Tod und Teufel | Frank Schätzing
Bücher:
tod und teufel
Tod und Teufel
Frank Schätzing
Der HR Verlag DHV
, 2008 - 7 Seiten
Kundenbewertung:
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Aufregend!? Ja, aufregend! So oder so ... (Hörspiel-Bewertung)
Mit so wenig wie möglich Erwartung ging ich an diese 525 Minuten lange Hörspiel-Produktion heran, war doch das vom Autor selbst eingelesene Hörbuch (Lesung)eine 512 Minuten währende Qual für den Zuhörer.
Nun aber zu diesem Hörspiel:
Der erste Aspekt der mich weniger positiv beeindruckt hat, war die simple Aufmachung; die Hardware. "Aha.", dachte ich "und das kommt vom "der hörverlag"!? ... Na denn... Da kennt man besseres.
Der nächste Aspekt der meine ehrlichen Anstrengungen die Erwartungen niedrig zu halten mit einem Schlag zunichte machte - die musikalische Untermalung! Ein nervenaufreibendes Spekatkulum, ein wild zusammengestelltes Laut(en)-Gewusel, das Anleihen aus Filmmusik, irischem Liedgut und strapaziöser Keybord-Synthetik à la Jean Michel Jarre nimmt und unglücklicher Weise über die gesamte Laufzeit anhält; teilweise sogar Minuten lange!
Der Aspekt des "namhaften" Sprecher-Ensembles, das ohne Zweifel FÜR den Erwerb dieses Hörspiels sprach, - darf trotzdem positiv erwähnt werden. Zu zwei Dritteln jedenfalls. Der Rest - gefühlte "zwei Drittel" wird durch den Autor selbst wieder danieder gemacht: Schätzing übernimmt neben Theoderich Overstolz (den man zu "den Teuflischen" zählen darf) noch drei weitere Rollen. Mario Adorf glänzt in seiner Rolle als "teuflischer" Johann Overstolz, Anka Zink in der Rolle seiner Ehefrau. Anke Engelke als Richmodis von Weiden hätte authentischer besetzt sein können. Und so sehr ich Gerd Köster schätze, - als Erzähler, der den Zuhörer über weite, sehr weite, manchmal ausufernd weite Strecken der Geschichte geleitet, wirkt er denkbar langweilig.
Der letzte und für gewöhnlich gar nicht so wichtige Aspekt wenn ich ein Hörbuch genieße ist meines Erachtens die Handlung. Wann immer ich der Meinung war die Handlung sei nebensächlich, Hauptsache der Rest unterhält mich gut, so ist TOD UND
TEUFEL
die Ausnahme die diese meine Regel bestätigt. Hat man die ersten drei vier CD's, wo nicht viel weiter passiert, als dass ein Dombaumeister stirbt und ein rothaariger (stimmlich jedoch blaß bleibender) Taugenichts namens Jacop (Sven Hasper) von einigen dustren Gesellen verfolgt wird, überstanden, wird auf einmal mit einem wirren Konstrukt aus Klüngel und Familienzwistigkeiten aufgewartet - und dann kommen noch Kreuzritter hinzu; und die Kirche ... Zwischendrin - wir erinnern uns, die Geschichte handelt im Köln des Jahres 1260 - taucht zur Erheiterung wenigstens ein latent schwul tuendes Pater-Paar auf. Dann jedoch wieder selbstherrliche Monologe (untermalt mit Langeweile bis Harndrang auslösender Duddel-Melodei) über die katholische Kirche und den Teufel, wie der von Jaspar Rodenkirchen (Peter Matic) gegen Ende der Handlung. (Da scheint mir zu Selbstüber-SCHÄTZING durch.)
Insgesamt ein ziemlich widersprüchliches Hörvergnügen. Einerseits alles andere als aufregend um nicht zu sagen tödlich langweilig, andererseits - siehe meine Nörglerei - doch sehr aufregend! ;-) ...nur eben nicht im positiven Sinne. ;-(
Mit viel gutem Willen und aus Angst beim nächsten Besuch im Kölner Dom zufällig von einem tonnenschwerem Stein erschlagen zu werden - 3 Sterne. ---- Und noch was: Die Entscheidung sich dieses Hörspiel (immerhin ist es mittlerweile zu einem vernünftigeren Preis erhältlich) anzuhören ist Ihnen freilich unbenommen. Seien Sie nur versichert, es gibt wesentlich bessere. Wenn Sie wissen möchten welche, fragen Sie mich. ;-)
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Ein SUPERhörspiel
Die Geschichte ist toll erzählt. Alles war sehr stimmig. Die einzelnen Sprecher wurden hervorragend für ihre Rollen ausgewählt. Die Story war sehr spannend und fesselnd. Ich hatte selten soviel Spaß!
Es war sogar so, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte, es zu hören. Der CD-Spieler musste durch die ganze Wohnung wandern. Ob beim Aufräumen oder Saubermachen, oder Relaxen. Ich fand das so spannend, dass ich nach 2 Tagen das Hörspiel durchgehört hatte (es sind immerhin 7 CD`s). Nur widerwillig unterbrach ich das Hören wegen anderer Aktivitäten. :-)
Ich kann die Meinungen der anderen gar nicht teilen ...na ja ist wahrscheinlich Geschmacksache.
Also mir hats gefallen!
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Weniger ist manchmal mehr
Ich kann nur bestätigen, dass die Musik entzetlich ist und völlig wahllos erscheinend eingesetzt wir. Das nervt unglaublich, manchmal versteht man den Text nicht mehr. Ich vergebe die drei Punkte für die zum Teil hervorragenden Sprecher.
Wirklichen Spaß macht das Hörbuch aber nicht - dann lieber das Buch lesen.
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