Apollo 11. Der erste Flug zum Mond - Wahrheit oder Täuschung? | Helmut Dette
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Apollo 11. Der erste Flug zum Mond - Wahrheit oder Täuschung?
Helmut Dette
Imhof, Petersberg
, 2006 - 120 Seiten
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Kauftipp
Sowohl Bildband, als auch ein "Aufklärungsbuch" ...
Helmut Dettes Buch "
Apollo
11" ist zunächst ein gelungener, kleiner Bildband, der die Reise der Apollo-11-Crew zum Erdtrabanten erzählt. Dem Leser wird eine gelungene Auswahl faszinierender Fotos von der
Mond
oberfläche geboten. Außerdem werden hier selten publizierte Aufnahmen von Neil Armstrongs Deutschlandbesuch zu Beginn der 70er Jahre gezeigt.
Darüber hinaus räumt Dette konsequent mit allerlei wilden Verschwörungstheorien über die angeblich gefälschte Mondlandung auf, die in den letzten Jahren verstärkt durchs Internet und die Medien geisterten und sich sogar schon im WDR manifestiert haben.
Leider, leider sind gute Raumfahrtbücher in Deutschland eine Seltenheit -- Neuerscheinungen sind überaus rar. Da kommt dieser empfehlenswerte Band gerade recht ...
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Kurz und klar
Helmut Dette
Apollo
11
Flug
zum
Mond
-
Wahrheit
oder
Täuschung
?
Dette lässt von der
erste
n Seite an keinen Zweifel ankommen, ob da eventuell eine Täuschung im Spiel war.
Im Gegenteil. Ohne jegliche Bevormundung schildert er mit knappen, präziesen Worten die Geschichte von Apollo am Beispiel von Apollo 11.
Nach einer kurzen Einführung in die Vorgeschichte des Wettlaufs zum Mond, konzentriert er sich auf die wesentlichen Fakten.
Die Trägerrakete Saturn V:
1. Stufe gebaut von Boeing, zweite von Rockwell und dritte von McD. Douglas; Mondlandefähre von Grumman.
Schon diese Auflistung der Herstellungs-Firmen zeigt ja, dass eine Fälschung unmöglich wäre.
Wie auch? Indem alle Firmen alle diese Bauteile produzieren und dann nicht verwenden?
Viele tolle Fotos der startenden Saturn V mit Apollo 11 zeigen auch klar, dass diese Rakete und das Apollo-Raumschiff ins All flogen.
Es wird dann die Geschichte des Flugs zum Mond, die Landung von der "Eagle" und der Rückflug gezeigt und kommentiert.
Im dritten Teil des Buches wird ausführlich auf die "Argumente" der Moonhoaxer eingegangen.
In wenigen, klaren Worten und Beispielen werden diesselbe arg zersaust, so dass am Schluss davon nichts mehr übrigbleibt.
Der Film "Akte Apollo" wird als wüstes Machwerk geoutet; Fahne, Schatten, C-Stein, Kreuze werden genaustens erklärt.
Die Datenflut vom Mond wurde unabhängig von den Amis in Australien, Russland und Europa (Bochum!) empfangen und gespeichert.
Die Struktur der Mondlandefähre und ihre Erprobung; Die Gefahren durch Strahlungen, alles wird erklärt.
Am Schluss noch ein Interwiew mit Armstrong und ein Bericht aus Bochum:
Doch: Ein gutgemachtes Buch.
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Persönliche Abrechnung mit Skeptikern der Mondlandung
Ich habe mir das Buch gekauft um mal eine Gegendarstellung zu den ganzen populären Verschwörungstheorien zu lesen.
Leider behandelt das Buch diesen Themenbereich nur am Ende S.87-109 (von 120 Seiten)und dann auch nur die vom Fernsehfilm "Die Akte
Apollo
" Die
erste
n 2/3 des Buch beschreiben die Geschichte der Raumfahrt und, sehr detailliert, den Ablauf der Apollo 11 Mission.
Sehr unnütz empfinde ich das Kapitel Neil A. Aemstrong in Deutschland in dem der Autor Haarklein den kurzbesuch in Deutschland beschreibt.
