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  Tage des Monsuns | Laila El Omari
 
 
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Tage des Monsuns
Laila El Omari

Droemer/Knaur, 2008 - 640 Seiten

Kundenbewertung:(19 Bewertungen)
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Schöne Geschichte

Das Buch war in meinen Augen keine Steigerung zu "Der Duft von Sandelholz", welches mir insgesamt besser gefallen hat als "Tage des Monsuns".
Die Geschichte an sich war sehr interessant und wie schon erwähnt, das Setting ist klasse, die Autorin versteht es gut, Landschaften zu beschreiben und einen zum träumen anzuregen.
Jedoch fand ich die Charaktere, im Gegensatz zu den ersten beiden Büchern der Autorin, etwas flach. Ich konnte mich in niemanden wirklich hineinversetzen, wie es mir z.B. bei Elisha ("Der Duft von Sandelholz") gelungen ist.
Auch finde ich den Titel des Buches etwas irreführend, genau wie vom ersten Buch "Die englische Erbin". Einen Monsun erlebt man in diesem Buch nicht so wirklich. Aber gut, es klingt toll und etwas exotisch, da will ich mal nicht so sein ;o)
Allerdings war das Ende, im Gegensatz zum zweiten Buch, super. Es war nicht abrupt, so dass man sich den Rest denken musste, sondern "zufriedenstellend" (ich will ja nicht zuviel verraten ;o))
Insgesamt würde ich diesem Buch 3,5 Sterne geben, aber da mir 3 zu wenig erscheinen, gebe ich 4.
Alles in allem würde ich dieses Buch weiter empfehlen und ich persönlich würde mir auch noch weitere Bücher von Frau El Omari kaufen!


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Tolles Buch mit indischem Flair...

Zuerst muss ich sagen, dass mir das Buch wirklich sehr gut gefallen hat! Vor allem, wie die Schriftstellerin die Umgebung in den Indischen Bergen geschildert hat und wie in meinem Kopf eine richtige Landschaft entstanden ist. Auch der geschichtliche Hintergrund und die gesellschaftlichen Zwänge in der englischen Kollonie kommen hierbei nicht zu kurz.
Die Geschichte von Katrina und Aidan war wirklich ein gutes Potential für einen guten Lesestoff. Katrina, die von der Gesellschaft verstoßen wurde, da sich ihr erster Mann von ihr scheiden ließ, muss mit ihrem Sohn bei ihrem Bruder leben. Aber der häusliche Zwang und die Schwägerin machen ihr das Leben nicht gerade leicht. Da begegnet sie dem durchaus attraktiven Aidan, der einen nicht gerade guten Ruf als "Herumtreiber" hat. Aus Not wird sie seine Frau.
Gemeinsam müssen die Beiden einige Abenteuer bestehen, während Aidan immer wieder für längere Zeit verschwindet. Zu spät fast merken beide, dass sie sich lieben und ihr Stolz sie nur behindert...
An sich ist, wie gesagt, die Geschichte ziemlich gut! Aber warum nur 4 Sterne?? Meiner Meinung nach sind manche Stellen einfach zu langatmig, während andere zu wenig Erwähnung finden. z.B. fehlt mir etwas die langsame Entwicklung der Liebe zwischen den Beiden. Das kommt etwas zu abrupt. In anderen Büchern merkt man doch immer langsam, dass sich da etwas anbahnt, hier aber wird man einfach ins kalte Wasser geschmissen. Das ist aber wohl Geschmacksache!
Ansonsten ist das Buch wirklich sehr zu empfehlen!! Ideal für Urlaub, gemütliche Winterabende oder einfach nur so zum Schmökern!


