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Der MDK Mit dem Gutachter eine Sprache sprechen: Alles über die Einstufungspraktiken und die ...
Jutta König

Schlütersche, 2007 - 301 Seiten

Kundenbewertung:(5 Bewertungen)
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Ein hilfreicher Leitfaden

Ich habe mir dieses Buch schon vor einiger Zeit gekauft und greife in bestimmten Situationen sehr gerne darauf zürck. Es gibt genaue Auskunft über die Ansprüche und Arbeitsweisen des MDK's. Gleichfalls konnte ich Frau König kürzlich persönlich kennen lernen und muß sagen, das sie ihr Buch in einer Fortbildung noch besser rüberbringt.


Sehr hilfreiches Buch

Dieses Buch eignet sich hervoragend für alle Personen die Ihren Beruf ernst nehmen und ein wenig bewegen wollen. Für angehende Alten- und Krankenpflege Fachwirte sehr empfehlenswert. Umfassendes Fachwissen wird in verständlichen Worten vermittelt. Sehr angenehm ist auch der kritische Ton mit dem manche Ungereimtheit des Geundheitsstrukturgesetztes betrachtet wird.


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Wichtigste Regeln auf einen Blick

Der MDK - Mit dem Gutachter eine Sprache sprechen ist in der Schlüterschen Verlagsgesellschaft 2007 in der 6., aktualisierten und erweiterten Auflage erschienen. Frau Jutta König, die bekannte Autorin und Dozentin mit dem Schwerpunkt Pflege- und Unternehmensberatung, Expertin auf dem Gebiet des SGB XI, SGB V, Heimgesetztes und des Betreuungsrecht, hat auch mit diesem Buch wieder das Wichtigste im Umgang mit dem MDK auf einen Nenner gebracht.

Inhalt

Das Buch, mit dem Titel Der MDK - mit dem Gutachter eine Sprache sprechen" ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil, der auch den Titel des Buches trägt, steigt mit den wichtigsten Paragraphen und dem Pflegeversicherungsgesetzt, dem SGB XI, in die Thematik der Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) ein. Auch die Aufgaben des MKD im Allgemeinen sowie bei einer Begutachtung der Pflegebedürftigkeit werden anschaulich und leicht verständlich beschrieben. Im Weiteren werden Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung dargelegt, durch die eine Verlaufsprognose im Bereich der Pflegebedürftigkeit und deren Finanzierung gewagt wird.

Erster Teil

Dieser Teil ist sehr hilfreich für Planungen im Bereich der Unternehmensentwicklung und für alle in der direkten Pflege Tätigen eine interessante Darstellung der zukünftig auf sie zukommenden Aufgaben.
Nun wird ausführlich der Ablauf der Begutachtung dargelegt. Hier wird als erstes auf allgemeine Grundlagen der Begutachtungsrichtlinien eingegangen. Begrifflichkeiten wie erschwerende und erleichternde Faktoren" werden genauso ausführlich beschrieben wie die Einarbeitung der fehlenden Alltagskompetenzen in die Pflegeplanung, bei demenziell veränderten Bewohner. Das Vorgehen eines Begutachters und dessen Richtlinie, d.h. die Anlage zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit gemäß SGB XI, wird genau erklärt und auf auftretende Problematiken wird hingewiesen. Auch die Rechten und Pflichten der Einrichtung bzw. des Bewohners werden eindeutig dargelegt. Hilfreiche Tipps Wenn der Begutachter kommt" werden gegeben, sowohl für stationäre Einrichtungen als auch für ambulante Pflegedienste. Der Umgang mit der Antragsstellung über die Wiederholungsbegutachtung bis hin zum Wiederspruch in Ausnahmefällen wird dargelegt und es wird erklärt, wer für welche Anträge zuständig ist.
Somit schließt Frau König den ersten Teil des Buches ab. Sehr informativ und hilfreich in der täglichen Praxis der Begutachtung und Einstufung in die Pflegestufen. So wohl für die leitende Fachkraft wie auch für die Pflegekraft am Bewohner/Klienten ein Nachschlagewerk zur guten Vorbereitung auf die Begutachtung.

