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  Das Portrait | Iain Pears, Malte Krutzsch
 
 
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Das Portrait
Iain Pears, Malte Krutzsch

Droemer/Knaur, 2007 - 208 Seiten

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Iain Pears deals in a very sophisticated form of dark narrative; his elegantly written novels (of which The Portrait is a very persuasive example) now have a keen following. This book has the same impeccable storytelling and quietly malignant tone as the one that made his reputation, An Instance of the Fingerpost. The new novel?s punning strapline, ?vengeance is an art?, refers to the art theme that is Pears? métier. In his books, civilised people perform very uncivilised actions, with the world of art a microcosm for the darker reaches of the human soul.

Set on the bleak and windy island of Houat near the coast of Brittany, The Portrait describes the retreat into isolation of the painter Henry MacAlpine, who has performed a Gauguin-like cutting off of his previous life, leaving a successful career in London (not to mention rich patrons and enthusiastic gallery owners) behind him for a more spartan existence in this unvisited spot. Several years pass, and the reclusive MacAlpine is called upon by the first person he has seen from his old life in four years. This is the art critic William Nasmyth, whose approbation (or otherwise) can make or destroy an artist's career. He has come, he says, to sit for a portrait. What follows is a remarkable battle of wills between two very driven individuals; a psychological duel that has echoes of the mordant writing in the early plays of Harold Pinter. The other analogy that springs to mind for Pears? compelling and disturbing novel is the Ingmar Bergman film Persona, similarly set on a remote island, which also treats of a personality shift between two strong-willed individuals. During the course of the sitting, the real subject of the novel becomes clear through the conversation of the two men: this is a scarifying narrative of thwarted desire, cruelty, suicide and even murder. This spare and economical novel exerts a grip from the first paragraph, and its two main protagonists are drawn with assiduously observed detail. --Barry Forshaw


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Mal was anderes

Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten zu verstehen was los ist. Dann bekommt es einen eigenen Speed, ist aber trotzdem nicht so einfach für mich zu lesen. Aber lesbar. Aber bei weitem kein "Urteil am Kreuzweg"


Kunstkrimi der besten Gattung

Wenn nach Jahren der Stille und Einsamkeit ein einstiger Freund und Kunstkritiker vor der Tür eines Malers steht, kann dieser schon aus der Fassung geraten.
Henry Morris McAlpine erlebt einen solchen Augenblick der Überraschung.
Er war einst ein gefeierter Künstler. Geboren in Schottland, lebte er doch lange in Paris, der Hochburg der Künste um die Jahrhundertwende 1900. Schon vor Jahren hatte er sich auf eine einsame Insel vor der bretonischen Küste zurückgezogen. Er wollte dem Kunstbetrieb mit seiner Unruhe, den Intrigen, üblen Machenschaften und Anfeindungen aus dem Wege gehen.
Nun steht sein einstiger Freund William Nasmyth vor seiner Tür, um sich porträtieren zu lassen.
Er war aber nicht nur Freund, sondern zuletzt auch ein verhasster Kritiker in den Augen von Henry Morris McAlpine.
Henry ist ein gefeierter und erfolgreicher Portraitmaler. In einem langen Monolog erinnert er sich der lebendigen Künstlerszenen während seiner Jahre, die er in Paris verbracht hat. Innerlich bewegen ihn die ehemaligen Kämpfe und Intrigen unter den Künstlern und die guten und intensiven Freundschaften, die er gefunden hatte.

Im Zentrum seiner monologischen Abhandlungen aber stehen die Machtverhältnisse zwischen den Künstlern und Ausstellungsmachern,--und sein Verhältnis zu seinem jetzigen Gegenüber: William Nasmyth!

William besaß Macht und Einfluß dank seiner Kritikertätigkeit, und er nutzte sie, um einzelne Künstler zu vernichten oder in Abhängigkeit zu halten.
Worum aber geht es Henry die ganze Zeit?
Ein unergründliches Geheimnis um Liebe und Verrat schlummert unter der Oberfläche der Begegnung.

Der Leser bleibt gespannt, während er den langen, zuweilen interessanten und amüsanten, teilweise aber auch bitteren Ausführungen Henrys folgt.

Dieses Buch erhebt Anspruch auf Kunstverständnis und erfordert Interesse für alles, was mit dem Kunstbetrieb zu tun hat. Es ist feinsinnig und sprachlich auf hohem Niveau angelegt.
Betrachtungen über Kunstgattungen nehmen breiten Raum ein. Differenzierte Meinungen über Künstler und ihre Ausdrucksformen werden unter den beteiligten Künstlern, Malern und Kennern der Kunstszene ausgetauscht. Sie geben der Erzählung einen anspruchsvollen Stellenwert.

Kunstbetrachtung und menschlich- persönliche Schicksale führen zu einer fortlaufenden Handlung.
Es ist eine schöne Geschichte, die sich um den Kunstbetrieb aufbaut und mit einem spannenden Plot endet.

Man liest die Geschichte mit Genuß und Aufmerksamkeit.

Iain Pears, geb. 1955, ist ein erfolgreicher Kunsthistoriker, Journalist und Berater von internationalen Fernsehsendern, bei denen er hohes Ansehen genießt. Er schrieb eine Reihe von Kriminalromanen aus der Welt der Kunst.





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