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  Tod auf der Themse | Paul Harding, Paul C. Doherty
 
 
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tod auf der themse

Tod auf der Themse
Paul Harding, Paul C. Doherty

Droemer Knaur, 1998

Kundenbewertung:(3 Bewertungen)
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Kraftvoller Krimi aus Englands Mittelalter

Wer das alte England mag und ein Fan des Mittelalter-Krimis ist, dürfte bei John Harding - wer immer sich auch hinter diesem Pseudonym verbirgt - bestens aufgehoben sein. Seine lebens- und blutvolle Zeichnung der typisch englischen Charaktere - köstlich Sir Cranston und Bruder Athelstan - und des mittelalterlichen London ist einfach einmalig. Daß auch die Spannung des "Whodoneit" hervorragend dargsestellt ist, gereicht einem gelernten Historiker durchaus zur Ehre. Fazit: Ganz toll & sehr empfehlenswert !


Durchschnittlicher Mittelalter-Krimi

Das Gute vorweg: "Tod auf der Themse" ist schnell und leicht lesbar und durchweg kurzweilig (z.T. humorvoll) geschrieben.
Das allein macht aber m.E. nun noch kein gutes Buch und insbesondere keinen guten Krimi aus.
Die Figuren sind in ihrer Art und Konstellation (eine Art Sherlock Holmes und Dr.Watson-Paar) einigermaßen originell, auch wenn der stets trinkende/essende und dabei einschlafende Sir Cranston eher überzeichnet ist.
Aber für einen guten Krimi reicht das irgendwie immer noch nicht.
Das "wer-hat-einen-scheinbar-undurchführbaren-Mord-begangen-und wie"-Problem weckt zweifellos Interesse und verlangt beim Leser zwingend nach Aufklärung.
Für einen guten Krimi ausreichend? Noch nicht ganz.
Wenn jetzt von Seite zu Seite Puzzleteilchen zusammengesetzt würden und schlußendlich der Leser das große AHA-Erlebnis hätte, dann wäre es ein richtig guter Krimi, aber das ist hier einfach nicht so recht gelungen. Zwar werden mehr und mehr Informationen zusammengetragen, die dann auch zur Lösung führen, aber es gibt einfach zu viele "Logikfehler", die den Rätselspaß trüben. Und es ist auch keine so große detektivische Leistung, wenn zum Schluß auf den Bösewicht gezeigt wird ("ich glaube du warst es") und der sich einfach zu erkennen gibt ("ja stimmt, blöd das du es rausgefunden hast").
Konkret störend empfand ich zudem, daß außer dem Haupt-Bösewicht Neben-Bösewichter auftauchen (was gut ist), deren Taten aber einfach ungestraft bleiben (was schlecht ist). (Motto: "Ich weiß jetzt das du das-und-das getan hast, aber hey du bist nicht der Hauptbösewicht, deswegen kannst du jetzt gehen. Trotzdem danke, daß du die story kompliziert gemacht hast.")


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Kurzbeschreibung

Der Titel verrät schon, worum es in diesem Roman von Paul Harding, dem Meister des historischen Romans, geht. Wieder einmal sind Sir John Cranston und sein Secretarius Athelstan einem gerissenen Mörder auf der Spur, der scheinbar ein nicht durchführbares Verbrechen begangen hat. Was steckt dahinter, waren es mehr als nur ein Täter, wer hat etwas zu verbergen und wer lügt hier wirklich? All diese Fragen werden dem geneigten Leser durch den Kopf schießen, wenn man sich von der Welt des mittelalterlichen Londons gefangennehmen läßt und in die Tiefen des 14. Jahrhunderts hinab taucht. Dieser Roman hat wirklich das Prädikat weltklasse verdient und ist nicht nur für Harding-Fans ein muß.


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