Tod und Teufel. Hörspiel. 7 CDs | Frank Schätzing
Bücher:
tod und teufel. hörs...
Tod und Teufel. Hörspiel. 7 CDs
Frank Schätzing
Dhv der Hörverlag
, 2006
Kundenbewertung:
(31 Bewertungen)
großes Bild anzeigen
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Kauftipp
Schade das es keine 10 Sterne gibt!!
Mehr durch Zufall bin ich über Frank Schätzings Mittelalterkrimi in der
Hörspiel
version gestolpert.
Da ich ein großer Fan richtig atmosphärischer Spannung bin und mich gerne in andere Zeiten entführen lasse, ging ich mit großer Erwartung an dieses Hörspiel.
Nachdem ich (bei der Arbeit) die ersten 10 minuten hinter mir hatte, hatte ich die Arbeit bereits fast Vergessen und bewegte mich durch das Mittelalterliche Köln.
Der Dom lag halb fertig vor mir und ich konnte im Obstgarten des Bischofs schier die Luft riechen.
Genug aber hier zur Handlung. Mir bleibt zu sagen das ich mich über die gesammte laufzeit der 7
CDs
von der Geschichte mitreissen und überwältigen lassen konnte. Dem Witz und dem Charm den die Hauptfigur (fast soetwas wie ein Antiheld-held)versprüht erliegt man sehr schnell und hegt bald eine sehr vertraute Sympathie. Alles in allem eine Wahnsinnig gelungene Umsetzung der Buchvorlage. Hörspiele dieser Klasse sollte es viel mehr geben. Wer hier die Lesung kauft, verpasst die Geniale Stimmung die die Hintergrundgeräusche und die Verschiedenen Sprecher aufkommen lassen.
Dieses Hörspiel ist bis jetzt das einzige Hörbuch/spiel das ich mehr als 1 mal gehört habe, und ich finde das das sehr viel aussagt.
Mein Fazit: Absolut das Geld wert und sehr zu empfehlen! KAUFEN!!!
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Aufregend!? Ja, aufregend! So oder so ... (Hörspiel-Bewertung)
Mit so wenig wie möglich Erwartung ging ich an diese 525 Minuten lange
Hörspiel
-Produktion heran, war doch das vom Autor selbst eingelesene Hörbuch (Lesung)eine 512 Minuten währende Qual für den Zuhörer.
Nun aber zu diesem Hörspiel:
Der erste Aspekt der mich weniger positiv beeindruckt hat, war die simple Aufmachung; die Hardware. "Aha.", dachte ich "und das kommt vom "der hörverlag"!? ... Na denn... Da kennt man besseres.
Der nächste Aspekt der meine ehrlichen Anstrengungen die Erwartungen niedrig zu halten mit einem Schlag zunichte machte - die musikalische Untermalung! Ein nervenaufreibendes Spekatkulum, ein wild zusammengestelltes Laut(en)-Gewusel, das Anleihen aus Filmmusik, irischem Liedgut und strapaziöser Keybord-Synthetik à la Jean Michel Jarre nimmt und unglücklicher Weise über die gesamte Laufzeit anhält; teilweise sogar Minuten lange!
Der Aspekt des "namhaften" Sprecher-Ensembles, das ohne Zweifel FÜR den Erwerb dieses Hörspiels sprach, - darf trotzdem positiv erwähnt werden. Zu zwei Dritteln jedenfalls. Der Rest - gefühlte "zwei Drittel" wird durch den Autor selbst wieder danieder gemacht: Schätzing übernimmt neben Theoderich Overstolz (den man zu "den Teuflischen" zählen darf) noch drei weitere Rollen. Mario Adorf glänzt in seiner Rolle als "teuflischer" Johann Overstolz, Anka Zink in der Rolle seiner Ehefrau. Anke Engelke als Richmodis von Weiden hätte authentischer besetzt sein können. Und so sehr ich Gerd Köster schätze, - als Erzähler, der den Zuhörer über weite, sehr weite, manchmal ausufernd weite Strecken der Geschichte geleitet, wirkt er denkbar langweilig.
