6. die im Text verwendeten Detailkarten. Nicht zehn, sondern 50 detaillierte Karten der behandelten Stadtviertel weisen den Weg. 7. die 400 farbigen Fotos und Illustrationen. Ganz im Stile des großen Bruders Vis-à-vis wird mit individuellen Seitengestaltungen reichlich Farbe ins Spiel gebracht. 8. die ungewohnten Rubriken. Eigene Kapitel wie "London für Kinder" oder "London für Behinderte" liegen zwar im Trend, sind aber noch längst nicht Standard. 9. die Routenvorschläge in den einzelnen Stadtvierteln. Die halbseitigen Tagestrips sind einfach gut überlegt. 10. das Ziel an sich. Gerade in den letzten Jahren hat London noch einmal kräftig an Attraktivität gewonnen, Stichwort Tate Modern oder London Eye.
Trotz all dem Lob: Wer eher Wert auf zusammenhängende und tiefer gehende Beiträge legt, sollte zu einem anderen Buch greifen. Das gleiche empfiehlt sich für Leser, denen Rankings, selbst wenn sie in sich nicht nach Qualität geordnet sind, ein Gräuel sind. Denn Top 10 London quillt über davon. Selbst Ereignisse wie Prince Charles' und Lady Dianas Trauung oder das Begräbnis Nelsons finden sich statt im Fließtext in einer kurzen Bestenliste wieder. Der Titel: "Top 10 Geschichte St Paul's". --Christian Haas