Zweiter Teil

Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit der Qualitätssicherung. Hier wird ein Überblick über das Prüfverfahren nach den §§ 80a, 112, 114 SGB XI gegeben. Das seit 2002 geltende Qualitätssicherungsgesetzt (PQsG) mit dem seit dem 1. Januar 2006 geltenden QPR (Qualitätsprüfungsrichtlinie) für ambulante und stationäre Einrichtungen wird erläutert. Welche Änderungen sich daraus für die Unternehmen ergeben, wird ausführlich beschrieben. Was nun unter Qualität zu verstehen ist und welche Schwerpunkte daraus in der Prüfanleitung wiederzufinden sind wird aufgezeigt. Einige Fragen aus der MDK-Anleitung zur Prüfung der Qualität werden aufgeführt und die Schwierigkeiten, die sich aus manchen Fragestellungen ergeben diskutiert. Die Einleitung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung hilft den Einrichtungen sich selbst eine Checkliste zur Eigenüberprüfung zu erstellen und das eigene Qualitätsniveau zu eruieren. Ein Kapitel widmet sich nun noch den häufigsten Mängeln der Qualitätssicherung, die durch viele Ausschnitte auf verschiedensten Prüfberichten der Bundesländer hervorgehen. Die geplante Weiterentwicklung der Pflegeversicherung sowie die Neuerungen des PQsG von 2002 werden vorgestellt.

Fazit

Gesamt gesehen ist diese Lektüre jedem in der Pflege tätigen mit Dokumentationsverantwortung zu empfehlen. Hilfreich ist die Darstellung der MDK Begutachtung des Pflegebedürftigen mit allen Tücken, denen man mit Hilfe dieses Buches von vorne herein entgegenwirken kann. Die Hinweise zur Qualitätsprüfung sind für jeden Pflegemitarbeiter eine große Erleichterung, da auf einem Blick die wichtigsten Regeln dargelegt werden. Dieses Buch kann uneingeschränkt empfohlen werden.



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Eine Sprache - der Weg zum gegenseitigen Verständnis

Mit einer kontinuierlich steigenden Zahl von Ansprüchen, Gesetzen und Verordnungen konfrontiert resignieren viele Pflegekräfte und Pflegeeinrichtungen (aber auch Angehörige) wenn es um eine Auseinandersetzung mit dem MDK geht. Das es sich bei Begutachtungen und Qualitätsprüfungen aber nicht um Auseinandersetzungen, sondern um einen Dialog mit dem MDK geht, schildert die Autorin praxisnah im vorliegenden Buch.

Differenziert in die beiden Teile ?Mit dem Gutachter eine Sprache sprechen" und ?Qualitätssicherung" gibt die Autorin eigene Erfahrungen, theoriegeleitetes Arbeiten und gesetzliche Vorschriften wieder. Mit letzterem Punkt beginnt die Autorin ihre Ausführungen. Es werden einige (wichtige) Paragraphen vorgestellt und um Kommentare der Autorin ergänzt. Dies führt bereits an dieser Stelle zu einem besseren Verständnis und räumt mit Unklarheiten auf, die bei der Anwendung bestehender Paragraphen entstehen könnten.
Nach einer kurzen Übersicht zu Zahlen und Fakten der Pflegeversicherung wird zur Thematik der Begutachtung übergeleitet. Es wird beschrieben, welche Verrichtungen und welcher Hilfebedarf erforderlich sind, damit es zu einer Pflegestufe kommt. Es folgen diverse weitere Punkte, wie die Berücksichtigung Demenzkranker Menschen oder Faktoren, welche sich als Erschwerend oder Erleichternd bei der Pflege/Versorgung darstellen. Es schließt sich ein Überblick über das Formulargutachten an, dessen sich die Gutachter des MDK bedienen.
Dieser erste Teil schließt mit den Optionen des Wiederspruchs und der Klage, wenn das angestrebte Ergebnis, respektive der tatsächliche Pflegeaufwand, sich nicht in der Pflegestufe nach vollzogener Begutachtung wiederfindet.

