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  Das verlorene Labyrinth | Kate Mosse
 
 
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Das verlorene Labyrinth
Kate Mosse

Droemer/Knaur, 2006 - 752 Seiten

Kundenbewertung:(80 Bewertungen)
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Rasche Schnittfolge: Im Juli 2005 entdeckt Dr. Alice Tanner bei Ausgrabungen in Südfrankreich einen versteckten Höhleneingang. Darinnen, zwei Skelette, ein Ring mit eingraviertem Labyrinth. Dann wirds zappenduster und sehr mystisch! Einige Kilometer weiter in Carcasonne sieht ein alter Mann die Lösung eines uralten Rätsels gekommen. Ein geheimes Tunnelsystem unter den Gassen der mittelalterlichen Stadt Chartres. Glöckchen bimmeln, Mönche brummen. In einem unheimlichen Ritual mit Kapuzenmännern und einer Hohepriesterin werden wir Zeugen der Hinrichtung eines Verräters. Ein Stein mit eingraviertem Labyrinth rollt zu Boden!

Alice, inzwischen auf dem Weg ins Wunderland, wird durch Raum und Zeit geschleudert wie weiland Dorothy im Lande Oz. Ein dünnes, jenseitiges Stimmchen ertönt: Alaïs ... Alaïs! -- Ende der Fahrt! Alles aussteigen! Wir sind in Carcassona angekommen, man schreibt den Juli 1209! Nach diesem furiosen Vorspiel bremst Kate Mosse ihre labyrinthische Gral-Saga abrupt ab. Geschichtsstunde: Die ?Chevaliers? aus Carcassona und Umgebung sind beunruhigt. Eine riesige Kreuzritterarmee hat sich im Norden formiert, bereit, auf Geheiß Papst Innozenz III. das Languedoc von den Katharern zu befreien, einer christlichen Sekte, die der katholischen Kirche ein Dorn im Auge ist. Alaïs, eine junge Heilerin und Pflanzensammlerin, gerät ins Zentrum des Geschehens, als sie in den Besitz des ?Buchs der Wörter?, gerät, dem Schlüssel zum Verständnis des Heiligen Grals.

Von nun an teilen Alice und ihre Namensvetterin aus alten Zeiten ein fast identisches Schicksal, dargestellt in hin- und herspringenden Kapiteln. Spätestens seit Indiana Jones weiß man, die Gier nach dem Becher weckt Weltherrscherfantasien. Erschrocken muss Alice Tanner feststellen, dass selbst in unseren ?aufgeklärten? Zeiten ungezählte sinistre Figuren (und davon gibt es jede Menge im Roman), vom ewigen Leben träumen. Doch da sei die reine Lehre vor. Die Spreu trennt sich vom Weizen, spätestens im großen Showdown -- just in der Höhle, in der alles begann. Gutes Mittelalter-Feeling, viel Historie, viel Personal, etliche Spannungstäler. Echte Gralshüter werden deswegen nicht mit der Wimper zucken. --Ravi Unger


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Guter Anfang, schlechtes Ende

Gefallen haben mir die zwei, in der Zeit verschobenen, parallelen Handlungsstränge die nachher wieder zusammen geführt wurden. Einmal in der Gegenwart und einmal in der Zukunft. Ebenfalls hat die Autorin eine sehr bilderhafte Sprache, was dem flüssigen Lesen nur gut tut.
Dennoch war das Ende für mich zu weit hergeholt, da hätte man sich was besseres einfallen lassen können , es wirkte so als ob der Autorin nichts besseres eingefallen ist und dann einfach das abwegigste überhaupt genommen hat.



Leicht bekömmlich, garantiert ohne Nebenwirkungen

Die Protagonistin arbeitet als Hilfskraft auf einer Ausgrabungstätte in Südfrankreich, als Sie unvermittelt eine Höhle entdeckt. Ab diesem Zeitpunkt ist ihr Leben in Gefahr, denn andere Mächte sind bereits seit längerem auf der Suche nach einigen Relikten (allen voran der heilige Gral) die in dieser Höhle vermutet werden.

