Rom, offene Stadt | , ...
DVD Filme:
rom, offene stadt
Rom, offene Stadt
, ...
Süddeutsche Zeitung GmbH, 2006
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ROM,
OFFENE
STADT
"Es ist nicht schwer, gut zu sterben, aber es ist schwer, gut zu leben"
"Rom,
offene
Stadt
" ist ein zutiefst beeindruckender Film.
Die Geschichte um einige Mitglieder der Resistenza ist erschütternd. Rossellini gibt der Versuchung, ein Melodram aus seinem Film zu machen allerdings nicht nach, sondern erzählt einfach nur die Geschichte. Ohne Kitsch und Gefühlsduselei. Und das macht die Stärke dieses Filmes aus. Es ist ungeheuer schwer mit anzusehen zu müssen, wie ein Widerstandskämpfer nach dem anderen sein Leben verliert, wie die Nazi-Besatzer Giorgio Manfredi, einen hohen Funktionär der Resistenza zu Tode foltern. Die Darstellung bleibt dabei immer klar - und lässt die Grausamkeit dadurch noch stärker hervortreten.
Der Film hält den Zuschauer von Beginn an gefangen, denn er bringt ihm Menschen nahe, deren Idealismus derart unverbrüchlich scheint, dass man bis zum Schluss - wenn auch vergeblich - mit ihnen hofft.
Ein Klassiker des italienischen Neorealismus, den man auf alle Fälle gesehen haben muss.
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Ein Muss für Cineasten
Mit diesem Werk schrieb Roberto Rossellini Filmgeschichte. Unmittelbarkeit, Authentizität, Verzicht auf Studio-Glätte, Engagement für die Unterdrückten. Das ist das Vermächtnis des italienischen Neorealismus.
Das Ausgangsmaterial für diese DVD war auf Grund des Alters sicher nicht das Beste und darum ist hervorzuheben, daß die Umsetzung ins digitale Medium durchweg gelungen ist. Das Bild ist scharf und frei von Kompressionsfehlern. Die deutsche und die italienische Tonspur sind zwar nur in Mono vorhanden aber von guter Klangqualität. Außer dem obligatorischen SZ-Trailer gibt es leider keine weiteren Extras.
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" Man muss versuchen sich Menschen mit Objektivität und Respekt zu nähern." ( Rossellini)
" Rom,
offene
Stadt
" ist ein Schwarz -Weiß - Film des Regisseurs Roberto Rossellini.
Thematisiert werden die Perfidie und Menschenverachtung von Nazi-Schergen und der heldenhafte Mut von Widerständlern in jener Zeit.
Rom war 1944 von den Nazis besetzt. Täglich mussten die Menschen mit Razzien, Verhaftungen und Folter rechnen.
Der Widerstandskämpfer Manfredi ( Marcello Pagliero) - einer der Köpfe des italienischen Widerstands- findet Unterschlupf bei seinem Freund Francesco und dessen schwangeren Verlobten Pina (Anna Magnani). Bei einer Razzia wird Pina erschossen und Francesco verhaftet. Manfredi kann fliehen. Ein Priester ( Aldo Fabrizi) versucht ihn vor den Nazis zu verstecken. Die beiden werden jedoch verraten und Manfredi wird daraufhin unsäglich gefoltert. Der Priester muss bei der Folter zusehen. Man erhoffte auf diese Weise das Versteck von Hunderten von Widerständlern herauszufinden...
Die Folterszenen - Manfredis Körper wird dem Feuer ausgesetzt, er wird getreten und seine Fingernägel werden ausgerissen - zeigen die ganze Perfidie des Naziterrors.
Wie viel Niedertracht und Sadismus steckt in Menschen, die ihren Mitmenschen soviel Schmerz zufügen?
Die Ignoranz, Borniertheit und Kaltschnäuzigkeit der Befehlshaber, dargestellt im Film durch den Gestapochef Bergmann, war tägliche Realität überall wo das braune Pack zugange war und die Menschen in Angst und Schrecken versetzte.
Gezeigt werden auch die gewissenlose Profiteure und Verräter, die eines kleinen Vorteils wegen solch großartige Menschen, wie den Widerständler Manfredi unsäglicher Folter ausgesetzt haben.
Wie konnten solche Menschen nach dem Krieg weiterleben?
Weshalb tun Menschen ihren Mitmenschen immer wieder so viel Grausames an? Wann endlich endet die Schlechtigkeit in dieser Welt? Wann erkennen alle Menschen den Wert der Nächstenliebe und beginnen ihn zu leben?
Die Ton - und die Bildqualität sind bestens.
Sehr empfehlenswert.
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