Nun beginnt eine Odyssee auf den Spuren des Professors und seiner Forschungsergebnisse, die Hector bis nach Asien führt. Während seiner Reise gerät er zunehmend in Schwierigkeiten. Er setzt nicht nur seine eigene Beziehung aufs Spiel, er beginnt auch, am Sinn der Unternehmung zu zweifeln. Hector steht am Scheideweg: Soll er die Forschungsergebnisse sichern, reich und berühmt werden und riskieren, dass die Liebe ihren Zauber verliert? Oder soll er die Ergebnisse vernichten, so dass die Liebe weiterhin unberechenbar bleibt?
François Lelord hat mit Hector und die Geheimnisse der Liebe ein philosophisches Kabinettstück über die schönste Sache der Welt geschrieben. Mit spielerischer Leichtigkeit lässt er seinen Protagonisten zu tiefsinnigen Erkenntnissen gelangen, ohne belehrend zu wirken. Was unter anderem daran liegen mag, dass Hector trotz seines Berufs ein wenig naiv und verträumt wirkt. Diese sehr menschliche Mischung macht Hector unglaublich sympathisch, so dass der Leser bei jeder seiner Entscheidungen mitfiebert und hofft, dass er die richtige trifft. --Nathalie Schwering