An dieser stelle merkt man eindeutig das es dem Autor wohl mehr darum geht eines seiner Idol zu schützen als ein neutral wirkendes Buch zu schreiben. Grade gegen Ende steigert sich seine Polemik immer mehr.
Zusammenfassend:
-Viele hochwertige Bilder
-Sehr informativ und für den leihen verständliche Einführung in die Raumfahrt und die Apollo Missionen
-Stellen weise sehr persönliche Schreibweise S. 109 ... Die Akte Apollo, ein aus dem Verkehr gezogener-so genannter- Dokumentarfilm! Recht so, Herr Intendant! Herzlichen Glückwunsch zu ihrem Mut, ...
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ob die Amis oben waren oder nicht ist nicht nur Geschmackssache
Seit langem habe ich mal wieder ein Buch in die Hand bekommen , das man zum Vergnügen und aus Interesse am Thema liest, mal abgesehen vom umfangreichen Bildanteil. Die Idee, die NASA könnte die
Mond
landung nur simuliert und der Welt einen Bären aufgebunden haben, rüttelt an einem Meilenstein der technischen Historie, der zentraler nicht sein könnte.
Der Autor gliedert dazu seine Abhandlung in 3 Teile.
Im
erste
n stellt er den technischen Ablauf und die Entwicklung der Raumfahrt bis zu diesem Unternehmen dar. Das ist angesichts der Tatsache, daß ein erheblicher Teil der jüngeren Generation nicht life dabei war und sich es gar nicht mehr vorstellen kann wie gewagt die Reise war, dringend nötig. Gleichzeitig stellt der Autor damit technische und physikalische Basiswissen zur Verfügung, das zum Verständnis seiner Auseinandersetzung mit dem Hoax Thema notwendig ist.
Dabei zeigt er auf mit welch primitiven technischem Gerät diese Landung damals unternommen wurde, gemessen an unserem heutigen Stand der Technik. Vermutlich steckt in einem heutigen PDA oder Laptop weit mehr Rechenkapazität als in den Computern der Landefähre. Von dem Stand der Metallurgie, Werkstoff- und Triebwerkstechnik dürfte Ähnliches zu sagen sein. Und dennoch wäre eine Wiederholung des Unternehmens Mondlandung mit heutigen Mitteln immer noch ein Wagnis erster Güte. Was High- Tech ist, davon hat eben jede Generation ihre eigene Vorstellung. Als damals 12 jähriger Bub habe ich selbst vor unserem neuen Schwarz Weiß Fernseher gesessen und fasziniert zugeschaut. Jetzt hilft mir diese Schrift mit meinem heutigen Verständnis und Wissen nachzuvollziehen, was ich damals als Bub noch nicht verstanden habe.
Im zweiten Teil seines Buches beschäftigt sich der Autor mit dem Menschen Neil Armstrong , aus einer ganz persönlichen Sicht und Kenntnis. Man könnte meinen, dies sei überflüssig und viel zu persönlich, es macht aber trotzdem Sinn. Zu einer Lüge, und im Grunde nichts anderes unterstellen diejenigen die dem Hoax glauben der NASA, gehören ein oder mehrere Lügner, die nicht nur zusammenhalten müssen, sondern deren Aussagen auch zusammenpassen und glaubhaft sein müssen. Neil Armstrong wäre zumindest einer der hauptbeteiligten Lügner gewesen, hätte uns die NASA einen Bären aufbinden wollen. Und insofern ist die Auseinandersetzung mit der Person und Glaubwürdigkeit des Mannes, der als erster seinen Fuß auf den Mondboden gesetzt hat ein zentraler Punkt der Abhandlung.
Im dritten Teil des Buches setzt sich der Autor nun im Einzelnen mit den wichtigsten Beweismitteln und Argumenten der Hoax Befürworter auseinander. Und das tut er mit der Sorgfalt und Genauigkeit, die die Mühe, die er sich bei der Recherche gemacht hat erkennen lässt. Dabei führt er die angeblichen Beweismittel vor, daß es eine Freude sein könnte, wenn man nicht bedenkt, wie viele gebildete Menschen bisher darauf hereingefallen sind.
