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Die Company
Robert Littell

Droemer/Knaur, 2004 - 1104 Seiten

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Penzler Pick, March 2002: Robert Littell, long known as one of the best writers of fiction about the Cold War, is not as well known as John le Carré or the great Charles McCarry, but nevertheless has a devoted following among serious aficionados of the literary spy novel. His latest book, which runs close to 900 pages and covers the years 1950 to 1995, is an ambitious one that is destined to become the definitive novel about the CIA.

The historical events of that crucial period are well known to most of us. The end of World War II and the division of Germany into sectors by the Allies laid the groundwork for the Cold War and the rise of the OSS, a wartime branch of the American government, into one of the most powerful tools of intelligence.

The involvement of that agency in the defection of Burgess and MacLean from Britain to the Soviet Union; the Suez Canal crisis, which ended Britain's role as a superpower; the Bay of Pigs fiasco and the Cuban Missile Crisis; the arming of rebels in Afghanistan to repel the encroaching Soviet forces; the Gulf War--all are well documented here.

All these events, which had such major consequences for our own history and that of the world, were well known to, organized by, or played out with the full cooperation of the CIA. These, as well as such minor events as defections on both sides, are the backdrop to this novel which stars a large cast of characters who we get to know as young men and women recruited while still in college. Their personal and public lives are followed as they rise through the ranks of the Company, and we know that one of them is a mole. We don't know who it is any more than the CIA does, and it will take years to unmask the traitor.

In the meantime, we have become involved not only with Littell's fictional characters, but also with some of the real people who inhabited that world: William F. Buckley Jr., G. Gordon Liddy, William Casey--and we are privy to conversations in both the Kennedy and Reagan Oval Offices.

We also know by the end of this exciting story that the fight is not always the good fight. Compromises are made, mistakes happen, and pragmatism wins out over idealism. We do not live in a perfect world, but it's the only one we have and it is that way because of the events in this book. Don't let its size deter you. This is nothing less than a stunning historical document. --Otto Penzler


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Spannende CIA-Saga

1000 Seiten, puh, das liest man ja nicht so zwischendurch. Also für den Urlaub aufgehoben und ja, richtige Entscheidung.
Littell spannt einen weiten Bogen und versteht es gut, seine Hauptakteure über viele Jahre zu begleiten, ohne das es langweilig wird. Wohltuend für mich seine faire "amerikanische" Betrachtungsweise verschiedener geschichtlicher Ereignisse, die durchaus glaubhafte und lebensechte Darstellung von Präsidenten und ihren Mannschaften, der Verzicht auf Schwarz-Weiß-Malerei (CIA-gut, KGB-böse) und natürlich die eine oder andere "Beziehungskiste". Schließlich sind Agenten auch nur Menschen, oder?!
Hut ab vor Littells tiefgründiger Recherche zu diesem Triller, obwohl ihm dabei doch der eine oder andere Lapsus unterlaufen ist (ein ukrainischer Dissident, der bei seinem Einsatz in den Fünfzigern 25 Jahre alt ist, kann während des 2. Weltkrieges schwerlich unter Wlassow gekämft haben, zumal dessen Truppe auch nur einmal 1945 aktiviert wurde).
Aber ansonsten, gut gemacht! "Die Company" war mein erster Littell, aber bestimmt nicht mein letzter!


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Beeindruckendes Geheimdienst-Epos

Robert Littell wollte nicht einfach nur einen weiteren Spionage-Roman schreiben, er wollte schlicht ein Epos verfassen. Mit "Die Company" ist es Littell geglückt, die Geschichte der CIA in einen spannungsgeladenen Roman zu verpacken. Dabei führt Littell die Leser von einem geschichtsträchtigen Schauplatz der Weltgeschichte zum nächsten. Spannung pur also rund um die Welt der Geheimdienste in Zeiten des Kalten Krieges.
Das Buch ist sehr gut recherchiert, historische Persönlichkeiten der CIA wurden auf sehr realistische Weise in die Erzählung eingewoben. Faszinierend auch Littells Betrachtungsweise des Weißen Haus unter Ronald Reagan - der Autor wirft ein neues Licht in diese verklärte Ära. Größter Schwachpunkt ist vielleicht, dass nahezu alle Kinder der ersten CIA-Generation ebenfalls 20 Jahre später in leitenden Positionen tätig sind - Protektion hin oder her, aber das wirkt nicht ganz glaubwürdig.
Für Fans des Genre eigentlich ein Muss... Zu empfehlen an dieser Stelle aber auch Norman Mailers momentan in deutsch leider nicht lieferbares Geheimdienst-Epos "Harlot's Ghost" (dt. "Gespenster", Bd. 1, "Feinde", Bd. 2), das die geheime Welt der CIA wohl noch präziser erfasst.