Die Story ist spannend aufgebaut und leicht zu lesen. Frauenroman im Stil von Barbara Wood: Junge, selbstbewußte Frau entdeckt ihre historische selbstbewußte Vorfahrin.

Ideal als Reiselektüre.


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ein äußerst fesselndes Buch

Die Schriftstellerin Kate Mosse hat die Gabe, den Leser zwischen den Zeitepochen schwelgen zu lassen. Sie hat eine Märchenwelt geschaffen, ein Mix aus Legenden, Fantasie, Religion und historischen Tatsachen, weitreichend von der Vergangenheit bis zur Gegenwart.
Die Handlung ist geschickt verwoben durch das Schicksal zweier Frauen, Alais und Alice, von einander getrennt durch einen Zeitraum von 800 Jahren. Ebenso getrennt durch das Gefühl aus der Zeit hinauszugleiten, als würde man von einer Dimension ein eine andere fallen. In diesem zeit- und endlosen Raum verwischt die Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart, vereint einzig nur durch das gemeinsame Schicksal.
Die beiden sind tief verbunden durch durch die Legende, das Geheimnis und die Leiden der Katharer von Carcassonne in Frankreich.
Das verlorene Labyrinth kann man mit keiner leichten Sommerlektüre vergleichen. Es ist ein elegant geschriebener Roman aus der Zeit des Mittelalters und gegenwärtiger Verschwörung allzeit kreisend um drei geheimnisvolle Bücher, die vor der Außenwelt verborgenen sind. Dem Intendant Pelletier, der im Dienst des Vicomte Trencavel steht, fällt die Aufgabe zu, die Trilogie zu vereinen und die Bücher an einen sicheren Ort zu bringen.
Ein Schwur zwingt ihn, sich zwischen seiner Treue und Freundschaft zu Vicomte Trencavel und seiner Pflicht gegenüber Noublesso entscheiden zu müssen.
Das Buch ist ein niveauvolles Stück Literatur, das ganz sicherlich die Erwartungen vieler erfüllen wird.




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Der Untergang des Midi

Der Midi-der Süden Frankreichs war weltoffen und gestattete seinen Bürgern die Ausübung der Religion, die sie für richtig hielten. Das war letztlich sein Untergang.
Der Norden und seine machthungrigen Fürsten gierten nur nach einem Vorwand, um unter dem Vorwand im Namen Gottes gegen die Andersgläubigen vorzugehen. So rief Papst Innozenz III. 1208 zum Kreuzzug auf. Und das in Christenland gegen Christen.
Die Invasoren besiegten schließlich den Süden und zwangen ihm ihren Glauben, ihre Sprache und ihre Herrschaft auf.

In diesem mittelalterlichen Drama siedelt Kate Mosse ihre durchaus spannende Geschichte um Intrige, Ränkespiel, Liebe, Hass und Leidenschaft an. Die Andersgläubigen, oder Katharer, verfügten außerdem noch über das Geheimnis des Grals, welchen dem Buch zusätzliche Spannung verleiht.
Außerdem lässt die Autorin die Geschichte in zwei Zeitsträngen ablaufen. Ab 1208 mit der Vernichtung des Languedoc (auch: Sprache des Südens)und 2005 mit einer archäologischen Expedition, die die Parallelgeschichte kreuzt. Und auch in der Gegenwart interessieren sich machthungrige, besessene Menschen für das Geheimnis des Grals und sind bereit, über Leichen zu gehen.

Insgesamt ein Buch, das es sich zu lesen lohnt. Einzig negativ ist die Detailverliebtheit Kate Mosse, die beide Geschichten unverhältnismäßig aufbläht.



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Absolut überzeugend

Die Geschichte, die sich zeitversetzt im 12. Jahrhundert und in der Gegenwart im Languedoc abspielt, ist sehr spannend und tragisch geschildert. Ich habe einiges dazu gelernt, vor allem dass im Namen Gottes viele Verbrechen durch die katholische Kirche begangen worden sind. Ich kann das Buch nur jedem interessierten Leser und Fan von Dan Brown empfehlen.


reviews: page 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



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