und Maskeraden als solche kenntlich zu machen.


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Ein genial komisches Sachbuch

Es macht einfach Spaß zu lesen, wie Bill Schorf züchtet wie alte Menschen Orchideen.
Es macht Spaß zu sehen, wie Kinder über Giftsumach reden und erklären, dass das Resultat ein amputierter Körper ist und ein autonom unter einem Hut lebender Kopf eines Kindes.
Es ist just so funny, wenn Bill aus seinem "Pieselglas" trinkt und sein Vater von dieser Sache gar nichts weiß.

Die Lausbubenstreiche des jungen Bill Bryson sind irrwitzig komisch und lassen die Zeit wie im nu vergehen. Nebenher erwähnt er immer wieder historische Ereignisse und findet den Bezug zur amerikanischen Kultur der 50ziger und 60ziger Jahre.

Das Buch ist eine saukomische Erzählung über eine Kindheit und eine Zeit, die nicht interessanter, spannender oder aufregender sein kann. Wer dies liest, wird anders denken über die Amerikaner, wird einiges besser verstehen und natürlich lachen und schmunzeln.

Daumen hoch!


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reviews: page 1, 2



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