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Indien riechen, schmecken und fühlen

Katrina Alardyce wird von der Gesellschaft wie eine Ausgestoßene behandelt und lebt sehr bescheiden und zurückgezogen bei ihrem Bruder. Eine skandalträchtige Scheidung, in deren Folge ihr Exmann behauptete, das gemeinsame Kind Caleb sei nicht von ihm und sie habe ihn mehrfach betrogen, besiegelte ihr gesellschaftliches Aus. Als sich die Wogen gerade ein wenig geglättet haben, wird Katrina wieder einmal genauestens von der Gesellschaft beäugt und man zerreißt sich das Maul über sie, der Offizier Aidan Landor hält um ihre Hand an. Landor jedoch ist ebenfalls nicht standesgeäß, mit seiner Familie zerstritten lebt er ein sehr geheimnisvolles Leben, das niemand richtig durchschauen kann. Die Ehe zwischen den beiden ist eher Geschäft als Liebe, denn Katrina erhält ihre Freiheit zurück und kann sich in der Gesellschaft bewegen, Aidan bekommt endlich, dank der Mitgift, seine heiß ersehnte Teeplantage. Katrina durchschaut seinen perfiden Plan und lehnt ab. Doch dann fordert auf einmal Stephen Alardyce Caleb zurück, er ist wieder verheiratet und seine zweite Ehefrau kann scheinbar keine Kinder bekommen. So muss alles ganz schnell gehen, Katrina heiratet Aidan.

Dein ewiges Versinken in Selbstmitleid ist in höchtem Maße langweilig, beschwerte sich Charles bei seiner Schwester. Diese wiederum dachte, dass sich da gereade der Richtige über Langeweile beschwerte. Er war ebenso wie Cynthia eine in ihrem vorgesehenen Stück agierende Gesellschaftspuppe. Lediglich wenn er über Tee sprach, kam Leben in ihn, die Augen bekamen einen ungewohnten Glanz, der Mund formte Wörter jenseits der gewohnten Phrasen und Ermahnungen.

Aidan baut eine Teeplantage auf, doch hat er wenig Ahnung von den Pflanzen und so muss Katrina die meiste Arbeit erledigen. Er verschwindet immer wieder wochen-, monatelang und niemand weiß, wo er ist. Was für ein Geheimnis verbirgt Aidan und werden Katrina und Aidan jemals zueinanderfinden?

Katrina stand in den Teegärten, die sich üppig und grün vor ihr erstreckten, besah sich die Knospen und ließ die dunkelgrünen ledernen Blätter durch ihre Finger gleiten. Teepflanzen waren immergrüne Sträucher, deren Blätter gezahnt waren mit dunkelgrüner glänzender Oberfläche und hellerer Unterseite. Die jungen Blätter und beim Austrieb zartrosa gefärbten Blattknospen bedeckte ein weißlicher Flaum. In den Nilgiri Hills wurde das ganze Jahr über geerntet, wobei die beste Qualität aufgrund des Monsuns von Dezember bis Februar erreicht wurde, wenn der Tee lebhaft und frisch schmeckte und sich neben dem leicht zitrusartigen Geschmack durch ein feines, weiches Aroma auszeichnete.

Tage des Monsuns ist der dritte Roman der jungen Schriftstellerin Laila El Omari und sie schafft es immer wieder, den Leser an Indien zu binden, zu fesseln. Ihre bildreiche Sprache lässt Indien vor den Augen erblühen und man riecht förmlich den Duft des Tees. Gerade die Abschnitte, in denen der Anbau und die Herstellung von Tee beschrieben werden, sind lebhaft und man merkt, wieviel Spaß der Autorin hier die Recherche gemacht hat. In einer durchweg flüssigen Sprache zeichnet sie ein detail- und farbenreiches Bild der damaligen Kolonialzeit und verbindet Gesellschafts- und Liebesroman gekonnt.
Sehr schön ist die Indienkarte am Anfang des Buches sowie eine detaillierte Karte von Nilgiri und ein Personenregister. Erwähnenswert ist noch die Farbgestaltung des Covers, das ein absoluter Blickfang ist!

Kritisch anzumerken sind lediglich die zahlreichen offenen Ende der Kapitel und das offene Ende des Buches. Manchmal sind die Personen und Szenen zu klischeereich, ansonsten ist das dritte Buch der Autorin aber gelungen und verspricht ein geschmackvolles Lesevergnügen!