Es gibt dabei Beweismittel die einfach aus der Behauptung von angeblichen, zwingenden physikalischen Gesetzen bestehen, jedoch einer Überprüfung mit einfachsten, jedem zugänglichen Mitteln nicht standhalten. Der Autor zwingt den Leser dabei sich mit Physik und seiner eigenen Wahrnehmung der Umwelt auseinander zu setzen.
Andere Beweismittel beruhen einfach auf fachlicher Unkenntnis über das Zustandekommen von Fotoaufnahmen und die Eigentümlichkeiten der Photographie. Auch bewusste oder unbewusste falsche Bezeichnungen von Aufnahmen, Weglassen von korrekten Quellangaben und andere handwerkliche Fehlleistungen der Hoax Vertreter werden mit Akribie aufgelistet. Zusätzlich zeigt der Autor auf , was kaum erklärbar wäre, wenn die Hoax - Vertreter mit ihrer Behauptung recht hätten und wo die Interessen dieser Klientel liegen. Im Grunde genommen entlarvt er das Gespinst aus Un
wahrheit
en und Behauptungen so exemplarisch, daß man sich auf den nächsten Hoax eigentlich freuen könnte, so einem die Augen geöffnet worden sind und der kritische Blick geschult worden ist. Darin liegt aus meiner Sicht der eigentliche Wert der Abhandlung.
Fazit: Ein richtig gutes Buch, für die einen auch zur Erinnerung , für die jüngere Generation auch um ein Verhältnis zu unserer (heutigen) Technik zu bekommen !!
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Ein längst überfälliges Buch
Ich verfolge das Raumfahrtprogramm nun schon seit gut 35 Jahre mit und war auch Zeuge der
Apollo
-
Mond
flüge. Schon damals zweifelten manche selbsternannten "Experten" die Mondlandung an (siehe auch den Spielfilm "Unternehmen Capricorn"). Doch erst in den letzten Jahren haben sich solche unsinnigen Verschwörungstheorien dank des Internets um die ganze Welt verbreitet. Ich selbst habe diesen Unfug nie ernst genommen, denn diese so genannten "Beweise", die gegen die Mondlandung sprechen, sind derartig an den Haaren herbeigezogen und bei näherer Betrachtung völlig unsinnig, daß man sich nur noch an den Kopf fassen kann. Das wird auch im neuen Apollo-11-Buch des Autors Helmut Dette deutlich, denn der Autor widerlegt diese so genannten "Beweise" absolut glaubhaft. Der Autor kritisiert völlig zurecht dieses paranoide WDR-Machwerk "Die Akte Apollo", denn es ist ein Skandal, daß ein offentlichrechtlicher Sender, der von unseren Gebühren lebt, einen solchen Unsinn völlig unkommentiert ausstraht, und dabei die Öffentlichkeit wissentlich in die Irre führt!!
Dabei ist es, wie Herr Dette ja beweist, so einfach, die "Argumente" der Moonfakeologen zu widerlegen. Nur muß man dazu auch mal sein Gehirn einschalten. Ich möchte hier nicht auf alle "Argumente" der Moonfakeologen eingehen, denn hier fehlt der Platz und Herr Dette hat das ja schon ausführlich in seinem Buch getan. Nur ein paar Anmerkungen zu bestimmten Anti-Mondlandungs-Argumenten:
Die fehlenden Sterne: Dazu muß ich anmerken, daß ich schon als 10-jähriger wußte, warum man auf den Apollo-Mondbildern keine Sterne sieht (Empfindlichkeit des Films). Wie schwachsinnig dieses "Argument" ist, sieht man alleine daran, daß man auf den zahllosen Fotos, die von Raumfahrern seit 1961 im erdnahen Weltraum gemacht wurden, ja auch keine Sterne sieht! (Aber warscheinlich gibt es ja auch einen ISS-Fake und Thomas Reiter ist in
Wahrheit
nur ein Schauspieler).
