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  Die Feuerbraut | Iny Lorentz
 
 
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die feuerbraut

Die Feuerbraut
Iny Lorentz

Droemer/Knaur, 2008 - 759 Seiten

Kundenbewertung:(35 Bewertungen)
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?Gute Nachrichten. Unser neuer Roman ?Die Feuerbraut?, ist so weit gediehen, dass er in den nächsten Wochen an den Verlag weitergereicht werden kann? ? Freudige Erwartung, geschürt im März 2007 auf der Homepage des umtriebigen Ehepaares. Und nun erleuchtet der Geschichtsbrocken die Stuben unserer herbstlich dunklen Nachmittage. Seit Jahren schon spuckt das Münchner Autorenpaar Elmar und Iny Lorentz einen Bestseller nach dem anderen aus. Eine perfekt geschmierte Historienmaschinerie. Er liefert Daten und recherchiert, sie gibt dem Ganzen Namen und Fassung. Ergebnis: Die bekannt wohlige Mixtur aus Geschichtsunterricht und Eskapismus, Magie und Hexerei, Schlachten- und Intrigengewusel. Etwa aufkommende Fragen nach der literarischen Qualität erübrigen sich bei einem Unterhaltungsprodukt, das längst schon zum Selbstläufer geworden ist.

Diesmal dient die Folie des Dreißigjährigen Krieges als Hintergrundpanorama, vor dem sich das Schicksal eines Häufleins Flüchtiger auf dem Weg ins rettende Neuburg an der Donau abspielt. Hauptfigur in dem religiösen Schlachtengemälde, das zu Anfang des 17. Jahrhunderts die Bevölkerung Mitteleuropas erheblich dezimierte, ist die jugendlich blütenzarte Irmela von Hochberg. Ihrem geschärften Gehör war es zu verdanken, dass die meisten Frauen des Flüchtlingstrecks sich rechtzeitig vor der anstürmenden schwedischen Reiterei in die Wälder flüchten konnten, während ihre adligen Gatten nordisch kalt dahingemetzelt wurden. Doch ? statt Dankbarkeit zu ernten, gerät die arme Irmela - angestachelt durch die rachsüchtige Ehrentraud von Lexenthal -, in eine üble Lage. Ein Kind mit solch übersinnlichen Fähigkeiten, so Ehrentrauds perfide Logik, kann nur der Spross einer Hexe sein!

Solch harsch Urteil freut den Neuburger Prior Xaver von Lexenthal, den fiesen Onkel Ehrentrauds. War der fromme Mann nicht schon früher der ärgste Verfolger von Irmelas Mutter, die er der Ketzerei bezichtigte? Nur durch Protektion durch den pfälzisch-neuburgischen Herzog konnte die Arme damals dem drohenden Scheiterhaufen entkommen. Dann eben Irmela, die Brut der Hexe! Wechselnde geschichtsträchtige Schauplätze (auch Wallenstein hat einen Auftritt); Kriegsgetümmel und ein Figurentableau adliger Schachtelnamen, das einen Loriot zu diversen Sketchen inspiriert hätte. Aus Zutaten wie diesen zimmert das schreibende Erfolgspaar schon seit Jahren sein lebendiges, geschichtssattes und vor allem verkaufsträchtiges ?uvre. Gratulation zu diesem jüngsten Spross! ?Ravi Unger


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Leider nur mittelmäßig

Der Schutzumschlag dieses Hardcover-Buches zeigt den historisch bekleideten Körper einer Frau. Es lässt nichts über den Inhalt des Buches vermuten, außer, dass es historisch ist. Das Buch hat 760 Seiten, die in einer etwas zu kleiner Schriftgröße gedruckt sind.
Dieser Roman begleitet Irmela von Hochberg durch den dreißigjährigen Krieg. Sie durchlebt die Flucht vor den Schweden, die Rückkehr ihrer Stiefgroßmutter nach dem Tod der Eltern über ihre Hochzeit bis hin zur Rückkehr in die Heimat. In der ersten Hälfte des Buches gibt es nur Intrigen, Missgunst, Schlechtigkeiten, was mich gestört hat. Ich war leider fast so weit und hätte das Buch fast abgebrochen. Von Hexenverfolgung hat das Buch kaum gehandelt. Historische Handlungen wurden nebenbei erwähnt, was ich für mich persönlich, nicht schlimm fand. Die zweite Hälfte des Buches hat mich dann zum Glück doch etwas gefesselt, denn hier schaffte Iny Lorentz einen leichten Spannungsbogen in die Handlung einzubringen.
Die Sprache bzw. der Schreibstil, in der Iny Lorentz schreibt, ist leicht verständlich. Man kann der Geschichte gut folgen. Die Namen sind gut zu merken. Sie kommen aus dem Alt-Deutschem Sprachgebrauch.
Iny Lorentz hat am Ende noch ein Nachwort über die historischen Zusammenhänge geschrieben. Das hat mir gut gefallen.
Für die teilweise langweilig geschriebene und zu gestreckte Geschichte gebe ich Minuspunkte.



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Endlich!

Nach " die Löwin" sowie "die Pilgerin" hatte ich mir eigentlich vorgenommen kein Buch mehr von Iny Lorentz zu kaufen. Ich konnte dann allerdings doch nicht so ganz an der Feuerbraut vorbeigehen und ich habe es nicht bereut. Endlich wieder mal ein Buch mit Spannung, sympatischen Hauptfiguren, einer kleinen Liebesgeschichte und vor allem Personen, die man zuordnen kann (ohne ständig nachzublättern). Ich muss sogar sagen, dass es mir nach der "Wanderhure-Serie" mit am besten gefallen hat. Also für die, die nach den beiden letzten Bücher ebenfalls die Nase voll hatten, gebt euch einen Ruck und kauft das Buch. Ich kann es nur empfehlen.


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Neuer Stil?

Mich hat das Buch wahrlich enttäuscht. Wie in den anderen Lorentz' Romanen habe ich eine [charakter]starke Protagonistin erwartet. Leider wurde einem nur ein kindliches Mädchen vorgesetzt, das sich im Leben nicht zurechtzufinden weiß und dementsprechend naiv und unerfahren denkt/handelt. Da hätte ich mehr erwartet, gefiel mir doch Marie aus der Wanderhurentrilogie so gut. Ausserdem ist es doch sehr realitätsfern, dass so ziemlich jeder Bösewicht sich am Ende doch zum Guten bekehren lässt, ausgelöst durch eine unvorhersehbare Handlung oder durch eine plötzliche, radikale Änderung der Denkweise. Trotz allem scheint noch etwas von Lorentz' altem Stil durch; das Mädchen verkleidet sich in einer Szene als Mann, muss seine wacklige Zukunft selbst in die Hand nehmen und sich gegen die vielen, die ihr Böses wollen, durchsetzen.


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reviews: page 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7



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