Amokspiel | Sebastian Fitzek
Bücher:
amokspiel
Amokspiel
Sebastian Fitzek
Knaur
, 2007 - 448 Seiten
Kundenbewertung:
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Kauftipp
Nicht schlecht ...
Nachdem mir Die Therapie" schon recht gut gefallen hat, musste ich unbedingt weitere Werke von dem Autoren Sebastian Fitzek lesen.
Dieses Werk wurde lange überall als Bestseller erwähnt und so landete es in meinem Warenkorb.
*~*~*Der Autor*~*~*
Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, studierte Jura und ein halbes Semester Tiermedizin und arbeitete als Chefredakteur und Programmdirektor fürs Radio, bevor er 2006 sein erstes Buch veröffentlichte.
Sein Thrillerdebüt Die Therapie" erklomm als Überraschungserfolg die Bestsellerlisten, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und wird derzeit fürs Kino verfilmt.
Amokspiel
" ist sein zweiter Thriller.
Sebastian Fitzek lebt mit seiner Freundin, einem Pferd, zwei Kaninchen und drei Hunden in Berlin."
*~*~*Inhalt*~*~*
Ira Samin, ehemalige Psychologin hat mit ihrem Leben bereits abgeschlossen, seit sich ihre älteste Tochter das Leben genommen hat.
Sie ist seit längerer Zeit nicht mehr im Dienst und vegetiert vor sich hin.
An diesem Tag will sie ihrem Leben aber ein Ende setzen und sich mit den restlichen Tabletten ihrer Tochter umbringen.
Sie macht sich auf zum letzten Gang um sich eine Cola Light zu kaufen.
Doch dieser Einkauf soll sie am Leben erhalten.
Sie wird noch am Kiosk von ihrem Ex, einem SEK-Beamten, abgeholt, da sie für einen dringenden Einsatz gebraucht wird.
Ein Psychopath hat sich mit einer Gruppe Besucher in einem Studio des Berliner Radiosenders 101.5 eingeschlossen und bedroht deren Leben.
Er droht jede Stunde das beliebte Spiel Cash Call" des Senders zu spielen, allerdings mit veränderten Regeln.
Er sucht sich irgendeine Nummer in Berlin und wenn sich die Person mit der richtigen Parole meldet kommt eine Geisel frei.
Tut sie das nicht, wird eine Geisel erschossen.
Ira soll als Psychologin die Verhandlung mit dem Geiselnehmer führen, obwohl sie eigentlich andere Pläne für den Tag hatte.
Doch spätestens, als sie erfährt, dass sich ihre jüngste Tochter Kitty ebenfalls in dem Studio befindet, nimmt sie die Sache ernst und versucht mit allen Mitteln den Amokläufer zu stoppen.
Doch das gestaltet sich als schwer, denn dieser verlangt im Gegenzug für die Geiseln seine Verlobte Leonie, welche aber seit Monaten tot ist.
Aber ist sie das wirklich?
Der Geiselnehmer glaubt nicht daran und nach und nach beginnt auch Ira zu zweifeln.
Aber warum stellen sich ihre Kollegen bei den Ermittlungen zu dumm an und kommen nicht voran?
Was wird verschwiegen?
Kann Ira ihre letzte Tochter retten oder gelingt es ihr nicht und auch sie beendet ihr Leben?
Lest selbst ...
*~*~*Leseprobe*~*~*
Es gab eine kurze Pause und dann hörte man Timber, dessen bekannte Stimme jedoch völlig verändert klang.
Verunsichert, ängstlich und nasal.
Ja, es stimmt. Ich werde ... also wir werden von ihm mit einer Waffe bedroht.
Und er hat Sprengstoff an seinem ..."
Danke, das reicht fürs Erste", unterbrach der Geiselnehmer rüde den bekannten Moderator.
Er riss das Mikrophon offenbar wieder an sich und fuhr mit seiner Ansprache fort.
Seine Stimme klang paradoxerweise sehr angenehm, fast freundlich.
Wenn auch lange nicht so geübt wie die von Timber.
Keine Sorge. Sie da draussen vor den Radiogeräten müssen keine Angst haben.
Nur weil ich ein paar Menschen als Geiseln halte, werden Sie trotzdem den schwachsinnigen Mix aus schlechter Musik, lauen Gags und belanglosenn Nachrichten serviert bekommen, den Sie von dieser Dudelwelle gewöhnt sind.
Darauf stehen Sie doch, oder?"
Der Unbekannte liess für seine Sekunde diese Frage im Raum stehen und klatschte dann in die Hände.
Also gut. Deshalb verspreche ich Ihnen am Radio Folgendes: Ich werde weiter Cash Call mit Ihnen spielen.
Garantiert.
Das heisst ich rufe irgendjemanden in Berlin an.
Und wenn Sie es sind und mit der richtigen Parole meinen Anruf beantworten - dann gibt's was zu gewinnen.
So kennen Sie das ja.
Und genauso wird's auch weitergehen.
Allerdings wird Cash Call heute mit zwei winzigen Regeländerungen gespielt."
(Kapitel 7, S. 56/57)
*~*~*Mein Fazit*~*~*
Hhhmmmm ... das Buch ist gut, keine Frage.
Aber bei dem Titel und dem Rückentext hätte ich irgendwie mehr erwartet.
Was heisst mehr?
Spannung ist da und interessante Wendungen war ich schon aus dem ersten Werk von Sebastian Fitzek gewohnt.
