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Digital fotografieren 009/ Licht und Beleuchtung: Kunst- und Tageslicht, Beleuchtungstechnik, Bilder gestalten
Michael Freeman

Markt und Technik, 2006 - 224 Seiten

Kundenbewertung:(7 Bewertungen)
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Licht - das Wichtigste nach dem Motiv

Licht und Beleuchtung, nach dem ich das Buch durchgelesen habe, war ich mir nicht sicher ob ich darüber eine Rezension schreiben kann, in der ich dem Thema und Inhalt gerecht werde.

Ich habe mich sehr schwer getan diese Zeilen zu schreiben. Im Gegensatz zu anderen Büchern von Freeman ist dieses deutlich anders geschrieben. Wer Freeman kennt wird in diesem Buch einen ganz anderen Stil finden. Es ist wesentlich technischer und auch das Niveau ist eindeutig zwischen dem Fortgeschrittenen und dem Experten angesiedelt (M&T siedelt es nur beim Fortgeschrittenen an) und damit ist für mich auch zugleich eine Zielgruppe definiert zu der meiner Meinung selbst ambitionierte Amateure nicht zählen dürften, es sei denn sie besitzen ein Studio. Hier werden angehende Fotografen u. a., die mehr über das Licht und deren Wirkungsweise und Gestaltung lernen möchten, angesprochen.

Keine praktische Anleitungen, keine feinsinnigen Erklärungen ob sie etwas tun oder lassen sollten. Sie finden aber sehr fundierte Erläuterungen zu Lichtphenomänen und komplizierte Sachverhalte werden wie immer von Freeman sehr eindrucksvoll und einfach erklärt. Basiswissen wird nicht verlangt jedoch das Verständnis und die Durchhaltefähigkeit abstrakte Sachverhalte schnell zu verinnerlichen; fast jeder Satz ist von inhaltlich schwerer Bedeutung. Licht wird in fast allen erdenklichen Formen und Farben vorgestellt und alle Für und Wieder von natürlichem und künstlichem Licht werden vorgestellt.

In folgende Kapitel ist das Buch aufgeteilt:

1. Licht und Kamera; Hier wird das Verhältnis zwischen dem Licht und dem aufnehmenden Sensor grundlegend angesprochen. Das bedeutet, wie geht der Sensor einer Digitalen Kamera mit dem Licht um, wie wird es verarbeitet und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus.

2. Tageslicht; die stärkste Form des Lichts und auch die wohl am häufigsten vorkommende Form. Da die Sonne zwar immer auf unsere Erde scheint aber nicht immer auch auf den Boden gelangt, werden hier alle Möglichkeiten besprochen, die das Licht auf dem Weg zum Boden bzw. zur Kamera nehmen kann und welche Effekte daraus resultieren. Eine Vielzahl von Wolkenarten, Nebel, verschiedene Winkel der Sonne zur Erde, Nordhalbkugel, Äquator, Südhalbkugel, haben alle sehr unterschiedliche Auswirkungen in Bezug auf Helligkeit, Farben und Schattenwirkung.

3. Kunstlicht; was ist das? Wo ist der Unterschied, von der Form einmal abgesehen, zwischen Neonröhre, Glühbirne, Metalldampflampen und vielem mehr.

4. Beleuchtungstechnik; Welche Arten von Kunstlicht kann ich wofür einsetzen und was für eine grundlegende Ausrüstung benötige ich für ein Studio.

5. Digitale Beleuchtung; Elektronische Bildverarbeitung, welche Möglichkeiten geben mir Photoshop und Co. meine Bilder im Nachhinein doch noch richtig zu belichten bzw. welche neuen Formen der Aufnahmetechnik kommen erst mit EBV richtig zur Geltung; hier nur das Stichwort HDRI.

6. Kunst der Belichtung; Hier kann nun das Ergebnis all ihrer Bemühungen Licht richtig einzusetzen betrachtet werden. Hätten sie das bloß vorher gelesen ;-) Freeman geht hier auf die künstlichen Formen des Lichts ein und zeigt systematisch nachvollziehbar an Beispielen, wie Licht zur Kunst werden kann. Explizit wird auf den Beleuchtungsaufbau eingegangen. Welche Folgen Licht aus einer anderen Richtung oder Stärke haben kann. Von dramatischen Ergebnissen bis zu nur einer Nuance wahrnehmbaren Veränderung zeigt er das ganze Spektrum, was mit Licht in einem Bild alles veränderbar ist und was dabei auch beim Betrachter in seiner Wahrnehmung des Bildmotives verändert wird.

Ein etwa vierseitiges Glossar und eine nicht zu verachtende Sammlung an weiterführender Literatur, sowie sehr interessanten Webadressen, die alle nicht mit Freeman in Verbindung stehen und bemerkenswerter Weise auch Bücherempfehlungen von Konkurrenzverlagen, runden sein Werk ab.

