Rosengrab: Ein Darmstadt-Krimi | Michael Kibler
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Rosengrab: Ein Darmstadt-Krimi
Michael Kibler
Piper
, 2008 - 378 Seiten
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Toller Wurf
Als eingefleischter Kibler-Leser war die Neugier auf das neueste Werk des Wahldarmstädters und die entsprechende Erwartung meinerseits hoch. Und sie wurde nicht enttäuscht.
Rosengrab
ist nicht nur das dickste, sondern auch das bis dato kongruenteste Werk von Kibler. Auch als Nicht-Darmstädter (komme selber aus Mittelhessen) ist man schnell in der räumlichen Einordnung eingetaucht und der Rasthof Gräfenhausen, als einer der Tatorte, dürfte fast jedem bekannt sein, der überhaupt ein Auto fährt. Die Story ist pfiffig, wie gewohnt gründlich recherchiert und wirklich spannend. Dazu die "normalen" Querelen der Hauptfiguren in der richtigen Balance zum eigentlichen Plot. Ungemein sympathisch. Beim Rasthof Gräfenhausen fahre ich jetzt immer besonders konzentriert, für den Fall, daß vor mir quer auf der Fahrbahn eine junge Frau auftauchen sollte...
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spannender Krimi mit lokalem Bezug
Eine junge Frau rennt panisch über die Autobahn und verursacht eine Massenkarambolage. Was zunächst nach Selbstmord aussieht, entwickelt sich schnell zu einem verzwickten Mordfall; denn auf der Gegenfahrseite gab es parallel einen durch eine Maschinengewehrkugel ausgelösten Unfall. Kommissar Horndeich nimmt sich mit seiner Kollegin Margot Hesgart der Sache an. Kurz darauf erschießt sich in der Nähe des Bahnhofes ein Mann in seiner Wohnung. Auch dieser Vorfall sieht zunächst nach Selbsttötung aus. Hängen diese beiden Fälle zusammen und wenn ja wie? Und welche Rolle spielt die Rosenhöhe? Die Handlung kommt richtig ins Laufen, nachdem klar wird, dass die benutzte MP bereits 1980 beim Überfall auf einen Werttransport benutzt wurde.....
Nach "Madonnenkinder" mein zweiter
Krimi
von Kibler. Man kann wirklich umfassend sagen: Er hat sich gesteigert. Die Geschichte ist stark verzweigt und dennoch nachvollziehbar konstruiert. Am Rande erhält man auch wieder einen umfassenden Einblick in das Liebes- und Familienleben der beiden Kommissare. Doch eindeutig einen Stern Abzug gibt es für mich, weil ich mir nach den ersten 50 Seiten schon ziemlich sicher war, wer der Mörder ist. Hoffte zunächst noch, da würde eine falsche Spur gelegt, aber leider war dem nicht so, wie sich am Ende bestätigte. Weshalb ich das Buch dennoch bis zum Ende gelesen habe? Weil es durchaus unterhaltsam, phasenweise regelrecht witzig geschrieben ist. Wohltuend war auch, dass die ausführlichen Straßenzugbeschreibungen des 1. Bandes (Madonnenkinder) mehr im Hintergrund geblieben sind. Für "Heiner" durchaus interessant, für Ortfremde einfach unpassend. Kilber hat dieses Mal eher Lokalitäten gewählt, die durchaus auch überregional bekannt sind: Rosenhöhe, Schloßgrabenfest, Autobahnraststätte Gräfenhausen.
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Einfach nur genial!
"
Rosengrab
" toppt "Zarengold" für mich sogar noch und das fand ich schon ziemlich genial. Das Buch ist sehr kurzweilig und flüssig zu lesen (hab gerade mal 2 Tage dafür gebraucht und auch nur, weil ich etwas von den Olympischen Spielen mitbekommen wollte). Spannend, interessant und eine gute Mischung immer wieder mit dem Einblick ins Privatleben der beiden Hauptkommissare, so dass man zu diesen eine Beziehung aufbauen konnte und sie, jedenfalls für mich, schon so was wie gute alte Bekannte sind. Ich hoffe, es kommen noch viele Bücher von Michael Kibler, die sooooo genial sind und vielleicht kann er ja auch mal einen netten Mord in meiner Heimatstadt Dieburg (gerade mal 15 km von
Darmstadt
entfernt) einbauen...hätte schon paar passende Opfer :-)
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Kibler wird immer besser
Madonnenkinder war schon klasse, Zarengold noch besser. Ich war skeptisch, als Kibler nach relativ kurzer Zeit seinen dritten
Darmstadt
-
Krimi
"rausgehauen" hat, nach dem Motto: "Auf dieser Welle reite ich jetzt weiter!" Aber ich wurde eines Besseren belehrt:
Rosengrab
ist einfach super! Spannend, flüssig zu lesen, logisch aufgebaut, kurzweilig. Auch interessant für Nicht-Darmstädter!!!
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