Aber irgendwie fehlt so der Pfiff ...
Als erstes muss ich sagen, dass ich das Buch an wenigen Abenden durchgelesen habe.
Es lies sich super lesen, konnte aber in Sachen Flutsch" nicht mit der Therapie" mithalten.
Durch die vielen kurzen Kapitel kommt man aber sehr schnell voran.
Ausserdem versteht es der Autor an der richtigen Stelle ein Kapitel zu beenden.
Das hat so den Serien-Effekt.
Man muss einfach noch ein Kapitel lesen, auch wenn die Augen zufallen.
Die Story ist wirklich klasse und fesselnd und der Autor hat das brillant umgesetzt.
Es sind eigentlich mehrere Geschichten kombiniert.
Oder sagen wir mehrere Schicksale.
Die privaten Probleme und dazugehörigen Selbstmordgedanken von Ira.
Das Schicksal des Geiselnehmers.
Das Geheimnis hinter Leonie.
Und viele, viele kleine Geschichten um die einzelnen Personen.
Das alles hat S. Fitzek aber gekonnt kombiniert und einen Zusammenhang geschaffen.
Man kann als Leser mitfühlen.
Man ist von den Schicksalen betroffen und fühlt die Wendungen im Leben des Einzelnen mit und das ist faszinierend.
Man entwickelt Sympathien und Antipathien und möchte sich am liebsten zwischendurch einbringen um zu helfen.
Die Spannung besteht hier nahezu von Beginn des Buches und flaut kaum ab.
Im Gegenteil.
Sie wird bis zur absolut letzten Seite gehalten.
Allerdings ist sie nie wirklich hoch angesetzt.Würde das Buch stellenweise eher interessant anstatt spannend bezeichnen.
Für diese Mischung aus Psychologie, Schicksal, Herzschmerz, Action und Miträtseln könnte ich an dieser Stelle 5 Sterne vergeben, werde mich aber auf 4 von 5 festlegen.
Hätte ich dieses Buch vorher gelesen wären es bestimmt 5 Sterne geworden.
Aber so im direkten Vergleich mit Die Therapie" hat mir das andere Buch in Sachen Spannung ein wenig besser gefallen.
Aber ich spreche euch ganz klar meine Empfehlung aus.
Ein deutscher Autor, der in den ersten Schritten steht, und mir wirklich gefällt.
Werde seine Werke weiterhin verfolgen.
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Spannend und Fesselnd!
Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, so war ich am Anfang skeptisch, ob es mir überhaupt gefallen würde.
Doch bereits nach den ersten 10 Seiten baute sich die Spannung in mir auf und ich wusste, dass ich dieses Buch fertig lesen werde.
Da ich selbst Bücher schreibe, achte ich beim Lesen unter anderem darauf, wie die Handlung ist.
Im Vergleich zu anderen Büchern, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, ist der Roman "
Amokspiel
" von Sebastian Fitzek durchaus empfehlenswert. Wobei ich hinzugfügen, dass mir die Handlung ein wenig verwirrend vorkam... aber das muss man für sich selbst entdscheiden, wenn man dieses Buch liest.
Ich gebe diesem Roman jedenfalls die vollen 5 Sterne
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spannender Lesestoff
Nachdem ich von den anderen beiden Taschenbüchern Fizeks nicht so beeindruckt war, habe ich es doch noch mal mit "
Amokspiel
" versucht und war angenehm überrascht. Die geschichte ist meienr Meinung nach etwas mehr in der Realität verankert - oder sagen wir glaubhafter, als "Die Therapie" und "Der Seelenbecher". In die Hauptfigur, die seelisch kaputte, Polizeipsychologin, kann man sich gut einfühlen und der plot wartet mit genügend überraschenden Wendungen auf, um einen bei der Stange zu halten. ich las das Buch in einem Rutsch.
Nichts ist so, wie es scheint!
Dieses Buch gefiel mir wesentlich besser als "Die Therapie" und "Der Seelenbrecher" vom selben Autor. Der Prolog macht sofort neugierig und Lust auf's Weiterlesen, ist er doch ausgesprochen mysteriös.
Und nachdem Jan May den Radiosender gestürmt hat überstürzen sich derartig die Ereignisse, daß man kaum noch nachkommt. Wer ist ein Opfer? Wer ist ein Täter? Diese Fragen darf sich der Leser mehrmals versuchen zu beantworten, und er wird immer wieder Überraschungen erleben...
Ein hochspannender Thriller, der nicht nur das Radiomilieu hervorragend einfängt, sondern auch die Jagd durch Berlin anhand von authentischen Straßen und Plätzen sehr genau beschreibt. Man ist in Gedanken immer mit von der Partie, wenn sich etwas z.B. auf dem Potsdamer Platz oder auf der Lietzenburger Straße abspielt. Die Rasanz der Sprache, Emotionen und Handlungen ist einfach beeindruckend!
Ich hatte spannende Lesestunden und war begeistert von der Auflösung.
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Ein hervorragender deutscher Thriller
Ein unglaublicher Pageturner, den uns Sebastian Fitzek mit
Amokspiel
liefert. So rasant wie sich die Geschehnisse entwickeln, so überraschend sind auch die Wendungen in der Story. Und obwohl der Autor mit Klischees nur so um sich wirft und manche Situationen etwas konstruiert wirken, legt man das Buch erst nach dem letzten Satz wieder aus der Hand. Ein hervorragender deutscher Thriller. Weiter so!.
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