Die dreizehnte Geschichte | Diane Setterfield
Bücher:
die dreizehnte gesch...
Die dreizehnte Geschichte
Diane Setterfield
Random House Audio
, 2007
Kundenbewertung:
(41 Bewertungen)
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Kauftipp
Lesegenuss pur
Endlich mal wieder ein purer Genuss beim Lesen. Diane Setterfield kann erzählen - und wie! Die
Geschichte
der Vida Winter, inzwischen eine kranke, alte Frau, selbst Schrifststellerin und entschlossen, vor ihrem Tod "die Wahrheit" über ihr Leben zu erzählen, zieht einen schnell in ihren Bann. Immer wieder überraschend und dabei doch zielstrebig auf ein furioses Ende zulaufend - und zwar ein richtiges Ende, in dem wirklich alle Erzählstränge abgeschlossen werden -, so gelingt es der Autorin, den Leser zu fesseln. Bei mir zumindest hat sie es geschafft und ich hoffe auf weitere Bücher dieser Art von ihr!
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Spannendes Debüt mit angenehmer Hommage an die englische Literatur des 19. Jahrhunderts
Wer liebt sie nicht, diese Romane die den Leser direkt in die geheimnisvolle und abwechslungsreiche Welt der Bücher entführen? Mit ihrem Debüt hat die Autorin Diane Setterfield dem Werk bekannter englischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts ein Denkmal gesetzt. Wie die fiktive Bestsellerqueen Vida Winter besitzt Frau Setterfield ein großes Erzähltalent und entführt den Leser in die oft schauerliche Vergangenheit ihrer Protagonistin, um ihn gefangen zu halten bis zur letzten Seite in einem verwirrenden Netz aus düsteren Legenden, lebenden Schicksalsgefährten und Geheimnissen.
Margaret Lea, die junge Buchhändlerin, interessiert sich seit jeher mehr für die Toten wie für die Lebenden. Um so überraschter ist sie, als die angesagte Schriftstellerin Vida Winter sie als Biografin erwählt, von der sie bisher kein einziges Buch gelesen hat. Um die exzentrische Idee der Schreiberin besser nachvollziehen zu können, nimmt Margaret sich das Erstlingswerk von Miss Winter vor. Es handelt sich um ein modernes Märchenbuch und der Umschlag verspricht dreizehn Erzählungen. Erstaunt muss Margaret feststellen, dass es jedoch nur zwölf
Geschichte
n enthält. Welche Geheimnisse verbirgt die geschickte Erzählerin, die sich bisher immer neu erfunden hat und nun der unbedarften Literaturliebhaberin die Wahrheit über sich erzählen möchte?
Neugierig bereitet sich Miss Lea auf die Enthüllungen der älteren Lady ein und wird nicht enttäuscht. Eine erschütternde und schauerliche Geschichte ihrer eigenen Vergangenheit weiß Vida Winter zu erzählen. Was geschah in der Nacht, als der Familiensitz von Angelfields bis auf die Grundmauern nieder brannte? Welches Geheimnis hüten die Zwillingsschwestern March, die von den skandalösen Vorgängen auf Angelfield betroffen waren?
Margaret Lea, die selbst eine geheime Zwillingsschwester hatte, welche bei der Geburt gestorben ist, fühlt sich von Vida Winters Erzählung immer mehr angezogen. Während sie versucht, die tatsächlichen Fakten zu überprüfen, um ein klares Bild der Vergangenheit ihrer Arbeitgeberin zu bekommen, nagt an ihr die unruhige Frage, was die Schriftstellerin wirklich bewegt. Tatsächlich gelingt es ihr, hinter das Geheimnis der Schwestern zu gelangen, aber die Konsequenzen der Enthüllungen stürzen die Beteiligten in einen neuen Strudel der Ereignisse.
Es mag hilfreich sein, vor der Lektüre dieses Romans die folgenden Werke zu lesen: "Die Frau in Weiß", Kriminalroman von Wilkie Collins sowie "Sturmhöhe" von Emily Bronte und natürlich das Lieblingsbuch von Margaret March und Vida Winter, "Jane Eyre" von Charlotte Bronte. Von den beliebten Klassikern hat die Autorin des vorliegenden Buches viele Anregungen erhalten; sie hat auch einen für diese Literatur typischen Schluss erdacht. Das ist wirklich eine überaus nette Idee.
Natürlich wird Margaret schließlich nicht enttäuscht und darf die "
Dreizehnte
Geschichte" entdecken. Mit ihr freut sich der gutunterhaltene Leser, der eine spannende, leicht gruselige und vor allem gut strukturierte Lektüre genossen hat.
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Ein Buch, in dem die Spannung spät beginnt
Die Buchbeschreibung auf der Rückseite hatte mich verlockt, das Buch zu kaufen, und ich steckte große Erwartungen in die Lektüre.
Bis Seite 400 habe ich mich allerdings geärgert - sehr zähflüssig ist die Handlung über eine Biografin, die die Lebens
geschichte
einer berühmten Schriftstellerin aufzeichnet. Diese Schriftstellerin, namens Vida Winter, erzählt die Geschichte von zwei Mädchen, Zwillingen, und ihrer Gouvernante.
Bis Seite 400 passiert nicht viel, und ich habe mich beim Lesen oft gefragt, warum das Buch mit den Eigenschaften "geheimnisvoll - gespenstisch - grandios" angepriesen wird. Einige Male war ich versucht, mit dem Buch aufzuhören und mir spannendere Lektüre zu suchen.
Ab Seite 401 jedoch - als die Tagebücher der Gouvernante auftauchen - wird die Handlung des Buches richtig gut und spannend. Der Schluss ist überraschend und sehr interessant.
Allerdings frage ich mich, warum die Autorin erst 400 Seiten lang ihre Leser zappeln lässt, bevor die Spannung richtig loslegt. Ich denke deshalb nicht, dass ich nochmals ein Buch dieser Autorin lesen werde.
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Fazinierend!
Normalerweise lese ich historische Romane oder Krimis, dieses ist keines davon und doch hat mich das Buch faziniert. Vida Winter erzählt der Buchhändlerin Margret Lea ihre Lebens
geschichte
, damit diese eine Biographie über sie schreibt, und so verweben sich die beiden Leben. Spannend, mit dramatischen und unvorhersehbaren Wendungen und wunderbar erzählt. Mir hat lange kein Buch so gut gefallen, wie dieses. Es ist müßig, die Handlung näher zu beschreiben, denn es ist viel spannender, es gleich zu lesen. Das Buch spielt in einer Zeit, in der man schon Telefon hat, aber dennoch eher Briefe schreibt, zum Recherchieren durchsucht man Archive, nicht das Internet und will man ein Buch schreiben, so benutzt man Papier, Bleistifte und ggf. eine Schreibmaschine.
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Schöne phantasievolle Sprache!
Die Autorin hat eine sehr mitreisende und phantasievolle Ausdrucksweise, was mich sehr fasziniert hat. Die Story selbst ist gut konstruiert - hat auch ein unerwartetes Ende - allerdings ist sie an manchen Stellen doch etwas langatmig. Evtl. hätte das Buch doch etwas kürzer ausfallen können.
Alles in allem aber sehr spannend und fesselnd.
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