Der Autor beweist, dass eine solche Herangehensweise nicht unbedingt bierernst sein muss, er zeigt gar eine gute Portion Humor, etwa wenn er die Tendenz mancher jugendlicher Touristen sich mit traditionellen Kleidungstücken der Indios zu kostümieren aufs Korn nimmt. Diese stilistische Leichtigkeit kommt dem Leseeindruck insgesamt zu Gute, so dass man öfters die Muße verspürt eben Gesehenes im Hotelzimmer noch mal hintergründig nachzulesen.
Der Schwerpunkt des Buches liegt eindeutig auf dem Süden des Landes, was Sinn macht, denn hier liegen die meisten places of interest. Neben den obligaten praktischen Informationen offeriert das Buch eine Fülle von regionalen Exkursen, die von der Kakaoherstellung in Oaxaca über den Aufstand der Zapatisten in Chiapas bis hin zum Liegekomfort von Hängematten und deren vielfältige Verwendung auf Yucatán reichen. Auch die im engeren Sinne sehenswerten Orte werden stellenweise in epischer Breite beschrieben, wobei eine Vielzahl von präzisen Karten und nützlichen Tipps die Orientierung erleichtern. Parallel zeichnet der Autor ein umfassendes, durchaus wissenschaftlichen Kriterien genügendes Bild von den jeweiligen Erbauern. Die Geschichte, Kultur und Glaubensvorstellungen von Azteken, Zapoteken und den Maya werden zwar kursorisch aber doch so gehaltvoll dargestellt, dass sich der erstaunte Leser im Nachhinein fragt, wie es dem Autor möglich war auf relativ begrenzten Raum derart viele Informationen zu verarbeiten
1. Informationen und Beschreibungen zu Unterkünften, Restaurants, Musiklokalen oder aber auch Spanischschulen sind zu knapp oder fehlen ganz.
2. Sprachlich ist das Buch schlicht und einfach schlecht. Rechtschreibfehler sind dabei noch das kleinste Übel. Gewisse Sätze sind kaum verständlich und von einem klaren, sachlichen Schreibstil kann keine Rede sein. Hinzu kommen immer wieder überflüssige Kommentare des Autors. Sie sind äusserst störend und ziehen den Text unnötig in die Länge.
Ein Hinweis, falls man sich trotzdem für das Buch entscheidet: Zuschriften von Lesern werden im Buch häufig unkommentiert abgedruckt, selbst dann, wenn diese zu sehr übertrieben sind (dies spricht zwar nicht gegen den ganzen Reiseführer, zeugt aber auch nicht von journalistischer Qualität). Dass sich Zuschriften zum selben Thema oft widersprechen ist aber ein Grund dafür, weshalb man sie besser ignorieren sollte.
es enthält u.a. sehr viele internetadressen, welche auf hotelsuche usw. sehr hilfsreich waren.das kleinste dorf wird einem vorgestellt mit allen möglichen infos!auch abfahrtszeiten... ungefähre preisrichtlinien... sicherheit... vorgehensweise... usw... alles ist super beschrieben.
sehr empfehlenswert für rucksacktouristen, wie wir es waren!
ich habe diesen reiseführer u.a. aus folgendem grund gewählt:es werden auch wichtige adressen und tips für reisende aus der schweiz und österreich angegeben. dies kommt sonst leider eher selten vor. und ich als schweizerin konnte diese infos sehr gut gebrauchen.dieses buch dient auch daher zur makellosen reisevorbereitung bezüglich ein- und ausreise!
wir haben auch den reisefüherer von vis-à-vis mitgenommen, welcher super war für unterwegs (vor ort an stätten, plätze usw.).
ich kann reise-know-how nur weiter empfehlen!