Im Gegensatz zur Autorin gehöre ich nicht zur Fangemeinde des Ehepaars Pease, weil sie in ihren Bestsellern viele Klischees zementieren und sich bei diesen Betonierungen auf fragliche Wissenschaftsstudien berufen. Diana Jaffé hat da offenbar weniger Berührungsängste. Schade finde ich auch, dass sie zwar die Ergebnisse traditioneller Marktforschungsmethoden ebenfalls bezweifelt, aber neue Ansätze nur in wenigen Sätzen umreisst.
Mein Fazit: Trotz meiner Einwände zum theoretischen Hintergrund und zur Bedeutung neurologischer Erkenntnisse kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Denn Diana Jaffé verlässt ausgetretene Pfade, zeigt wohin das Marketing reisen muss, gibt Aufbruchswilligen eine Fülle von Tipps und zeichnet eine Landkarte, die vor Orientierungslosigkeit schützt. Ich habe wieder viel gelernt und meine eigene Beispielsammlung ergänzt.