Venuspassage | Lorenz Schröter
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Venuspassage
Lorenz Schröter
Rotbuch Verlag
, 2001
Kundenbewertung:
(2 Bewertungen)
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Globale Odyssee
Ich gebe zu, dass ich zu Anfang nicht allzu viel von dem Buch erwartet habe, da ich es eher wegen des niedrigen Preises bei Amazon erwarb, als des Inhalts wegen. Aber ich wurde überrascht. Die Geschichte des französischen Astronomen Le Gentil, der Mitte des 18. Jahrhunderts in Indien den äußerst seltenen Venustransit beobachten will, aber dessen Aufbruch schnell zu einer globalen Odyssee wird, die dem Protagonisten 11 Jahre seines Lebens kostet, ist anrührend und spannend zugleich. Dabei gelingt dem Autor, was man gar nicht hoch genug einschätzen kann: Der Leser verliert sich in dem Buch. Man spürt den Wind in den Haaren und das Salz auf der Haut, fürchtet sich in der Dunkelheit fremder Strände vor seltsamen Geräuschen und leidet mit dem Protagonisten, dessen Lebensplanung und Schicksal einfach nicht miteinander vereinbar sind. Ein kurzweiliges und altmodisches Buch, das einem das Herz wärmt. Sehr zu empfehlen!
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Lehrreiche Geschichte
Die Geschichte von Schröter erscheint nur auf den ersten Blick reichlich langweilig erzählt. Tatsächlich hat er aber zwischen den Zeilen eine Menge von Einsichten und Lehren versteckt. Dieses Konglomerat an Wahrheit und Dichtung, denn die handelnden Personen gab es meist tatsächlich, verdichtet sich zu einem Handlungsstrang, dem man sich kaum entziehen kann.
Trotz allem fand ich nur langsam einen Zugang und war am Ende vielleicht sogar ein wenig entäuscht. Enttäuscht nicht über das Buch, sondern über das Leben.
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