Der Duft von Sandelholz | Laila El Omari
Bücher:
der duft von sandelh...
Der Duft von Sandelholz
Laila El Omari
Droemer/Knaur
, 2007 - 672 Seiten
Kundenbewertung:
(20 Bewertungen)
großes Bild anzeigen
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Kauftipp
Schöner (Liebes-) Roman mit indischen Flair
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es war schön zu lesen und die einzelnen Charaktere wurden von der Autorin sehr lebendig dargestellt. Man kam sich so vor, als kenne man die Personen. Man konnte sich gut in ihre Handlungsweisen einfühlen.
Das Ende kam etwas abruppt(obwohl obwohl man die ganze Zeit darauf gewartet hat), aber es war eine wunderschön Atmosphäre. Lediglich ein kurzer Epilog hat gefehlt. Man hat vorher so gut mit den Charakeren mitfühlen können und auf einmal war alles vorbei und man wusste nicht, wie es ihnen weiter ergangen ist.
Die Liebesgeschichte zwischen Elisha und Damien begleitet einen die ganze Zeit über und nachdem man das Buch zuende gelesen hat, denkt man noch ein bisschen wehmütig darüber nach.
Mir hat dieses Buch sogar etwas besser gefallen als "Die englische Erbin".
Jetzt lese ich das dritte Buch der Autorin und bin schon sehr gespannt, ob es wieder eine Steigerung gibt.
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Elisha in Indien
Elisha Legrant, die seit ihrer Geburt in Indien und wohlbehütet in einer geachteten Familie lebt, ist das schwarze Schaf der Familie. Ständig finden sich heiratswillige junge Männer in ihrem Haus ein, um entweder an ihr oder ihrer älteren Schwester Interesse zu bekunden, doch Elisha zieht es vor, Fremdsprachen zu lernen und liebt ihre Kalligraphiestunden über alles. Ihr Vater, dessen Lieblingstochter sie ist, lässt ihr all dies durchgehen, doch lange kann auch er sich nicht mehr den Heiratswünschen seiner Frau bezüglich Elisha widersetzen. Zuerst wird jedoch die älteste Schwester standesgemäß mit Richard Loidore verheiratet, der allerdings Elisha viel interessanter findet, gerade weil Elisha so anders ist als alle anderen Frauen. Eines Tages stößt der junge Arzt, Damien Catrall, zu ihnen, er ist ein entfernter Verwandter der Familie und will sich als Arzt in Bombay erste Anerkennung verdienen. Damien, der aus Madras stammt, ist bereits verlobt. Es kommt, wie es kommen muss, durch ihre Wissbegierigkeit in Bezug auf Medizin verbringen Damien und Elisha viel Zeit miteinander und verlieben sich. Doch die gesellschaftlichen Zwänge, denen sie unterworfen sind, sind stark, vielleicht sogar zu stark? Es würde einen Skandal geben, würde Damien seine Verlobung auflösen. Elisha muss sich in eine Verlobung mit dem wesentlich älteren Lord Ambrose Mason drängen lassen, der ihr verspricht, weite und vor allem interessante Reise mit ihr zu machen und ihre Wünsche nach Weiterbildung zu respektieren und zu unterstützen. Als Elisha eines Tages beim Besuch ihres Vaters im Hafen von Bombay die Zeit im Lagerhaus vergisst, zieht ein gewaltiger Sturm auf, Elisha versteckt sich, nichtsahnend, dass dieser Sturm ihr gesamtes Leben durcheinander wirbeln wird.
Der
Duft
von
Sandelholz
ist der zweite Roman der Autorin Laila El Omari. Der Duft von Sandelholz wurde in einer wunderschönen, sehr bildlichen Sprache, die der damaligen Zeit angepasst ist, verfasst und man spürt förmlich die Hitze Indiens, man riecht das Sandelholz, die Lotusblüten etc. Ergänzt wird dieser facettenreiche Roman durch ein ausführliches Glossar, das indische Begriffe übersetzt und das einen ausführlichen Ausflug in die Geschichte der Kolonialzeit Indiens bietet. Laila El Omari hat hierfür monatelang genauestens recherchiert, um die Geschichte zeit- und detailgetreu wie möglich zu erzählen, was ihr hervorragend gelungen ist. Mindestens ebenso hervorragend gelang ihr, wie schon in ihrem Erstlingswerk Die englische Erbin, die Einbindung verschiedener anderer Charaktere, deren Schicksal unwiderbringlich miteinander verknüpft ist.
Es ist ein farbenreicher historischer indischer Gesellschaftsroman einer Gesellschaft, die mehr Schein ist als Sein, in der Nichts so ist, wie es aussieht, in der jeder irgendwie unter den damaligen gesellschaftlichen Zwängen zu leiden hat. Ein Roman, der in den Wirren des siebenjährigen dritten Karnatik-Krieges spielt und die Zeit der englisch-französischen Kolonialisierung wiederspiegelt.
