Im Buch erzählt er unter anderem von seiner Reise, seiner Pilgerfahrt nach Mekka - zur heiligen Stätte -, er berichtet von sonderbaren Volksgeschichten eines weisen Narren, seinen persönlichen Erfahrungen und sammelte viele, viele Bemerkungen, Sprüche und Aussagen der berühmten Mystiker des Orients, der Sufis.
Verglichen mit anderen Büchern, die sich mit dem Thema beschäftigen, spürt man in seinen Übersetzungen und Berichten das Verständnis und die Intelligenz, die der Autor an den Tag legt. Angenehm aufgefallen ist mir, dass im Vergleich zu eben jenen anderen Autoren, Idries Shah das Wort Gott sehr gewählt benützt, er wählt eher Erzählungen aus dem Alltagsleben, um im Leser ein Verständnis für jenes Wesen zu erwecken, das wir Gott nennen. Ähnlich dem Buddhismus ist den Mystikern, die Sufis genannt werden, weniger ein Bedürfnis über Gott zu predigen, als Menschen eine Lehre durch ihr eigenes durchlauchtes Leben zu erteilen.
Wer auch nur entfernt an seiner eigenen Spiritualität, Mystik und Religion ernsthaft interessiert ist, der wird von diesem Werk und Idries Shah nicht enttäuscht sein.