Der letzte und für gewöhnlich gar nicht so wichtige Aspekt wenn ich ein Hörbuch genieße ist meines Erachtens die Handlung. Wann immer ich der Meinung war die Handlung sei nebensächlich, Hauptsache der Rest unterhält mich gut, so ist TOD UND
TEUFEL
die Ausnahme die diese meine Regel bestätigt. Hat man die ersten drei vier CD's, wo nicht viel weiter passiert, als dass ein Dombaumeister stirbt und ein rothaariger (stimmlich jedoch blaß bleibender) Taugenichts namens Jacop (Sven Hasper) von einigen dustren Gesellen verfolgt wird, überstanden, wird auf einmal mit einem wirren Konstrukt aus Klüngel und Familienzwistigkeiten aufgewartet - und dann kommen noch Kreuzritter hinzu; und die Kirche ... Zwischendrin - wir erinnern uns, die Geschichte handelt im Köln des Jahres 1260 - taucht zur Erheiterung wenigstens ein latent schwul tuendes Pater-Paar auf. Dann jedoch wieder selbstherrliche Monologe (untermalt mit Langeweile bis Harndrang auslösender Duddel-Melodei) über die katholische Kirche und den Teufel, wie der von Jaspar Rodenkirchen (Peter Matic) gegen Ende der Handlung. (Da scheint mir zu Selbstüber-SCHÄTZING durch.)
Insgesamt ein ziemlich widersprüchliches Hörvergnügen. Einerseits alles andere als aufregend um nicht zu sagen tödlich langweilig, andererseits - siehe meine Nörglerei - doch sehr aufregend! ;-) ...nur eben nicht im positiven Sinne. ;-(
Mit viel gutem Willen und aus Angst beim nächsten Besuch im Kölner Dom zufällig von einem tonnenschwerem Stein erschlagen zu werden - 3 Sterne. ---- Und noch was: Die Entscheidung sich dieses Hörspiel (immerhin ist es mittlerweile zu einem vernünftigeren Preis erhältlich) anzuhören ist Ihnen freilich unbenommen. Seien Sie nur versichert, es gibt wesentlich bessere. Wenn Sie wissen möchten welche, fragen Sie mich. ;-)
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Fuchsjagd
Jacop der Fuchs schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben und so ist er wieder einmal auf der Flucht, nachdem er auf dem Kölner Markt Äpfel stehlen wollte, um wenigstens etwas zu Essen zu haben. Mit Hilfe der Färberin Richimodis gelingt es dem Fuchs sich vor seinen Verfolgern zu verstecken und der Herumtreiber flirtet heftig mit ihr, die schon bald Gefallen an ihm findet. Dennoch braucht Jacop immer noch etwas zu essen und denkt dabei an die besten Äpfel Kölns, welche im Garten Erzbischof Konrads zu finden sind.
Zur falschen Zeit, am falschen Ort beobachtet der Herumtreiber wie Dombaumeister Gerhard Morart bei einem Inspektionsgang vom Gerüst gestoßen wird. Anstatt zu flüchten, läuft der Fuchs zum sterbenden Dombaumeister und kann noch die letzten des Meisters vernehmen. Jedoch wird er genau dabei von Morarts Mörder beobachtet. Der unliebsame Zeuge muss verschwinden und mit ihm jeder, dem er begegnet ist, eine Hetzjagd nimmt ihren Anfang...
1995, also lange vor seinem rekordverdächtigen Bestseller "Der Schwarm" begann Frank Schätzings Schriftsteller-Karriere nach einigen Kurzgeschichten mit seinem Debütroman "Tod und
Teufel
", nachdem er für sein eigentlich erstes Werk "Mordshunger" keinen Verlag finden konnte. Soweit so gut, heute ist Frank Schätzing längst kein Unbekannter mehr und somit sind auch seine frühen Werke neu aufgelegt worden.