Elisha Legrant jedoch lässt sich durch nichts, schon gar nicht durch familiäre Ge- und Verbote aus der Ruhe bringen, sie lebt ihr Leben, kämpft für ihre Liebe und immer wieder umgibt sie Der Duft von Sandelholz.
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Schön zu lesen, aber wenig Höhepunkte !!!
Der zweite Roman der Autorin erinnert mich an vielen Stellen an ihr erstes Buch "Die englische Erbin". Hier ist es die junge Elisha, die Probleme hat, die Stellung der Frau zu akzeptieren. Sie interessiert sich für Medizin und Heilkunde, doch Frauen zu dieser Zeit ist es untersagt, sich damit zu beschäftigen. Zudem verliebt sie sich noch in den Arzt Damien, der bereits verlobt ist. Eine Situation, die immer schwieriger und auswegloser wird.
Der Roman lässt sich leicht lesen, doch mir fehlen Höhepunkte, die die Spannung stärker aufbauen. Auch wie sich die Probleme zum Schluss auflösen, das geht alles zu leicht. Wer meint die Autorin bringe des Buch zu keinem richtigen Ende, der hat wohl das ganze Buch nicht richtig verstanden. Das finde ich eigentlich besonders gut gelungen. Auch die Beziehung von Elishas Schwester zu ihrem Mann Richard, die ihre Probleme nicht lösen können, aber trotzdem zusammen bleiben, ist sehr realistisch für die damalige Zeit.
Die Autorin versucht die historischen Gegebenheiten stärker als in ihrem ersten Buch einzubringen, doch hierbei fehlt mir die Verbindung zu Elishas Schicksal.
So bleibt es ein leichter Familien- und Liebesroman, ganz angenehm zu lesen, aber für vier Sterne reicht es für mich nicht.
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Eine schöne Liebesgeschichte mit indischen Flair! (4,5*)
Nachdem ich alle drei Bücher der Autorin gelesen habe, kann ich sagen, dass mir Die Tage des Monsuns am besten gefallen hat, Die englische Erbin etwas weniger und Der
Duft
von
Sandelholz
liegt so zwischen drin. Auch dieser Roman hat einen indischen Touch, sogar etwas mehr als Die englische Erbin. Sehr interessant fand ich das Sittenbild Indiens in der Kolonialzeit. Es wird auch hier die gesellschaftliche Stellung der Frau im 19. Jahrhundert deutlich gemacht. Allerdings fehlt der Handlung die konstante Spannung, was ich aber weiter nicht schlimm fand, da die Liebesgeschichte zwischen Elisha und Damian für mich zu schön gewesen ist.
Ich würde auch dieses Buch als einen schönen Liebesroman, der das Herz berührt, bezeichnen!
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
dahinplätschernder Historienroman ohne nennenswerte Spannung
Ich bin sehr enttäuscht von diesem Buch, nachdem ich zuerst "Tage des Monsums" von Laila El Omeri gelesen habe und das Buch kaum aus der Hand legen konnte, habe ich mir auch "Der
Duft
von
Sandelholz
" gekauft und leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Der Roman ist langatmig, die Handlung kommt nur sehr schleppend ins Rollen. Ich lese normalerweise solche Historienwälzer sehr gerne, aber bei diesem ist mir beim Lesen manches Mal langweilig geworden, weil die einzelnen Kapitel kaum Spannung aufkommen lassen. Zum Schluss gewinnt die Geschichte dann etwas an Intensität, aber sonst in meinen Augen eher enttäuschend.
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
reviews
:
page 1
,
2
,
3
,
4
Folgende Artikel könnten Sie interessieren
Empfehlungen
Indienromane - sehr gute und weniger gute
BÃcher die man nicht vergisst...
>>Alles rund um "BESTSELLER2
Romane über Indien, Teil 2
Romane lieber KollegInnen
sandelholz
Von Rosenöl und Sandelholz. Liebeskräuter und Elixiere aus aller Welt
Der Sandelholz-Palast.
Der Sandelholz-Palast
Der Duft von Sandelholz
Weihrauch, Styrax, Sandelholz. Das Erlebnisbuch des Räucherwerks
duft
Care-Paket Nie wieder Stress!: Das Rundum-Wohlfühlprogramm für ...
Der Duft von Kräutern und Gewürzen 2009
Der Duft der Erinnerung
Das große Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter
Das Maiglöckchen-Phänomen: Alles über das Riechen und wie es unser ...
Suche nach Büchern
duft
,
sandelholz
zufällig ausgewählt
Buch:
Lachen erlaubt: Witz und Humor in der Sozialen Arbeit
Bitte aktivieren Sie JavaScript, damit diese Seite korrekt funktioniert!