Die verminderte Schwerkraft: Wie wollte man das vor 30 Jahren ohne Computertricks realistisch darstellen ? Selbst in Kubricks "2001" gelingt das nicht realistisch, denn seine Mond-Astronauten gehen 1967 genauso, wie auf der Erde (keine Spur von den hüpfenden Bewegungen der Apollo-Astronauten). Nun bringen ja die Moonfekeologen das "Argument", die Apollo-Bilder würden in einer falschen Geschwindigkeit abgespielt werden, um so die verringerte Schwerkraft des Mondes zu simulieren. Nur wenn man sieht, wie schwerfällig sich die Astronauten in ihren 80-kg-Anzügen bei ihrem Training auf der Erde bewegen, kann man das kaum glauben. Egal wie schnell man diese Bilder abspielt, die Astronauten können auf der Erde einfach keine so hohen und weiten Hüpfer machen, wie auf dem Mond, wo sie mit Anzug ja nur noch ca. 25 kg wiegen.
Die "flatternde" Fahne: Warum bewegt sich die Fahne immer nur dann, wenn sich ein Astronaut daran zu schaffen macht ?
Das Fehlen von Staubwolken: Würde man die Mondlundung in einem Studio simulieren wollen, so hätte man ein Problem, daß bisher noch nie angesprochen wurde: Die Bildung von Staubwolken! Jeder kennt das Bild von einem Jeep der durch die Wüste fährt und eine Staubwolke hinter sich herzieht. Die Staubteilchen werden durch die Atmosphäre getragen. Unter Wasser ist das noch gravierender, denn jeder Taucher kann ein Lied davon singen, wie lange es im sehr dichten Medium des Wassers dauert, bis sich aufgewirbelte Teilchen wieder absetzen. Nur auf dem Mond gibt es keine Atmosphäre, daher fallen selbst kleinste Teilchen sofort wieder zu Boden, wie ein Stein. Genau das sieht man auch auf den Apollo-Bildern. Wenn z.B. das Mondauto fährt, fallen die hochgeschleuderten Staubteilchen sofort wieder zu Boden. Es bilden sich keinerlei Staubwolken, da ein Vakuum vorherrscht. Übrigens ist das eine Erkenntis, die schon vor 400 Jahren Galileo Galilei erkannt hat, und die Apollo-15-Astronauten Scott und Irwin haben es ja mit ihrem Hammer/Feder-Experiment belegt. Das muß man sich mal vorstellen: Ein Mann des frühen 17. Jahrhundets wußte schon mehr über die Physik des Mondes, als viele unsere "aufgeklärten" Zeitgenossen heute!
Nachgemachtes Mondgestein: So ein Quatsch! Wenn die Amis tatsächlich Mondgestein absolut realistisch fälschen können, warum können sie dann nicht auch selbst Gold h
erste
llen, um ihr riesiges Haushaltsloch auszugleichen ?
Beweise vor Ort: Man kann sich keinen besseren Ort als das Vakuum des Mondes vorstellen, um etwas zu konservieren. Selbst die Fußspuren der Astronauten sind noch in tausenden Jahren sichtbar (von den anderen Hinterlassenschaften rede ich erst gar nicht). Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis man zum Mond zurückkehrt und es findet (soll mir doch mal einer Fußspuren von Christoph Columbus zeigen).
Wenn die Mondlandung doch gefälscht und unmöglich ist, warum wollen dann die USA zum Mond zurückkehren, um dort eine Basis zu errichten ? Gibt es dann etwa einen permanenten Moonfake bzw. Marsfake ?
Warum gibt es unter namhaften Wissenschaftlern und Journalisten keine Anhänger des Moonfakes ?
So könnte ich noch vieles anführen. Nur fehlt hier der Platz.
Hinter diesen ganzen Verschwörungstheorien steckt in Wahrheit doch nur eine Industrie, die von der Dummheit und dem Aberglauben der Leute lebt. Nur ist das Ganze nicht so harmlos, wie manche vielleicht denken, denn mit solchen dubiosen Theorien werden nicht nur Menschen (etwa die Apollo-Astronauten) verunglimpft, sondern auch die Keimzelle gelegt für dumpfe Vorurteile und noch größeres Unrecht. Auch der Holocaust hat seine Keimzelle in Verschwörungstheorien.
Mich persönlich interessieren im Zusammenhang mit dem "Moonfake" nur Fakten, und da sieht es für die Moonfakeologen ziemlich mau aus. Der Autor Helmut Dette zieht seinen Hut vor seriösem Journalismus, und ich ziehe meinen Hut vor Herrn Dette. Sein Buch ist absolut empfehlenswert und war längst überfällig!! Daher fünf Sterne.
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