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Spannend und interessant

Ich fand das Buch wirklich gut. Habe vorher "die Söhne Abrahams" von Littel gelesen und fand das schon recht gut.

Der Schreck, den ich empfand, als ich "die Company" mit über 1.000 Seiten das erste mal in der Hand hielt, verflog schnell als ich mich eingelesen hatte.
Die Geschichte von CIA und KGB anhand einiger einschneidender Ereignisse im Kalten Krieg (und danach). Tolle Idee, packend geschrieben und wirklich überzeugend.
Nie verlor ich die Übersicht über die Personen, was in einem solch langen Roman häufiger vorkommen kann. Der Roman war sehr strukturiert und extrem spannend. Jeder Teilabschnitt entwickelte eigene Spannungskurven, die das Finale stets vorbereiteten. Ein wirklich gutes Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der Thriller und insbesondere Agententhriller mag.


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(K)Eine Fiktion!

Klasse Unterhaltung! Litell bleibt anscheinend nicht
in der Fiktion, sondern bemantelt die Vergangenheit
bis zur Gegenwart mit so detailliert dargestellt
kaltblütigen Charakteren, dass jedem klar wird, wer
die wirklichen Drahtzieher des kalten Krieges
waren.
Als Lesestoff intelligent und grossartig, als
Geschichtsdokumentation sehr bedenklich, wenn
sich auch nur ein Teil so abgespielt hat!


Spionageroman, Geschichtslehrbuch und Liebesgeschichte

Dieses Buch war ein typischer "Bahnhofs-Buchhandlungs-Kauf" und wie so oft hat es sich gelohnt. Das Buch ist Spionageroman, Geschichtslehrbuch und Liebesgeschichte in einem.

Robert Littell erzählt in seinem Buch die Geschichte der CIA - des US-Geheimdienstes. Durch die Stellung der USA in der Welt ist es sogleich die Geschichte der letzten 50 Jahre. Wichtige geschichtliche Ereignisse wie die Kubakrise, der Afghanistankrieg und der Zusammenbruch Sowjetrusslands werden in den weltgeschichtlichen Zusammenhang gesetzt, tieferliegende Gründe erklärt und die Auswirkungen aufgezeigt.
Dabei ist das Buch nie langweilig. Littell schafft es, die Geschichte zu ?vermenschlichen". Die Handvoll Hauptakteure durchleben die verschiedenen Situationen, es wird praktisch anhand der Hauptpersonen die Geschichte erklärt. Fiktive Personen treffen dabei die historischen Persönlichkeiten.
Besonders gelungen fand ich die Passage über die Zeit Ronald Reagans. Gerade nach den Lobhymnen zu seinem Tod war es interessant, wie kritisch der Amerikaner Robert Littell Ronald Reagans politisches Handeln darstellt. Dabei wird auf einseitige Darstellungen verzichtet. Man merkt dem Buch an, dass Littell gründlich recheriert hat und sich beim Schreiben auf vielseitige Quellen stützt.
Zudem sind die Handelnden größtenteils authentisch, d.h. es gibt nicht nur sympathische, fehlerlose Amerikaner und unsympathische, verbohrte Russen. Das einzige unrealistische war vielleicht, dass alle ?Guten" überleben - ein verschmerzbarer Fehler.

Vergleichbar ist das Buch mit den Romanen von Leon Uris (?Exodus", ?Entscheidung in Berlin") und Jenny Glanfield (Triology um das ?Hotel Quadriga") in seiner fesselnden Darstellung historischer Ereignisse anhand von fiktiven Personen.
?Die Company" war mein erster Spionageroman und es wird bestimmt nicht mein letzter sein.


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reviews: page 1, 2



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