Die Sündentochter | Sandra Lessmann
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die sündentochter
Die Sündentochter
Sandra Lessmann
Droemer/Knaur
, 2006 - 604 Seiten
Kundenbewertung:
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Kauftipp
Absolut lesenswert!
"Die
Sündentochter
" fesselt von Anbeginn an. Durch Berichterstattung aus Perspektive verschiedener Personen lebt man sich sofort in die Historie ein, scheint die Gerüche der Stadt, die Unordnung, die Kriminalität etc. beinah hautnah zu spüren. Der Beruf der Chirurgen wird mit wenigen Beispielen, dafür aber sehr gut beschrieben. Hinzu kommt die wirklich spannend gearbeitet Kriminalgeschichte, die in einem Doppelmord mündet. Das Ende ist lange nicht zu erahnen und sehr gut herausgearbeitet. Ich hätte sicherlich auch 5 Punkte gegeben, dafür erschien mir die Person der Hebammentochter zu flach bearbeitet. Hinzu kam eine m.E. nach nur geringe Widerspiegelung von Verruch der Zeit. Liebe/ Sex werden zwar abgehandelt, sind aber zu wenig emotional, als dass sie in der Geschichte wirklich ernst genommen werden. Trotz alledem geht die Tendenz ganz klar zu 5 Punkten.
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Fast noch besser als der erste Teil
Mir hat schon der erste Teil "Die Richter des Königs" sehr gut gefallen und war gespannt auf dieses Buch. Oft sind die Folgebände ja nicht mehr ganz so gut. Doch das kann man hier auf keinen Fall sagen. Dieses Buch ist von Anfang an sehr spannend und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Auch spielen in diesem Buch wieder mehrere Personen die Hauptrolle genau wie im ersten Teil, das bringt auf jeden Fall Abwechslung und ist mal etwas anderes als in anderen historischen Romanen.
Wer also Krimis mag, historische Geschichten liebt und für Verwicklungen und Liebesgeschichten zu haben ist, kommt hier voll auf seine Kosten.
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wunderschöne Geschichte, toller Krimi, gute Recherche
Auch im 2. Teil ist der Autorin absolut gelungen, den Leser wieder in seinen Bann zu ziehen.
Die Autorin versteht es so nebenbei in ihrer Erzählung wichtige Hinweise für die Lösung des Falles zu liefern, ohne dass der Leser dies bewußt wahrnimmt. Die Charaktere der Protagonisten wie Alan Ridgeway, Lady St. Clair und Pater Blackshaw sind wunderbar und einfühlsam geschildert. Alan der Frauenheld, St. Clair die ihre Wirkung als unerreichbar zu gelten kokett einsetzt und Pater Blackshaw, der immer die Übersicht bewahrt, führen den Leser durch das Londen des 17. Jahrhunderts, welches sehr anschaulich dargestellt wird.
Die Ermittlung erweist sich als gefährlich und vor allem spannend. Aber die Erzählung ist auch mit einer Prise Erotik gewürzt, die sich aber geschickt und leicht erzählt in die Geschichte einfügt.
Man kann nur hoffen, weitere Fälle mit dem Trio lösen zu können.
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Sehr schön!
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen!
Sandra Lessmann schafft es von Anfang an, das einem die Charaktere des Buches symphatisch sind, und schon ist man gefangen im düsteren London im 16. Jahrhundert......
Sehr empfehlenswert!
Zweiter Fall um Jeremy Blackshaw
Der zweite historische Krimi von Sandra Lessmann spielt in London im Jahre 1666. Er beginnt mit dem Mord an einer Hebamme. Sir Orlando Trelawneys Diener kann gerade noch verhindern, dass auch deren Tochter Anna umgebracht wird. Dies allein wäre schon genug Stoff, um einen Kriminalfall um Jeremy Blackshaw zu füllen. Unterstützt wird er durch seine Freunde Alan Ridgeway und Lady Amoret, die auf Nebenschauplätzen weitere interessante Geschichten bieten. Der Spannungsbogen wird schon dadurch aufgebaut, dass das Motiv des Täters ist nicht von vornherein erkennbar ist. Stück für Stück bekommt der Leser mehr Informationen an die Hand, die sich erst am Schluss zu einem klaren Bild fügen.
Sandra Lessmann bringt in ihrem zweiten Werk auf 585 Seiten dem Leser das London im 17. Jahrhundert näher. Detaillierte Beschreibungen von Bauwerken, ehemalige Straßenverläufe und die Einbeziehung von historisch belegten Begebenheiten helfen dabei. Die Pest vom Vorjahr ist überstanden und das alltägliche Leben wird wieder aufgegriffen. Doch nun müssen sich die Menschen vor dem Feuer retten. Der große Brand von London zerstörte einen Großteil der Gebäude. Auch Jeremy ist betroffen, was der Geschichte eine eigene Art von Dynamik verleiht. Die Autorin schildert die Katastrophe aus der Sicht der Protagonisten und man muss einfach mitfiebern.
Es ist empfehlenswert, diesen Band nach dem Debüt Die Richter des Königs" lesen. Zwar ist es eine in sich abgeschlossene Fortsetzung, aber zum einen wird so die zeitliche Reihenfolge beibehalten und zum anderen werden die Personen und Beziehungen untereinander deutlicher. Die für die Zeit typischen Ausdrücke und Gegenstände werden ausführlich in einem Glossar erklärt. Fazit: ein rundum gelungener Roman, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.
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