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  Das Opfer | John Katzenbach
 
 
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Das Opfer
John Katzenbach

Droemer/Knaur, 2008 - 656 Seiten

Kundenbewertung:(26 Bewertungen)
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Will Goodwin sieht die Gefahr nicht kommen. Als die schwarze Gestalt in einer dunklen Gasse seine Richtung stürzt und er die Arme hebt, um sich zu schützen, ist es bereits zu spät. Mit einem Schlag mit einem Bleirohr, das ihn mit großer Geschwindigkeit ?und mit unerbitterlicher Wucht? an der Stirn trifft, ist er plötzlich zum Krüppel geworden. Den Täter Michael O?Connell kennt Goodwin nicht. Ihm wurde zum Verhängnis, dass ihn Ashley Freeman geküsst hat. Der Anschlag ist O?Connells grausame, skrupellose Rache.

Aber auch Ashley kennt O?Connell kaum. In einer unvernünftigen Minute hat sich die Studentin zu einem mehr als unbefriedigenden One-Night-Stand mit dem Computerfreak und Kleinkriminellen hinreißen lassen, den sie schon am nächsten Morgen bitter bereut. Noch bitterer wird die Reue, als Ashley begreift, dass O?Connell nicht bereit ist, sie in Ruhe zu lassen. Der smarte Psychopath ist der Meinung, dass er und die junge Frau auf ewig zusammengehören -- und dass niemand anderes sie lieben darf, wenn es ihm nicht erlaubt sein sollte. Ein tödliches Katz- und Maus-Spiel beginnt, in das auch Ashleys zerrissene Familie verwickelt wird...

Ausgehend von einem verdächtigen Zettel, den Ashleys Vater, der Geschichtsprofessor Scott Freeman aus dem Mülleimer fischt, entwickelt der US-amerikanische Bestseller-Autor John Katzenbach seinen Stalking-Thriller. Mit viel Sinn für Dramaturgie -- und für die sensible Psyche seiner Leser -- entwickelt er langsam, aber stetig aus der Retrospektive einen Plot, der bei der Lektüre den Atem raubt. Das Opfer ist Katzenbach at it?s best. Beste Krimiunterhaltung mit Grusel-Faktor. Garantiert. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de


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Dicke Schmöker ...

... haben echt was für sich, weil ein Autor sich da die Zeit nehmen kann, ordentlich und detailliert seine Geschichte auszufeilen. Und so nutzt auch Katzenbach hier wieder die Gelegenheit, eine im Grunde simple Story über Stalking und Gegenwehr auf über 650 Seiten ausgedehnt zu erzählen. Das ganze Geschehen ist denn auch gut durchkonstruiert und ausgereift. Schriftstellerisch gelungen finde ich auch die zwischen die Handlung eingestreuten Abschnitte, die den Erzähler mit realen, gegenwartsbezogenen Recherchen zur vorliegenden Kriminalgeschichte in Verbindung setzen.
Aber ein großer Kritikpunkt am Roman ist, dass die handelnden Personen viel zu sehr mit dem Verstand entwickelt sind, eine emotionale Verbindung zu ihnen aufzunehmen ist nicht möglich: sie wirken wie Pappfiguren, die in der Handlung hin- und hergeschoben werden. Und dass es dann auch noch mit der halbwegs sympathischsten Beteiligten übel ausgeht, hätte auch nicht sein müssen! Deshalb bleiben leider nur noch drei Sterne übrig.



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Erst gegen Ende richtig spannend

Das Thema Stalking ist zwar interessant, aber leider gelingt es John Katzenbach nicht, durch das ganze Buch zu fesseln, da einfach zuviel um das eigentliche Thema herumgeredet wird. Seitenlang wird das Gefühlsleben der einzelnen Protagonisten beschrieben und am Ende eines Kapitels ist eigentlich so gut wie gar nichts passiert. Außerdem scheint es mir dann doch etwas weit hergeholt, daß die Verleumdungen, die Michael O'Connell in die Welt setzt, einfach so geglaubt und hingenommen werden, ohne daß sich einer richtig dagegen wehrt und versucht, die Vorkommnisse aufzuklären (abgesehen vom Vater).

Die Zwischentexte - das Interview - sind sicher Geschmackssache, ich fand sie allerdings nicht störend, eher das Gegenteil, da hier endlich ein Dialog statt fand, der mir in den Kapiteln so sehr fehlte.

Erst im letzten Drittel kommt das Buch in Fahrt, nämlich dann, als die Beteiligten sich nichts mehr gefallen lassen wollen. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch dann tatsächlich kaum noch aus der Hand legen, aber das sollte eigentlich von Anfang an so sein.


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Liebesgeschichte


"Das Opfer" war mein 1. Buch von John Katzenbach! Ich bin eine begeisterte Thriller-Leserin und habe schon die verschiedensten Romane gelesen. Dieses Buch hat meine Erwartungen durchaus erfüllt.

Das Genre über Stalking und obsessive Liebe entspricht der Realität und ist nachvollziehbar! Es ist nicht schwer sich in die Lage von Ashley und ihrer Familie hinein zu versetzen.

Man kann nicht wissen zu was Michael O Connel fähig ist oder was er als nächstes tun wird! Dadurch wird man praktisch an dieses Buch gefesselt!




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einfach typisch katzenbach

Auch dieses Buch ist wieder ein Klassiker und ich warte schon sehnsüchtig auf den Nächsten


reviews: page 1, 2, 3, 4, 5, 6



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