Star Wars: Dunkles Nest 1: Die Königsdrohne | Troy Denning
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Star Wars: Dunkles Nest 1: Die Königsdrohne
Troy Denning
Blanvalet TB
, 2008 - 573 Seiten
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Kauftipp
Belangloses Zwischenspiel oder Vorbote einer neuen Bedrohung?
Mit Troy Dennings
Dunkles
Nest
-Trilogie soll ein Übergang von Erbe der Jedi-Ritter Wächter der Macht geschaffen werden. Der Krieg mit den Yuuzhan Vong ist nun also vorbei und es herrscht wieder Frieden in der Galaxis, da ein neuer Jedi-Orden mit einem frischgebackenen Jedi-Rat die Bürger der galaktischen Allianz beschützt, doch auch der Wiederaufbau Coruscants und zahlreicher anderer Planeten kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es innerhalb der GA noch immer Spannungen gibt. Nicht zuletzt ist auch der Jedi-Rat geteilter Meinung über seine Aufgaben und Pflichten gegenüber der galaktischen Allianz.
Über 30 Jahre nach dem Tod von Imperator Palpatine und 5 Jahre nach dem Ende der Invasion durch die Yuuzhan Vong befindet sich die weit weit entfernte Galaxis erneut in Gefahr. Als die Überlebenden der folgenschweren Myrkr-Mission plötzlich in den unbekannten Regionen verschwinden und sich dort in einen Grenzkonflikt mit den Chiss einmischen, macht sich Luke Skywalker zusammen mit Jedi-Meisterin Saba Sebatyne, seiner Frau Mara Jade und Sohn Ben auf den Weg, um das Schlimmste zu verhindern.
Angekommen in den unbekannten Regionen stellt sich heraus, dass eine schnell expandierende Insektenkolonie sich an der Grenze zum Raum der Chiss ausgebreitet hat. Die Besonderheit dieser Kolonie ist es, dass sie auch andere Lebewesen in ihr kollektives Bewusstsein einbindet (diese werden zu so genannten Joinern). Wie sich herausstellt stehen außer Jacen Solo sämtliche Jedi-Ritter nun unter Kontrolle des Willens der Kolonie, welcher vom einst für vermisst gehaltenen Jedi-Schüler Raynar Thul ausgeht. Raynar, der ja in der Schlacht um Myrkr von den dunklen Jedi Lomi Plo und Welk entführt wurde, hat den Absturz ihres Raumschiffs schwer verletzt überlebt und wurde über die Jahre zu einem Teil der Kolonie. Nun hat er seine alten Freunde zu sich gerufen, um sie im Namen der Kolonie um Hilfe zu bitten. Doch auch wenn es Raynar nicht wahr haben will, so haben auch Lomi und Welk den Absturz überlebt, so dass ein dunkles Nest entstehen konnte, welches versucht die Kolonie in einen Krieg gegen die Chiss zu drängen. Zusammen versuchen die Skywalkers und Solos einen Krieg unter Beteiligung von Jedi zu verhindern, während das dunkle Nest beginnt ihre Friedensbemühungen zu sabotieren...
Genau betrachtet ist die Dunkles Nest-Trilogie nicht mehr als ein einfacher Lückenfüller zwischen den beiden großen Buch-Reihen Erbe der Jedi-Ritter und dem kommenden 9teiligen Zyklus Wächter der Macht. Und wie das mit solchen Lückenfüllern halt oft ist, glänzen sie nicht gerade durch faszinierende Story und großartige Geschehnisse. Ähnliches trifft sogar auf Die
Königsdrohne
zu, dass nach Erbe der Jedi-Ritter trotz aller Kritik Interesse für Wächter der Macht wecken soll, dabei werden zwar einige storywichtige "Geheimnisse" enthüllt, doch beeinflusst es die folgenden Ereignisse nur passiv. Man hätte sich Dunkles Nest ja auch sparen können und selbst wenn man diese Trilogie nicht liest, versäumt man in Wächter der Macht, das auf Englisch als Legacy of the Force langsam seinem Ende zusteuert, nichts.
Selbst in Sachen Spannung ist das ganze problematisch und erinnert an die zahlreichen Trilogien der 90er-Jahre, die auch nicht immer das Gelbe vom Ei waren. Schlussendlich hätte man die Trilogie auch auf einen etwas überlangen Band kürzen können, ein Vorgehen dass dem Fan einige Euros, Zeit und Nerven sparen würde, außerdem könnte die gestrafftere Story vielleicht wirklich begeistern, aber der Trend geht halt zu mehr Bänden und weniger Handlung.
Einige Ereignisse, so zum Beispiel Jacen Solos erweiteretes Verständnis der Macht und die Einstellung des Jedi-Ordens zur galaktischen Allianz und ein schicksalshaftes Ereignis aus dem zweiten Band Die verborgene Königin dürften zweifellos als Vorschau auf Wächter der Macht gedacht sein. Also ist die Zeit die man mit Dunkles Nest verbringt nicht ganz verloren, da man ohnehin auf Wächter der Macht noch etwas warten muss.
