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  Wo die wilden Kerle wohnen | Maurice Sendak
 
 
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Wo die wilden Kerle wohnen
Maurice Sendak

Diogenes, 2008 - 48 Seiten

Kundenbewertung:(28 Bewertungen)
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Heiß geliebt!

Ich als Erwachsener war auch erst skeptisch, zumal ich den Sinn des Buches nicht so ganz nachvollziehen konnte. Als ich es aber meinen Kindern (4 und 5 Jahre) vorgelesen habe und sie beide begeistert waren, konnte ich mich dann doch mit den Monstern anfreuenden. Meine Kinder finden daran nichts gruselig oder angsteinflößend.
Sie hören die Geschichte sehr gern und immer wieder.


Schönes Buch auch zum Lesenlernen

Dieses Bilderbuch findet grosses Interesse bei meinen Kindern. Mein 7-jähriger liest auch gerne vor, da die Sätze kurz und nicht zu kompliziert sind. Vor allem das aktive Mitmachen hat meine Kinder sehr angesprochen (wenn die wilden Kerle, rumschreien, rumhangeln usw. die Kinder zum mitmachen motivieren. Es wird zwar sehr laut, doch ist es den Spass zu zuschauen allemal Wert).


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Für Kindergarten sehr geeignet!

Hab mir das Buch bestellt und hab es gleich im Kindergarten eingesetzt. Den Kindern hat es total gefallen. Wir haben auch mitgemacht und gebrüllt, wie die wilden Kerle, unsere Krallen gezeigt. Mitmachgeschichten machen den Kindern immer Spaß. Meine Lieblingsmitmachgeschichte und auch die von den Kindern ist die Bärenjagd (Verlag Sauerländer). Ein tolles Buch, genauso wie dieses!


Eines der ganz großen Kinderbücher!

1963 ist Maurice Sendaks Kinderbuch Wo die wilden Kerle wohnen" erstmals erschienen. Die Resonanz war unterschiedlich, aber bereits 1964 bekam Sendak von der American Library Association die Caldecott Medal, einen der bedeutendsten amerikanischen Kinderbuchpreise. Inzwischen ist das Buch zum Klassiker avanciert und zieht seit nunmehr mehr als vierzig Jahren die Kinder in seinen Bann. Das liegt an all dem, was Sendak richtig macht. Er nimmt die Kinder ernst und vor allem unterschätzt er sie nicht. Seine Sprache ist kindergerecht, doch die Melodie weiß auch Erwachsene zu verzaubern. Von den wenigen Worten, mit denen die Geschichte erzählt wird, ist keines zuviel, keines am falschen Platz oder falsch gewählt. Es geht eine unglaubliche Poesie von der schlichten Eleganz des Textes aus. Die eigentliche Geschichte ist für Kinder seltsam faszinierend. Jedes Kind kennt die Ungerechtigkeit elterlicher Erziehungsmaßnahmen", auch wenn es noch nie ohne Essen ins Bett geschickt worden ist. Sendak hat das Interesse der Kinder also schon auf den ersten Seiten gewonnen. Als im Zimmer von Max jedoch ein Wald wächst und die Wände so weit wie die ganze Welt waren", werden die Kinder plötzlich von der vertrauten Situation, in der die Eltern schimpfen, in eine unbekannte und auch ein wenig unheimliche Situation versetzt. Mit einem Segelboot gelangt Max zu dem Ort, wo die wilden Kerle wohnen. Die wilden Kerle aber sind furchterregende Monster, die fürchterlich Brüllen, ihre Zähne fletschen, ihre Augen rollen und ihre Krallen zeigen. Nun ist die Situation wirklich unheimlich, aber Max zähmt die Monster. Die kindliche Anspannung lässt nach, vielleicht könnte man sogar sagen, sie weicht dem kindlichen Größenwahn. Max und die Monster haben schließlich eine Menge Spaß, und doch fehlt Max die Geborgenheit und Liebe seines Zuhauses. So kehrt er, mit seinen Eltern ausgesöhnt, zurück.

Als Erwachsener mag man das Ende allzu lieblich finden oder die Monster für zarte Kinderseelen zu beängstigend. Man mag die Farben, die Sendak verwendet, vielleicht zu gedämpft, zu dunkel, zu wenig kindgerecht finden. Vielleicht gefallen einem als Erwachsenem auch die Bilder nicht, aber Kinder sind von dem Buch begeistert - in all seinen Facetten. Sendak nimmt die Kinder mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt, lässt sie dabei aber nie aus den Augen, mutet ihnen nie mehr zu, als sie vertragen könnten. So sind die Monster eindeutig Monster und doch liebenswert. Die Illustrationen haben einen ganz eigenen Charakter. Sie heben sich nicht nur angenehm von auf dem Markt üblichen Kinderbuchillustrationen" ab, sondern fügen sich so harmonisch in das Gesamtbild, dass man sich keine anderen Bilder zum Text vorstellen kann oder auch nur will.

Eines der ganz großen Kinderbücher!


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Vorsicht: Das Buch ist nicht für alle...

Zum Zeitpunkt als ich dies schreibe gibt es auf der deutschen Amazon Seite 24 Rezensionen mit jeweils höchster Punktzahl und eine mit einer Punktzahl. Auf Amazon.com sind die Reviews ebenfalls stark gespalten.

Der Grund ist einfach: Das Buch - hochgelobt, mit Preisen versehen - ist einfach nicht für jeden.

Als ich das Buch mit unserem 2 1/2 jährigen Sohn ansehen wollte stockte ich: Auf der zweiten Seite geht der kleine Max - ein "wilder Kerl" - mit einer Gabel auf den Hund los. Dafür wird er auf der nächsten Seite von der Mutter ohne Essen ins Bett geschickt. Es entwickelt sich dann eine fantasievolle Geschichte mit sehr schön gezeichneten Monstern. Die Bilder gefallen mir sehr gut und so ein Monster hätte ich gerne als Poster :-).

Ich stockte, weil unser Sohn zwar auch manchmal ein wilder Kerl ist, aber er würde nie auf die Idee kommen mit einer Gabel auf einen Hund loszugehen. Und ihm zu zeigen, dass es Kinder gibt die so etwas tun, empfand ich nicht behaglich und kein Vorbild (ebenso würden wir auch nicht unser Kind zur Strafe ohne Essen ins Bett schicken). Kurz: Obwohl die danach folgende Geschichte nicht schlecht ist und die Bilder mir sehr gefallen passt der Anfang einfach nicht zu uns (ich würde dem Buch eigentlich gar keine Sterne - also weder schlecht noch gut - geben, wenn das hier ginge). Wäre der Max aus der Geschichte "wild" m Sinne, dass er alles durcheinander bringt, nicht aufräumen will oder einfach laut ist dann könnten wir das Buch für unseren jungen eher gebrauchen :-).

Wie hier schon erwähnt, eignet sich der Rest der Geschichte sehr schön zum mitmachen. Die Monster brüllen und rollen die Augen. Die Monster sind also viel harmloser als der Max aus der Geschichte. Unser Sohn konnte zwar mit der Geschichte (noch!) wenig anfangen (wir haben das Buch angeschaut), aber die ist im Grunde gut.


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reviews: page 1, 2, 3, 4, 5, 6



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