Der Zug war pünktlich | Heinrich Böll
Bücher:
der zug war pünktlich
Der Zug war pünktlich
Heinrich Böll
Dtv
, 1972 - 123 Seiten
Kundenbewertung:
(6 Bewertungen)
großes Bild anzeigen
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Kauftipp
Traurig, unendlich traurig ...
Wer den Krieg hasst, wird ihn noch mehr hassen, nachdem er dieses Buch gelesen hat.
Auf dem Büchermarkt kursieren sehr differenzierte Schilderungen, Dokumentationen und Romane über den 2. Weltkrieg, die darin verwickelten Personen, seine Ausmasse und Konsequenzen. Oft vermisst man aber eine Darstellung über den Einzelnen, wie er mit dem Krieg umgeht, wie er seine Auswirkungen psychologisch und physiologisch verarbeitet und verkraftet.
Heinrich Böll ist mit seinem "Erstlingswerk" eben dies auf ein apokalyptische Art und Weise gelungen, wie ich es nie zuvor gelesen habe.
Ein junger Mann beendet seinen Fronturlaub und fährt von Köln zurück in die heutige Ukraine (Lemberg), wo der -seiner Meinung nach- sichere Tod auf ihn lauert.
Böll schildert die Angst ja Panik des jungen Soldaten, während der
Zug
fahrt, so eindrucksvoll, dass man nach jeder gelesenen Zeile dankbar darüber ist nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Ihm ist es gelungen die ganze Grausamkeit, Dunkelheit und Ausweglosigkeit des Krieges und die Situation der Betroffenen in einer einzelnen Zugfahrt zu komprimieren.
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Heinrich Bölls erste Buchveröffentlichung ...
... eine Erzählung, in der von vorneherein klar ist: Der Protagonist Andreas wird sterben. Er selbst weiss das. Die letzten drei Tage in seinem Leben werden erzählt, während des Zweiten Weltkrieges wird er nach einem Heimaturlaub wieder an die Front nach Polen geschickt, aber er weiss, dass er dort nie ankommen wird ...
Obwohl in der dritten Person erzählt, ist der Soldat Andreas auch ein ich-Erzähler, seine Gedanken werden in langen Passagen wiedergegeben. Diese Erzählung ist eine verzweifelte Geschichte gegen den Krieg, geschrieben vom ehemaligen Soldaten Heinrich Böll, der, wie so oft, nicht viel von seinen Figuren preisgibt und nur diesen Abschnitt in ihrem Leben zeigt, der aber ausreicht, um den/die LeserIn dieses Buches nachdenklich zurückzulassen ... ein wirklich gelungenes Stück Trümmerliteratur (und übrigens hat sich Böll gegen diesen Begriff nie gewehrt).
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
schildert das Innenleben eines verzweifelten Soldaten während des 2. WK
Andreas, der Ich-Erzähler, ist anscheinend davon besessen und überzeugt, bald sterben zu müssen.
Zu aller Zeit mit diesem bedrückenden und lähmenden Gedanken im Hinterkopf ist er unterwegs im Fronturlauber
zug
zurück an die Ostfront.
Ich glaube, er wurde noch niemals in seinem Leben von einer Frau geliebt. Bis er schließlich fast am Ende der "Reise" in einem Bordell auf eine junge Nutte trifft, die ihm auf Anhieb sympathisch erscheint. Auch die Nutte fühlt sich auf geistiger Ebene nach kurzer Zeit zu ihm hingezogen.
Dem Gedankenaustausch der beiden zu folgen fand ich höchst interessant.
Vor der Begegnung mit der Nutte traf Andreas im Zug auf andere Soldaten, mit zweien davon freundet er sich gewissermaßen ein bisschen an. Die Gespräche unter den hanelnden Personen sind informativ (gerade weil man dabei auch etwas über die Meinung der Soldaten über den Krieg erfährt).
Die Gedankengänge des Andreas sind gut nachvollziehbar.
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Traurig, unendlich traurig ...
Wer den Krieg hasst, wird ihn noch mehr hassen, nachdem er dieses Buch gelesen hat.
Auf dem Büchermarkt kursieren sehr differenzierte Schilderungen, Dokumentationen und Romane über den 2. Weltkrieg, die darin verwickelten Personen, seine Ausmasse und Konsequenzen. Oft vermisst man aber eine Darstellung über den Einzelnen, wie er mit dem Krieg umgeht, wie er seine Auswirkungen psychologisch und physiologisch verarbeitet und verkraftet.
Heinrich Böll ist mit seinem "Erstlingswerk" eben dies auf ein apokalyptische Art und Weise gelungen, wie ich es nie zuvor gelesen habe.