Fazit:
Der Beginn einer eigentlich gar nicht so schlechten Geschichte, hätte man sie auf ein einziges Buch gekürzt und nicht auf eine überlange Trilogie gestreckt.
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Sehr gutes Anfang
Ich finde dieses Buch nicht schlecht. Es schlidert was aus Raynar Thul einem der Jedi die während des Krieges mit den Yuushan Vong verschwunden war geworden ist. Er ist jetzt der Anführer eines Insektenvolkes das eines seiner
Nest
er leider zu nahe an die Grenze einer Feinseligen Spezies den Chiss gebaut hat und deshalb kommt es fast zu Krieg. Luke, Mara, Han u. Lea sowie einige der jungen Jediritter werden da mit hineingezogen und stellen dest das es auch Dunkle Nester gibt die den Krieg wollen. Am ende werden Raynar UnuThul mit seinem Insektenvolk auf neu Entdeckte Planeten umgesiedelt.
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ein etwas zu billiges Ende...
Der Anfang dieses Buches ist etwas schleppend, der Mittelteil etwas wirr, und das Ende etwas billig. Der ehemalige Jedi Raynar Thul, wird am Ende auf eine falsche Fährte gelockt, um weiteren Schaden abzuwenden... dafür dass er sehr
star
k in der Macht ist, und vorher einen nicht allzu dummen Eindruck hinterlassen hat, wurden wohl nicht allzuviel Gedanken auf diesen Teil der Geschichte verschwendet. Die Geschichte ist aber steigerungsfähig.
Würdiger Nachfolger, gelungener Auftakt
Einige Jahre nach dem Ende des Krieges gegen die Yuuzhan Vong brechen
plötzlich sieben Jedi-Ritter ohne Begründung in die Unbekannten Regionen
auf - und recht schnell finden die Solos und Luke heraus, daß es sich um
die sieben Überlebenden Jedi der Myrkr-Mission (siehe Das-Erbe-der-
Jediritter 9: Das Ultimatum) handelt. Sowohl Han Solo und Leia als auch
Luke Skywalker mit Frau Mara Jade und Sohn Ben machen sich auf, um die
abtrünnigen Jedis zu suchen. So lernen sie die Killiks kennen, eine
anscheinend harmlose Insektenkolonie mit einer Art Kollektivbewußtsein.
Obgleich die Kolonie uralt ist, haben sie erst in den letzten Jahren mit
ihrer Expansion begonnen und sind nun gefährlich nahe an den Chiss-Raum
geraten.
Es stellt sich heraus, daß der als vermißt geltende Jedi-Schüler Rhynar
Thul vor Jahren in das Kollektiv integriert wurde und daß seine
Jedifähigkeiten einen
star
k prägenden Einfluß auf das Kollektivbewußtsein
hatten. Doch irgendetwas stimmt nicht, sowohl die Jedis als auch die Solos
werden ständig durch anders aussehende Killiks angegriffen, deren Existenz
Raynar bestreitet: Durch abtrünnige Jediritter ist das sogenannte Dunkle
Nest
entstanden, dieses versucht, ein Krieg gegen die Chiss anzuzetteln.
Leias Diplomatietalente in den Verhandlungen um Frieden werden wieder
ebenso gefragt wie Hans Solos fliegerisches Können.
Nach den spekatulären Ideen im Yuuzhan-Vong-Zyklus war ich sehr darauf
gespannt, wie eine neue Bedrohung der Galaxis aussehen könnte, und ich
finde die Idee der kollektiven Insekten überaus gelungen. Der Roman ist
spannend geschrieben, die vertrauten Charaktere sorgen für das übliche
Flair, einige Eigenarten der Killiks tragen zur Belustigung bei und das
permanente Fehlverhalten von R2-D2, das etwas mit einer aufgezeichneten
Nachricht über Padme Amidala zu tun hat, wirkt sehr mysteriös, insgesamt
ein würdiger Nachfolger des Vong-Zyklus und ein gelungener Auftakt zu
einer neuen Trilogie.
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Guter Star Wars Roman
Der Auftakt der neuen Trilogie aus der Feder von Troy Denning beginnt schleppend, aber nach 100 Seiten entfaltet sich ein hervorragend geschriebenes
Star
Wars
Abenteuer. Den Leser erwarten jede Menge Action und Spannung, getragen von einer pessimistischen Grundstimmung. Dunkle zukünftige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
Vorwissen aus der "Erben der Jedi-Ritter"-Reihe sind nicht unbedingt notwendig, können aber zum besseren Verständnis beitragen. Generell gelingt es Denning sehr gut an vorhergehende Star Wars Geschichten anzuschließen und an längst vergessene Ereignisse zu erinnern bzw. neue Verbindungen zu erschaffen.
Ich gebe vier von fünf Sternen, denn der Beginn der Geschichte hätte schneller in die Geschichte einsteigen können. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.
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