Interviews mit Sterbenden | Elisabeth Kübler-Ross
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interviews mit sterb...
Interviews mit Sterbenden
Elisabeth Kübler-Ross
Droemer Knaur
, 2001 - 364 Seiten
Kundenbewertung:
(12 Bewertungen)
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Kauftipp
einzigartig
bin begeistert. so ein buch hat es noch nie gegeben und man sollte es lesen. auch wenn man nicht vorhat morgen mal abzukratzen ist es eine tolle lektüre die ihren ganz eigenen charme hat!
Von der Mitbegruenderin der Hospizbewegung
Elisabeth Kuebler-Ross, Mitbegruenderin der Hospizbewegung, schildert in diesem Roman die verschiedenen Stadien der Akzeptanz des eigenen Todes. Anhand von Beispiel
interviews
mit Todkranken zeigt sie, wie da zuerst die Phase des Nichtwahrhaben-Wollens ist, und was
Sterbenden
in dieser Phase hilft. Auf diese erste Phase folgt dann die Phase des Zorns - warum ich und nicht mein Nachbar? Schliesslich folgt die Verhandlungsphase - "Wenn ich nur dieses Ereignis noch miterleben darf, will ich zufrieden sterben", gefolgt von der Phase der Depression, bis schliesslich die Phase der Zustimmung erreicht werden kann.
Kuebler-Ross zeigt, wie ein Seelsorger den Kranken begleiten kann, welche Unterstuetzung ein Sterbender braucht und wie man helfen kann.
Die Interviews zeigen sehr schoen, wie wichtig es fuer den Sterbenden ist, die Dinge um ihn noch zu regeln, von Menschen umgeben zu sein, die zuhoeren wollen, und die Zeit zu finden, alle Stadien der Trauer zu durchlaufen.
Ich persoenlich habe aus diesem Buch auch viel Kraft und Erkenntnis gewinnen koennen, wie man allgemein mit dem Verlust eines Menschen umgehen kann. Denn der Verlust eines geliebten Menschen, sei es durch Tod oder "nur" durch einen Abschied, kann in einem Menschen aehnliche Reaktionen hervorrufen. Zu wissen, wie Trauerarbeit ablaeuft und wie man aktiv Hilfe (in einem Zuhoerer und sich selbst) finden kann, dazu hat dieses Buch viele Ratschlaege und Ideen bereitgehalten - sehr lesenswert.
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Abwägen zwischen Interview und Interpretation
Elisabeth Kübler-Ross hat mit den in diesem Buch veröffentichten
Interviews
ein Meilenstein für die Kommunikation in der Phase des Lebens gesetzt, der - auch heute noch - nicht zu unterschätzen ist. Wer geht schon 'ungezwungen' mit einem Menschen um, der im Sterben liegt? Wer lässt schon zu, dass Dinge angesprochen werden, die man lieber ignoriert? Diese Interview laden ein, es einfach zu tun - zuzulassen was aufkommt - einzuladen, zu äußern, was geäußert werden will.
Zu Unterscheiden ist allerdings die Interpretation des Erfahrenen durch Frau Kübler Ross. Zurückhaltung wäre hier die passendere Haltung gewesen. Es nimmt dem Buch leider die Schärfe dessen, was die Interview selbst beinhalten.
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Ein Buch, was zum Nachdenken anregt
Ich habe dieses Buch vor etwa 20 Jahren zum ersten Mal gelesen. Unser Gemeindepfarrer, der damals neu in sein Amt eingeführt wurde, und mit dem ich bis heute befreundet bin, hat mir diese Lektüre ausgeliehen, als wir uns eines Tages einmal über dieses Thema unterhielten. Damals begann ich überhaupt zum ersten Mal über das Sterben nachzudenken, und mir wurde bewusst, dass ein Sterbender, auch wenn er sich dessen bewusst sein mag, immer Hoffnung auf Genesung hat. Auch der Umgang mit Hinterbliebenen spielt in dem Zusammenhang eine große Rolle. Aber das habe ich erst begriffen, als mein Vater 1993 starb. Früher getraute ich mich nie, sei es im Kollegen- oder Bekanntenkreis, den Betroffenen mein Beileid auszudrücken, oder sie zu trösten, weil ich glaubte, es wäre ihnen unangenehm. Heute kann ich nur jedem empfehlen: geh auf die Hinterbliebenen zu und rede mit ihnen, sie möchten das. Ich mache das heute auch.
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aufschlussreich
ehrlich gesagt habe ich mir mehr erwartet. dieses buch zählt schließlich zu den all-time-bestsellern der fachliteratur bezüglich sterbens. zwar ist es kurzweilig und leicht verständlich verfasst, manche dinge mögen sich aber seit dem verändert haben (1970).
außerdem hätte ich mir mehr fallbeispiele und genauere konstruktionen erwartet. das ändert aber nichts daran, dass ich kübler-ross als frau großartig finden, ich empfehle ihr video mit und über sie: "dem tod ins gesicht sehen" um sie besser zu verstehen.
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