Es schließt sich der bereits erwähnte zweite Teil zum Thema ?Qualitätssicherung" an. Dieser beginnt mit einem Kapitel zum Prüfverfahren und geht über die Darstellung des Prüfkatalogs, den Dimensionen der Qualität nach Donebedian (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität) zur Frage von Prüfungsanlass und -ablauf. Das folgende sechste Kapitel beschäftigt sich kurz mit dem Begriff der Qualität allgemein und stellt einige der geläufigsten Qualitätssicherungs- bzw. -managementmodelle vor. Genannt seien an dieser Stelle lediglich die DIN EN ISO-Reihe, TQM oder das Null-Fehler-Prinzip. Nach dieser Bestimmung der Begriffe differenziert die Autorin in interne und externe Qualitätssicherung, stellt dabei eine große Zahl von Modellen und Maßnahmen vor und gibt sowohl positive als auch negative Aspekte dessen wieder.
Bevor das Buch mit einigen Auszügen aus dem Pflege-Qualitätssicherungsgesetz (PQsG) endet, führt die Autorin noch ein Kapitel auf, welches sich mit den häufigsten Mängeln und Kritikpunkten des MDK beschäftigt. Als Beispiel seien hier Pflegeschäden durch mangelhafte Dokumentation aufgeführt. Als interessanter Punkt soll an dieser Stelle noch die Personalstatistik des MDK erwähnt werden, aus der ersichtlich wird, das zweieinhalb mal so viele Ärzte wie Pflegefachkräfte beim MDK tätig sind. Dies möchte ich durch einen Gedanken ergänzen: ?Zur Prüfung der Pflegebedürftigkeit eines Menschen wird eine Institution namens Medizinischer Dienst der Krankenkassen (mit Betonung auf medizinisch) herangezogen, der überwiegend Ärzte und Ärztinnen als Gutachter beschäftigt." Dies soll keine Kritik an die Ärzteschaft sein, sondern lediglich darauf hinweisen, welcher Aspekt und welche Sichtweise bei den Begutachtungen und Prüfungen stärker berücksichtigt werden. Jede Pflegefachkraft ist sich aber bewusst, das Pflege mehr ist als medizinische Diagnostik.

Das die Autorin ein Mensch der Praxis mit fundierten pflegewissenschaftlich und - theoretischen Kenntnissen ist, stellt dieses Buch hervorragend dar. Frau König beschreibt stringent von Anfang bis Ende in nachvollziehbarer Weise die Problematik, welche sich bei Begutachtungen und Prüfungen ergeben, stellt Auswege vor und verweist auf die entsprechenden Rechtsquellen. Der Umgang mit neuen Medien, wie dem Internet, wird durch ein Buch wie dieses gefördert, da die Autorin an diversen Stellen auf dieses verweist.
Zusammenfassend bleibt nur zu sagen, das dieses Buch jeder Führungskraft in der Pflege anzuraten ist. Durch den einfachen und logischen Schreibstil bietet es aber auch für Pflegefachkräfte und möglicherweise auch Angehörige eine sehr gute Hilfe bei der Problematik der Einstufung in eine Pflegestufe.
Rezensiert von Andreas Neves da Costa


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Die Autorin weiß wovon Sie schreibt!

Ein echt gelungenes Buch über die Praktiken des MDK und den Umgang mit diesen. Nichts ist beschönigt, nichts zu schlecht gemacht. Viele kleine Tips & Tricks werden verraten. Dieses Buch eignet sich zum Einstieg in die Materie, ist auch für den Laien verständlich!



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