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  Die Menschenleserin | Jeffery Deaver
 
 
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Die Menschenleserin
Jeffery Deaver

Random House Audio, 2008

Kundenbewertung:(22 Bewertungen)
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Daniel Pell ist ein harter Brocken. Diese Erfahrung muss Kathryn Dance vom Bureau of Investigation machen, als sie dem kleinen und sehnigen Massenmörder Daniel Pell im Verhörzimmer gegenübersitzt. 1999 hat Pell eine Familie ausgelöscht -- bis auf die junge Tochter, die sich hinter einem Berg von Kinderspielzeug verborgen hatte. Dance ist Körpersprache-Expertin und soll Pell wegen eines anderen Mordfalls befragen, in dem gerade erst neue Beweise aufgetaucht sind. Der durch Ketten gesicherte Pell aber scheint seinen Körper gut unter Kontrolle zu haben. Und als der intelligente Psychopath, den die Presse nur ?Charles Mansons Sohn? nennt, dann doch offensichtlich in Stress gerät, tut er dies aus einem anderen Grund, als die Ermittlerin vermutet.

Denn Pell hat den Beweisfund initiiert, um aus dem Hochsicherheitstrakt in ein weniger ausbruchssicheres Gefängnis verlegt zu werden. Tatsächlich gelingt dem gefährlichen Massenmörder dank seiner Komplizen (und dank einer Menge donnerndem Theaterzauber) die Flucht. Nun ist es an Dance, mit Hilfe ihrer Fähigkeiten und ihrem detektivischen Gespür weitere Morde zu verhindern -- zumal Pell im Gespräch hatte durchblicken lassen, dass er auch ihre eigenen Kinder im Visier hat...

Wegen seines raffiniert gebauten Plots ist Die Menschenleserin von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Aber der Roman ist auch in höchstem Maße originell. Das liegt vor allem daran, dass Deaver seine Figur nicht nur einfach ihre Körpersprache-Arbeit machen lässt, sondern ihre Umgebung auch aus ihrer von dieser Arbeit geprägten Perspektive schildert -- und offenbar im Vorfeld in der einschlägigen Kriminal-Sachliteratur ausgiebig recherchiert hat. So erfahren wir viel darüber, wie sich Menschen durch ihre Körpersprache verraten -- nicht nur Verbrecher, sondern auch Menschen wie du und ich.

Mit seiner ?Menschenleserin? hat Jeffery Deavers der Gruppe der kriminalistischen Serienheldinnen eine neue Nuance gegeben. Nach all den Pathologen und Pathologinnen, die mittlerweile die Szenerie in Scharen bevölkern, ist das durchaus erfrischend. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de


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gut - aber nicht das übliche Meisterwerk

Für mich handelt es sich bei diesem Buch um ein sehr solides gutes Buch. Leider stört auch mich die permanente Wiederholung von "Kinesik".(Wie bereits in einer anderen Rezension zu lesen). Bei den einfachsten Menschen-Beurteilungen wird immer wieder auf die selben "kinesischen" Aspekte hingewiesen und das Thema überstrapaziert.
Was auch auffällt: In diesem Buch sind ALLE Helden und Hauptpersonen Frauen (gegen Ende wird selbst der letzte Mann als "Nebenperson" entlarvt). Für mich sieht das nach dem Versuch aus, möglichst nicht sexistisch zu sein, was allerdings eher im Gegenteil endet.

Das Ende ist eher simpel (im Vergleich mit anderen Deaver Büchern)..
Hoffentlich werden diese kleinen "Schönheitsfehler" in Fortsetzungen ausgemerzt sein.


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Eine andere Seite der Polizeiarbeit

Mit zahlreichen unverhofften Wendungen bietet Jeffery Deaver Spannung auf gewohnt hohem Niveau.

Was den besonderen Reiz dieses Buches ausmacht ist dass die Arbeit der Verhörspezialistin Kathryn Dance eingebunden in die spannenden Handlung vorgestellt und erläutert wird.




leider nur Durchschnitt

wie von Mr. Deaver gewohnt, gibt es auch in diesem Werk wieder dermaßen unerwartete und spektakuläre Wendungen, daß man das Buch ab und an für einige Minuten beiseite legen muß, um den Kopf wieder "einzurenken" und die Gedanken völlig neu ordnen muß.
Und doch fehlte mir etwas. Ja, mir fehlten Rhyme und Sachs mit ihren menschlichen Schwächen. Kathryn Dance ist mir einfach als zu glatte Überfrau mit höchstem Sympathiefaktor herübergekommen, so daß es schon aufdringlich und nervend wirkte. Zudem finde ich die Spuren- und Tatortanalyse weitaus interessanter als die Kinesik, die mir in manchen Szenen auch zu weithergeholt und langatmig war.
Bezeichnend auch, daß mir nach der kurzen Episode mit Lincoln Rhyme und Amanda Sachs schon der achte Fall der beiden durch den Kopf schwirrte.
Für "Deaverische" Verhältnisse leider nur ein durchschnittlicher Thriller.


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reviews: page 1, 2, 3, 4, 5



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