Tage des Monsuns ist vielleicht nicht perfekt, aber trotz allem wunderschön zu lesen, Laila El Omari vermag ihre Leser und Leserinnen zu fesseln und vor allem zu unterhalten. 640 Seiten, die am besten auf dem Balkon mit einen leckeren Tee genossen werden.



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Der Duft der südindischen Teekontore

Laila el Omari entführt uns Leser in diesem Buch nach Südindien in die Nilgiri-Berge. Nach einer skandalösen Scheidung lebt dort die junge Katrina zurückgezogen auf der Teeplantage ihres Bruders. Als der Junggeselle Aidan ihr eine Vernunftehe vorschlägt, willigt sie ein. Nur so kann sie der bisherigen Unmündigkeit entfliehen und wieder die Geschäfte einer Teeplantage leiten. Doch die gesellschaftlichen Strukturen des kollonialen Indiens, missgünstige Menschen und die langen Abwesenheitszeiten Aidans machen Katrina das Leben schwer.

Dies ist eine farbenfroh erzählte Geschichte, in der man sich um 100 Jahre zurück versetzt fühlt. Bei einer Witwenverbrennung konnte ich das Feuer knistern hören, bei Szenen im Teekontor hatte ich den Duft der beschriebenen Tees in der Nase. Ich habe während des Lesens noch viel mehr Tee als ohnehin schon üblich getrunken. Es war ein wunderbar entspannendes Leseerlebnis, bei dem ich mich herrlich über manch eine Gestalt und ihr Verhalten aufregen konnte, mit den Protagonisten zitterte und am Ende sogar Tränen in den Augen hatte.


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Tolle Schauplätze, interessante Personen...

Nach den ersten paar Kapiteln war ich hin und weg von dem Buch! Eine Heldin, der von ihrem geldgierigen Ex-Mann so übel mitgespielt wurde, dass sie sich in der Öffentlichkeit nicht mehr unbeobachtet bewegen kann und der schon nach einem kurzen Gespräch mit einem Mann ein Verhältnis mit ihm angedichtet wird - schließlich ist sie ja "so eine".
Ein Held, der geheimnisvoll und interessant ist, der als Spion arbeitet. Und dazu noch Schauplätze, die sehr schön und anschaulich beschrieben werden, so dass man sich die indische Stadt in den Bergen oder auch die Großstädte richtig vorstellen kann.
Mit der Zeit traten dann allerdings die Schwächen des Buches zutage. Der Held schafft es nicht, sich seiner Frau während der drei Jahre währenden Ehe auch nur einmal wirklich zu öffnen. Wenn sie etwas mehr über ihn wissen will, dann verschließt er sich sofort und redet einfach nicht mit ihr. Der Alptraum jeder Frau, möchte ich behaupten!
Die Autorin schafft viele Situationen, in denen die Hauptpersonen oder auch ihre Freunde in ziemlich üble Konflikte kommen, aber manchmal beendet sie Kapitel dann absolut unbefriedigend, indem es z.B. nur heißt, man rede morgen über die Situation weiter...und im nächsten Kapitel sind dann schon wieder zwei Monate vorbei :-/

Das sind allerdings nur kleine Mängel. Das Buch ist oft genug spannend, sei es bei Konflikten zwischen Aiden und seiner bevormundenden Familie, die nicht akzeptieren will, dass er eine "gefallene Frau" geheiratet hat und alles tut um die Ehe zu beenden. Oder auch, wenn Aiden auf seinen Streifzügen als Kundschafter ist und dabei in sehr gefährliche Situationen kommt.
Dramatisch auch die Geschichten um die Nebenfiguren Ashley und Nicolas oder um Gillian, die abgelegte Freundin von Aidens Freund Brian, deren systematischer Abstieg das Buch verfolgt ohne wirkliche Hoffnung auf ein Happy End - zumindest bei letzterer.

Meine Wertung: das Buch ist streckenweise etwas langatmig, aber trotzdem sehr schön - auch wenn ich den Helden bis zum Schluss immer wieder schütteln wollte und sagen "Mach endlich das Maul auf und sprich mit deiner Frau, du Depp!" ;-)




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reviews: page 1, 2, 3, 4



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