Der Kommissar steht vor einem Rätsel. Handelt es sich hier um ein und die selbe Person? Und wenn ja, warum hat Babett Halmar sich so lange vor ihrer Schwester versteckt? Er stellt Nachforschungen an und kommt der Lösung näher. Doch lebt die Vermisste überhaupt noch?
Anschaulich beschreibt der Autor Friedrich Ani die Suche nach Babett Halmar. Kommissar Süden muss dieses Mal jedoch bis zum Kriegsende zurückgehen, um die wahren Hintergründe aufzudecken. Dabei gewährt Friedrich Ani dem Leser tiefe Einblicke in das Seelenleben des Kommissars. Nüchtern und trocken beschreibt er dessen Vorgehensweise sowie seine Arbeit in der Vermisstenstelle der Polizei. Die Alkoholprobleme von Südens bestem Freund und Kollegen Martin Heuer spitzen sich zu, so dass dieser kurz vor seiner Suspendierung steht.
Zum Schluss hin wird die Geschichte etwas zu verworren, aber dennoch lässt sich ?Süden und das grüne Haar des Todes" gut und flüssig lesen. Die Reihe um Kommissar Süden ähnelt den Wallander-Romanen von Henning Mankell sehr stark. Wer Krimis in diesem Stil mag, wird auch dieses Buch mögen.