Ich empfehle ausdrücklich dieses Buch zuerst im Buchladen zu lesen, bevor man es bei Amazon bestellt, um herauszufinden ob es einem gefällt und ob der Inhalt einem weiterbringt. Offen gesagt, ich habe mich schwer getan, doch wird es bei mir in der Zukunft im Bücherregal wieder hervorgeholt werden.

Ich habe mich bei meiner Rezension darum bemüht sachlich zu bleiben. Sollte ihnen dennoch etwas an der Rezension auffallen, was nicht diesem Ziel entspricht, so kommentieren sie es doch bitte mit dem "Kommentar-Button" und schreiben sie mir. Danke!


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Spitzenbuch mit Tiefgang

Willkommen in der Buchwelt für all die vielen Fortgeschrittenen auf der Suche nach Wissen und Inspiration. Zu den Einwohnern dieser Welt zählt dieses Buch, weil es mit vielen Beispielen und Bildern die Zusammenhänge und Voraussetzungen für gute Fotos erläutert. Also keine Grundlagen für den Fotokauf, sondern Grundlagen für den ambitionierten Hobbyfotografen. Nicht immer so neben bei zu lesen, denn dazu hat es dann doch einen fachlichen Anspruch. Aber man will ja schließlich auch dazulernen. Für diesen Preis absolut in Ordnung, denn auch bei Fotobüchern gilt: Wer billig kauft, kauft zweimal. Zugreifen!


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Sehr gutes Buch zum lernen!

Gut, die Serie verspricht an sich schon viel, da alle bisherigen Bücher ein sehr hohes Niveau haben. Aber dieses Buch ragt noch über dieses schon hohe Niveau hinaus.

Es ist eine echte Empfehlung für alle, die sich mit der wichtigsten Grundlage, nicht nur in der digitalen Fotografie, dem Licht und der Beleuchtung auseinandersetzen und viel dazu lernen wollen.

Das Buch ist sehr gut gegliedert, die einzelnen Kapitel werden gut verständlich erläutert, sind didaktisch sehr gut aufgebaut, es werden wirklich gute Beispielfotos verwandt und die digitalen Techniken werden anhand von Screenshots nachvollziehbar erklärt.

Die Mischung aus Theorie und praktischem Nutzen ist gelungen und vermittelt somit Grundlagenwissen als auch reale Umsetzungsanregungen.

Auf die große Zahl der vorgestellten Techniken will ich im Einzelnen nicht eingehen, aber beispielhaft folgenden nennen:

- Farbtemperatur, Weißabgleich und Histogramm
- Tageslicht und Kunstlicht, mit Studiobeleuchtung
- Kalibrierung, Kontrast, Helligkeit, Dynamikumfang, HDR-Bildbearbeitung
- Arten der Beleuchtung mit Seiten- und Streiflicht, Hintergrundlicht

Fazit:

Das Buch vermittelt sehr viel über Belichtung und Beleuchtungstechniken (60%), zeigt dazu passende Methoden der Bildbearbeitung (40%) und ist zum Selbst lernen sehr gut geeignet.

Dieses Buch kommt also in jedem Fall in meine Bibliothek.


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interessante Lektüre für den lernwilligen Hobbyfotografen

Ich kann das Buch uneingeschränkt jedem Hobbyfotografen empfehlen. Auch wenn sich das Thema etwas trocken anhört, so ist das Buch doch sehr spannend und informativ geschrieben. Viele Bilder, die den etwas knappen Text gut unterstützen. Sehr hilfreich sind die vielen Bilder mit Beleuchtungsbeispielen.


sehr kurz gefasst aber hilfreich

Zugegeben, wer Tiefe und wissenschaftliche Erklärungen sucht ist mit diesem Buch nicht gut bedient.
Alle die schnelle Praxistipps suchen werden hier fündig.
Alle Teile sind extrem kurz gefasst und auf den Punkt gebracht worden.
Das eine oder andere Mal habe ich gestutzt, dass das Thema bereits abgehandelt war.
Es sind eben nur die Highlights für die praktische Umsetzung dargestellt.
Kein langes Gerede, sondern nur die Fakten.
Einzig das Thema HDR ist sehr ausführlich behandelt worden.
Wer auf HDR-Bilder steht, wird auch hier gut bedient.
Nach der Lektüre des Buches ist man kein gemachter Digitalfotograf aber einige Tipps helfen doch effizient weiter.
Gerade Umsteigern von analog auf digital ist das Buch zu empfehlen.
Der Schreibstil ist nicht langweilig und die Fotos sind annehmbar.
Einige kleine Fehler stören den Lesegenuss (falsche Werte in Tabellen, auch zwei vertauschte Bilder, Rechtschreibfehler). Das fällt aber aufs Lektorat zurück.
FaziT: sicher empfehlenswert


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reviews: page 1, 2



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