Die Purpurlinie | Wolfram Fleischhauer
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die purpurlinie
Die Purpurlinie
Wolfram Fleischhauer
Droemer/Knaur
, 2003 - 432 Seiten
Kundenbewertung:
(17 Bewertungen)
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Kauftipp
Gute Idee...
Die
Purpurlinie
ist ein Krimi der ganz anderen Art.
Man findet hier sehr viel Historisches. Die Reise geht in das Frankreich des 17. Jahrhunderts und erzählt die Liebschaft zwischen Heinrich von Navarra und seiner Geliebten Gabrielle.
Persönlich fand ich die Idee sehr originell wie Fleischhauer das Mysterium zum Tode von Gabrielle d'Estrées aufzuklären versucht. Persönlich glaube ich allerdings, dass er manche Sachen die zur Aufklärung des Todes führen sollen doppelt erwähnt und somit das Buch hätte locker kürzen können. Aber nicht jeder muss so empfinden wie ich.
Fazit: Mal was anderes mit einem gehobenen Schreibstil.
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Spannende Story, gut recherchiert ...
Durch einen Tip wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und nach der Lektüre bin ich sehr angetan...
Das bzw. die beschriebenen Gemälde haben mich schon lange fasziniert und Fleischhauers Art, ihre Geschichte zu erzählen, hat mir ebenfalls sehr gefallen.
Der Beginn in den 90er Jahren und dann die einzelnen Bruchstücke der Geschichte aneinander gereiht, um dann wieder in der Gegenwart zu enden und zu erklären, ist wirklich gut gelungen, das ausführliche Nachwort ist die perfekte Ergänzung.
Hilfreich sind auch die Abbildungen der oftmals beschriebenen Gemälde, sodass man richtig eintaucht in die Geschichte und sich selbst ein Bild machen kann.
Fleischhauers Wortwahl und seine tiefsinnigen Beschreibungen, besonders aus Sicht des Malers Vignac, sind total schön und ich habe mir so manchen Satz angestrichen.
Zum Schluß wird es noch richtig spannend und man fiebert der Aufklärung entgegen.
Die lange Zeit der Recherche für dieses Buch hat sich jedenfalls gelohnt, es wird sicher nicht mein letztes Buch von Wolfram Fleischhauer sein...
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Fiktion und Historie
Der Privatgelehrte Andreas Michaelis ist seit Jahren fasziniert von dem Gemälde eines unbekannten Malers, auf dem Gabrielle d'Estrees mit einer anderen Frau im Bade zu sehen ist. Eines Tages erhält Michaelis die Fragmente eines Manuskripts, das die Liebesgeschichte zwischen Heinrich von Navarra und Gabrielle, die umittelbar vor der Hochzeit starb, erzählt.
Historische Romane haben mit einem speziellen Problem zu kämpfen: Dem Spagat zwischen Fiktion und historischer Wirklichkeit. Oft steht der Unterhaltungsaspekt im Vordergrund, und tatsächlich stattgefundene Ereignisse oder Personen, die real existierten, werden passend zurechtgebogen, sogar auf die Gefahr hin, ihnen Unrecht zu tun. Andererseits kann ein streng nach Fakten orientierter Roman zuwenig an erzählenswerten Geschichten hergeben.
Fleischhauer hat dieses Problem perfekt gelöst, indem er eine Fiktion in der Fiktion einbettet, dabei die Fakten präsentiert und Möglichkeiten, aber kein festes Ergebnis anbietet, wie es hätte gewesen sein können. Es gibt nur wenige Autoren, die aus einer relativ geringen Menge an Fakten einen solch unterhaltsamen Roman geschrieben haben und dabei verantwortungsvoll mit der Historie umgegangen sind.
Auch die Art, wie Fleischhauer das Titelgemälde und ähnlich symbolhafte Kunstwerke der Zeit einbindet, wie er die Symbolik entschlüsselt und gleichzeitig das Geheimnis der Bilder bewahrt, begeistert.
Ein Buch aus der ersten Liga historischer Romane aus der Feder deutschsprachiger Autoren.
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