Ein junger Mann beendet seinen Fronturlaub und fährt von Köln zurück in die heutige Ukraine (Lemberg), wo der -seiner Meinung nach- sichere Tod auf ihn lauert.
Böll schildert die Angst ja Panik des jungen Soldaten, während der
Zug
fahrt, so eindrucksvoll, dass man nach jeder gelesenen Zeile dankbar darüber ist nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Ihm ist es gelungen die ganze Grausamkeit, Dunkelheit und Ausweglosigkeit des Krieges und die Situation der Betroffenen in einer einzelnen Zugfahrt zu komprimieren.
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Wider die Ermordung des Gewissens
Der 23jährige Andreas, der Ende September 1943 irgendwo im Ruhrgebiet einen Fronturlauber
zug
besteigt, ist ein durchschnittlicher deutscher Soldat. Gleich von der Schule weg musste er zum Arbeitsdienst, vom Arbeitsdienst zur Wehrmacht. Dreimal schon wurde er verwundet : bei Amiens, bei Tiraspol und in Nikopol. Davon, dass er ein Herrenmensch sein soll, spürt er wenig. Im Gegenteil : Er fühlt sich als Werkzeug missbraucht, das überall, wo es eingesetzt wird, nichts als Tod und Elend bringt und letztlich um sein Leben betrogen wird. Daher ist er in diesem Herbst 1943 innerlich ausgezehrt und verbraucht und hat auch keine Kraft mehr, sich von seinen Fesseln zu befreien. Scheinbar willenlos besteigt er den Zug an die Ostfront und wird bald von der Gewissheit heimgesucht, am Ende der Reise er
war
te ihn der Tod. Er beschließt, was ihm an Lebenskraft übrigbleibt, dafür zu benutzen, mit sich ins Reine zu kommen und als rechtschaffener Mensch zu sterben. Diese letzte Reise führt vom Ruhrgebiet über Dresden nach Przemysl und von dort nach Lemberg, wo Andreas in seiner letzten Nacht die gleichaltrige Olina kennenlernt, die als Prostituierte in einem deutschen Bordell für die polnische Widerstandsbewegung arbeitet. Als sie erkennt, sie habe es mit einem zu tun, dem es lediglich darum geht, als Mensch zu sterben, setzt sie alles ein, ihn zu retten. Ein vergeblicher Versuch, der auch ihr zum Verhängnis wird. In einem einzigen Atemzug erzählt Heinrich Böll von den letzten Tagen Andreas', ohne Kapitel und sonstigen Einschnitt, linear und doch mit einigen Rückblenden, dabei aber nie den Faden auf das eine, unerbittliche Ende zu verlierend. Und man spürt : nicht so sehr von der Leber als vom Gewissen weg. Es ist indes nicht allein der ebenso einfache wie packende Stil, der diese Erzählung so lesenswert macht. Es ist ebenso sehr die Schilderung des verzweifelten Ringens ums Menschsein unter dramatischen Umständen, das ihm seine Größe verleiht. Eine Erzählung des jungen Böll, der auch und gerade in unserer Zeit viel abzugewinnen ist. Und die auf Bölls weiteres Werk neugierig macht.
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
reviews
:
page 1
,
2
Folgende Artikel könnten Sie interessieren
Empfehlungen
Gegen den Wahnsinn des Krieges
Lesen ist Trumpf
Lieblingsbücher
Lieblingsbücher
pünktlich
24.12. - aber pünktlich!
Der Zug war pünktlich
Die Graphischen Bücher, Bd.14, Der Zug war pünktlich
Start ins Web . Wie Sie Internet-Projekte richtig planen und ...
Hilfe leisten oder pünktlich sein - Welche Pflicht ist wichtiger?: ...
zug
Die Dr3i - Folge 04: Zug um Zug
Ein Zug aus Eis und Feuer: Mit Mano Negra durch Kolumbien
Dr. Brumm fährt Zug
Septimus Heap 04. Queste
Russland auf eigene Faust: Ratgeber für Urlaub und Business
war
Ich war zwölf...
Star Wars. Treueschwur
Star Wars: Dunkles Nest 1: Die Königsdrohne
Star Wars: Die Macht des Todessterns
Star Wars: Die Kundschafter
Suche nach Büchern
pünktlich
,
war
,
zug
zufällig ausgewählt
MAYBELLINE JADE B03003 Mascara Great Lash Waterproof 73 Very Black
Bitte aktivieren Sie JavaScript, damit diese Seite korrekt funktioniert!