Der große Schwachpunkt dieses Plans ist allerdings, dass er nur die sehr großen Straßen in kyrillischer Schrift angibt; alle anderen sind mit lateinischen Buchstaben bezeichnet. Derjenige, der die kyrillische Schrift nicht lesen kann, mag zwar anhand der lateinischen Übersetzung annäherungsweise die Straße nennen können. Nur nützt ihm das nichts, denn die Straßenschilder sind in Kyrillisch. Kann man die kyrillischen Straßennamen lesen, wird es auch nicht besser, denn dann muss man immer die Aussprache mit der Bezeichnung im Plan vergleichen. So stellt sich die Frage, für wenn der Stadtplan denn sein soll. Kurzurlauber sind meist mit den Plänen in den Reiseführern gut bedient (oder besser, wenn sie wie der Dumont in lateinisch und kyrillisch sind). Möchte man die Stadt genauer erkunden, sollte man sich einen Plan in Moskau kaufen, die es dort in allen Maßstäben und Qualitäten bis hin zur Telefonbuchstärke gibt. Die sind dann auch maßstabsgerecht; der Falk-Plan verändert seinen Maßstab zu den Außenbezirken hin.