Nach den beiden Erfolgsromanen Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels (ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis 2002) und Süden und der Straßenbahntrinker erscheint nun ein weiterer Band aus der Tabor-Süden-Reihe. Und wieder einmal beweist Ani, dass er ein begnadeter Erzähler ist, der seine Leser auf das Beste zu unterhalten weiß. Er lässt sein Publikum hautnah miterleben, wie sich sein unkonventioneller Kommissar durch diesen rätselhaften Fall wühlt. Süden, der von sich selbst sagt, dass ihm sein Beruf in manchen Momenten so fremd sei wie sein gesamtes Leben, deckt mit seiner Hartnäckigkeit und seinem Einfühlungsvermögen menschliche Abgründe und Schicksale auf, die nichts als sprachlose Betroffenheit hinterlassen. Friedrich Ani gehört zu den wenigen Autoren, denen es gelingt, solch intensive Gefühle bei seinen Lesern zu wecken. Meisterhaft! --Christoph Reudenbach
Der Vergleich mit Mankell ist an den Haaren herbeigezogen. Für einen Münchner Krimi bewegt er sich aber auf hohem Niveau und ist empfehlenswert. Für Leute, die Helmut Kraussers Hagen Trinker Serie mögen, ein guter Tipp.