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  Michael Moore: Filmemacher, Volksheld, Staatsfeind | Kay Sokolowsky
 
 
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Michael Moore: Filmemacher, Volksheld, Staatsfeind
Kay Sokolowsky

Konkret Literatur Verlag, 2005 - 199 Seiten

Kundenbewertung:(3 Bewertungen)
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Wer ist Michael Moore eigentlich?

Diese Frage habe ich mir schon öfter gestellt und deshalb aus Interesse dieses Buch gekauft.
Und ich muß sagen, es war ein guter Kauf!
Kay Sokolowsky beleuchtet Michael Moore von allen Seiten, nicht nur seine Aktivitäten, seine Filme, seine politsche Arbeit gegen Bush, nein,er bringt uns auch den Menschen Moore näher.

Seine Art zu schreiben und zu beschreiben machen dieses Buch zu keinem trockenen Stoff, es liest sich leicht, und immer wieder stößt man auf interessante Neuigkeiten, so dass man beim endenden Kapitel schon dem neuen entgegenfiebert.

Es ist nicht nur ein Buch für Moore Freunde, denn man bekommt auch die dunklen Facetten von ihm zu lesen, und kann sich am Ende selber ein Bild machen auf die Frage: "Wer ist denn nun eigentlich dieser Michael Moore?"

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, es fesselt einen, und man spürt, dass sich der Autor wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat.

Sehr amüsant ist das Kapitel, indem er Journalisten zitiert, wie diese Moore so widersprüchlich wahrnehmen, zwar ist er immer "dick", aber mal "klein", mal "sehr groß", aber ich möchte hier gar nicht viel mehr verraten, außer diesem:

Es ist dem Autor ein grandioses Werk politscher Zeitgeschichte gelungen.


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Moore Wer ist er?

Schon im ersten Kapitel Like Mike" gibt Sokolowsky sein Ziel bekannt. Er will dem Leser mehr Wissen über Moore bringen. D.h. nach Beendigung der Lektüre sollte der Leser schlauer als vorher sein. Des Weiteren will der Autor keine Meinung bilden.

Im zweiten Kapitel geht er sehr objektiv auf Fahrenheit 9/11 ein, besser als Jesse Larner in seinem Buch Die Akte Michael Moore". Er versucht dem Leser die Reaktion auf dem Film näher zu bringen, die Teilung der Nation und wie Moore ohne es zu wollen vielleicht Bush beim Wahlsieg half. Weiters geht er auf die Oscar-Auszeichnung von Bowling of Columbine", und die Rede die Michael Moore 2003 hielt, ein (Schämen Sie sich Mr. President!). Zu guter letzt beginnt er auch auf Moore selbst einzugehen. In keinem seiner Sätze kann man Meinungsbildung finden.

Im Kapitel beginnt der Autor mit der Kindheit von Michael. Er erklärt die Hassliebe zwischen Moore und GM bzw. Flint. Danach wird die Zeit bei Mother Jones" eingegangen und warum er diesen Job verlor. Die weitere Laufbahn wird mit Ralph Nader weiter gespannt der Moore eine neue Arbeit in Washington D.C. verschaffte.

Im vierten Kapitel ist Roger & Me das Hauptthema. Es geht um die Entstehung, Finanzierung, Inhalt, sowie Moores Anfänge im Dokumentarfilmgenre, und die Folgen von Roger & Me. Weiters wie eine Kritikerin Moores Ego nachhaltig schädigt - ein Trauma verursacht.

Im darauf folgenden Kapitel versucht Sokolowsky Canadian Bacon" unter die Lupe zu nehmen. Es sollte der erste und letzte Versuch von Moore in der Spielfilmbranche sein. Es soll die Sturheit und Arroganz des Regisseurs gewesen sein.

Das sechste Kapitel befasst sich mit TV Nation und The Awful Truth. Dieses Kapitel ist sehr satirisch geschrieben und ist eines der besten Kapitel, denn es bleibt trotz Satire objektiv.

Im nächsten Kapitel geht er auf Moores Ego und seiner Eitelkeit ein. Er lobt das sich Moore für die Hilfsaktionen und für Versuche der Verbesserung für ärmere Leute einsetzt. Doch geht er sehr wohl auf die Sturheit und Arroganz des Herrn mit Basekap ein. Er versucht uns beide Seiten von Moore einleuchtend ohne politisch zu werden zu zeigen.

Im achten Kapitel wird man ins politische und ideologische Denkschema von Moore eingeweiht. Hier erfährt man wie sich Moore im Wahlkampf 2003, aber auch während und nach Fahrenheit 9/11 für den Abgang Bush bemühte der aber misslang.

In den letzten drei Kapiteln wird dann auf den Kampf zwischen Bush und Moore eingegangen. Wobei erwähnt wird, dass ein Bushcousin Moore das Filmen beibrachte. Es geht darum wie Moore seinen Krieg weiterführt und wie ihm die Ereignisse in die Hände spielten. (9.11.01, Irak, etc.)
Im Comeback-Kapitel wird gezeigt wie er weiters gegen Bush und Co. Vorgeht und was Moore uns präsentieren vielleicht präsentieren werden wird.





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Pflichtlektüre für Fans und Kritiker!

Nun ist endlich die erste deutsche Biografie über Michael Moore erschienen - und das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Kay Sokolowsky hat in einer beeindruckenden Rechercheleistung Informationen über Leben und Werk des Filmemachers zusammengetragen, die nirgends sonst auf einen Schlag zu finden sind; er hat dessen Bücher und Filme ebenso gründlich analysiert, aber das ist immer noch nicht alles: Der Autor unterzieht sowohl Moores Popularität in Deutschland als auch die Methoden seiner deutschen Kritiker einer eingehenden Betrachtung auf hohem Niveau. Das rundet den Band nicht nur ab, sondern macht ihn auch zu spannendem Lesefutter für Fans wie Skeptiker gleichermaßen.
Also, wer jetzt noch kein Weihnachtsgeschenk hat ...
Alle anderen: selber lesen!


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