Mit "Tod und Teufel" ist Frank Schätzing ein durchaus eindrucksvoller Erstling gelungen, der sich durch einen gut durchdachten Plot und eine eindrucksvolle Kulissen präsentiert. Auch der Held der Geschichte ist mit einem Herumtreiber ungewöhnlich gewählt, sind es in Schätzings Romanen doch sonst eher Lebemänner, die sich nicht ums Geld sorgen müssen, die im Zentrum der Handlung stehen. Rückwirkend lässt sich feststellen, dass Frank Schätzing dem Stil von "Tod und Teufel" lange Zeit treu geblieben ist und doch ist das Werk trotz guter Machart kein Meisterwerk, sondern eben nur ein bemerkenswertes Debüt, das aber nicht aus der Masse hervorsticht, auch wenn sein Autor nach "Der Schwarm" gerne mit dem (amerikanischen) "Meister des Techno-Thrillers" Michael Crichton verglichen wird. Die Ähnlichkeiten zwischen Crichton und Schätzing sind jedoch gegeben, beide haben einen Faible für Protagonisten, die wenig an Konventionen gebunden sind und bei beiden übersieht man gerne dass sie außer den großen Bestsellern (Jurassic Park, der Schwarm) auch viele Werke veröffentlicht haben, die eigentlich wieder sang- und klanglos vom Markt verschwunden sind bzw. vielleicht wiederveröffentlicht wurden (Nippon Connection, Mordshunger), aber kaum für Furore sorgten.
Was unterm Strich bleibt ist ein handwerklich sehr gut gestalteter historischer Roman, im Köln des Jahres 1260, der von einer dichten Atmosphäre und einer als rastlosen Hetzjagd konzipierten Handlung profitiert. Doch diese wird durch typische Anfängerfehler, wie flache Charaktere, längere Spannungseinbrüche und unbefriedigende, da zu vorhersehbare Handlungswendungen kompromittiert.
Fazit:
Als Debüt eine sehr gute Leistung, bei der man davon ausgehen würde, dass der Autor sich ja noch entwickeln und seine Schwächen ausbessern wird, rückwirkend jedoch eine herbe Enttäuschung, die zwar eine schöne Fassade vorzuweisen hat, der es aber an starken Charakteren und durchgehend spannender Handlung fehlt. Alles in allem leider doch nur ein mittelmäßiges Debüt.
weitere Infos, Preis & Bestellmöglichkeit
Die Geschichte ist sehr spannend ...,
aber m. E. lohnt sich für den interessierten Hörer eher die Lesung.
Das
Hörspiel
ist kurzweiliger, die Lesung intensiver.
reviews
:
page 1
,
2
,
3
,
4
,
5
,
6
,
7
Folgende Artikel könnten Sie interessieren
Empfehlungen
für alle die sich gerne Entführen lassen!
Hörbücher, die ich noch anhören möchte
Spannende Hörbücher und Hörspiele
Reich und Schön in einer Nacht
Der Nikolaus war da :-)))
hörspiel
Ein Mann, ein Fjord
Gruselkabinett (28 / 29): Der Glöckner von Notre Dame
Liebe Sabine. Das mehr oder weniger tragische Ende einer total tollen ...
Englisch mit Bibi Blocksberg. Der Schatz von Blackford Castle: ...
Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von der Renaissance bis ...
teufel
Tod und Teufel
Des Teufels General. Drama in drei Akten.
Die Satanische Bibel: Die Satanischen Rituale
Gottes Werk und Teufels Beitrag
Spiel der Teufel
cds
Das Imperium der Wölfe
LOA - Das Gesetz der Anziehung. Mit CD (Arkana)
Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg
Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal
Die Chemie des Todes. 6 CDs
Suche nach Büchern
cds
,
hörspiel
,
teufel
zufällig ausgewählt
Buch:
Schrille Zeit!: 40 Wachmacher
Bitte aktivieren Sie JavaScript, damit diese Seite korrekt funktioniert!