Die Figuren sind so herrlich menschlich, trotz ihrer ungewöhnlichen Erscheinung und den ebenso ungewöhnlichen Lebensbedingungen denen sie ausgesetzt sind. Und wie das auch im echten Leben so ist, hat selbst der Held der Geschichte "Mardi-Gras Aschermittwoch" seine Fehler und Eigenschaften, die es ihm in der Unterwelt (?) nicht gerade leicht machen. Alles in Allem ist er sogar zeitweise ein recht unangenehmer Zeitgenosse, den man aber trotzdem liebgewinnen kann.
Zur Geschichte:Victor Tourtelle ist auf einem Spielzeugauto seines Sohnes ausgerutscht und hat sich das Genick gebrochen.Angekommen in dem was er für die Hölle hält, muss ers erstmal mit der Einsamkeit in einer kargen Wüste und der Tatsache das ihm von seinem Körper nur noch die Knochen geblieben sind fertig werden, als dann plötzlich der Postbote Nr.23 erscheint um ihm mit zu teilen, das er von heute an den Namen Mardi-Gras Aschermittwoch (gestorben zwischen eben diesen Feiertagen) trägt und ihm ein Schreiben mit den wichtigsten Daten seines Todeszeitpunktes überreicht, schlägt die Einsamkeit in Zorn um. Doch die Aussicht auf eine grosse Stadt mit anderen, mehr oder weniger lebendigen, Artgenossen, in die Postbote Nr.23 ihn zu bringen bereit ist, beruhigt ihn etwas.
Schliesslich stellt Aschermittwoch mit grauen fest, dass es sich bei Allem, was den Bewohnern dieser Welt aus der Welt die sie mit dem Tode verliessen geblieben ist, sämtliche Schlechtigkeiten letzterer darstellt. Die Skelette der Unterwelt (??) trinken und essen Quecksilber, Säuren und andere Giftstoffe, obwohl sie keinen Hunger verspüren, aber besser eine Lüge zu leben, als sich mit der Wahrheit, mit dem Tode, ab zu finden.Das Wertvollste in dieser verrückten Welt sind intakte Knochen. Verliert einer ihrer Bewohner seine Eigenen, so versucht er sich meistens mit irgendwelchem Unrat zu flicken, der dort zu genüge herumliegt.
Achja und da wäre noch Kaffee. Das einzig angenehm Vertraute, was den Bewohnern dieser Welt geblieben ist und so kostbar wie eine Seele.